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    Schufa-Mail lockt in Trojaner-Falle

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    Schufa-Mail lockt in Trojaner-Falle

    04.10.2012, 13:32 Uhr | jhof

    Schufa-Mail lockt in Trojaner-Falle. Trojaner tarnt sich als Schufa-Mail (Quelle: t-online.de)

    Trojaner tarnt sich als Schufa-Mail (Quelle: t-online.de)

    "Ihr Schufa-Status hat sich geändert" – mit dieser Betreffzeile einer massenhaft verschickten E-Mail schocken Online-Kriminelle derzeit deutsche Computer-Nutzer. Details zu einer möglichen Änderung der Kreditwürdigkeit befänden sich im Anhang – hinter dem Download verbirgt sich jedoch ein gefährlicher Trojaner.

    Betrüger versuchen unter dem Deckmantel der Schufa gefährliche PC-Schädlinge zu verbreiten. Auf den ersten Blick wirkt die Nachricht mit dem Absender "@meine.schufa.de" absolut authentisch, und der Schock der drohenden Änderung der Schufa-Bewertung verführt zusätzlich zum schnellen Klick auf den Anhang. Doch statt der Details steckt in der Datei namens "SCHUFA_Holding_AG.pdf" ein gefährlicher Trojaner, der das System attackiert und weitere Computerviren installiert.

    Unbekannten Trojaner im Anhang

    Sicherheits-Foren wie trojaner-board.de weisen darauf hin, dass es als Abwehr ausreiche, den Adobe Reader in der aktuellsten Version (10.1.4.) zu nutzen. Denn der Schufa-Trojaner nutzt offenbar eine Sicherheitslücke des PDF-Betrachters, die mit der aktuellen Version geschlossen worden sei. Der Schädling selbst wird derzeit noch nicht von allen Antivirenprogrammen erkannt und abgewehrt, was ihn besonders gefährlich macht. Einmal installiert, kann der Trojaner beliebige weitere Schadsoftware nachladen, Hacker-Programme, die etwa den PC nach sensiblen Daten wie PINs und TANs durchsuchen oder ihn in ein Botnetz versklaven.

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    E-Mail einfach löschen

    Wenn Sie die E-Mail der Schufa erhalten haben, sollten Sie diese umgehend löschen. Sie erkennen sie unter anderem daran, dass dem Text die Umlaute fehlen, also etwa "Grusse" statt "Grüße" und "geandert" statt "geändert". Bei unverhofft zugesendeten Nachrichten aus dem Internet, sollten bei Ihnen generell die Alarmsirenen schrillen – selbst wenn sie den Anschein erwecken, von einer Behörde oder namhaften Firmenadresse zu stammen. Erst vor wenigen Tagen hatten Kriminelle beispielsweise mit einer ganz ähnlichen Masche versucht, Schadsoftware per gefälschten Steuerbescheid auf die Rechner von Internetnutzern zu schmuggeln.

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