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"The Fappening": Nacktfoto-Hacker gesteht Tat vor Gericht

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Dutzende Promis gehackt  

Hacker gesteht Diebstahl von Nacktbildern

16.03.2016, 20:36 Uhr | t-online.de

"The Fappening": Nacktfoto-Hacker gesteht Tat vor Gericht. Die Schauspielerin Jennifer Lawrence war eines der Opfer des Promi-Hackers. (Quelle: dpa)

Die Schauspielerin Jennifer Lawrence war eines der Opfer des Promi-Hackers. (Quelle: dpa)

Ein 36-jähriger Amerikaner hat vor Gericht gestanden, die iCloud- und Google-Konten dutzender Prominenter gekapert und den Inhalt – unter anderem Nacktbilder – gestohlen zu haben. Seitdem kursieren die delikaten Bilder von zahlreichen Stars wie zum Beispiel Jennifer Lawrence im Internet.

Ryan Collins aus Lancaster im US-Bundesstaat Pennsylvania hat sich schuldig bekannt, private Daten von über einem Dutzend Prominenten von deren Cloudspeichern gestohlen zu haben. Ihm wird Computer-Betrug und -Missbrauch zur Last gelegt.

Wie die "International Business Times" berichtet, soll sein Geständnis die Haftstrafe auf 18 Monate reduzieren, denn die begangene Straftat kann mit bis zu fünf Jahren Haft geahndet werden. Allerdings sei der zuständige Richter nicht an diese Empfehlung gebunden.

Geschickter Phishing-Angriff

Collins ist aber kein genialer Hacker. Die 50 iCloud- und 72 Gmail-Konten seiner Opfer hat er mit einer eher banalen Phishing-Masche gekapert. Er verschickte einfach hunderte E-Mails an Prominente und gab sich entweder als Apple- oder Google-Mitarbeiter aus. So gelang es ihm, einigen der prominenten Opfer ihre Zugangsdaten "abzuschwätzen".

Damit verschaffte er sich dann ganz regulär Zugang zu den jeweiligen Cloud-Konten und räumte ab, was er an Daten, Bildern, Videos und Informationen in die Finger bekommen konnte. Diese Masche betrieb er zwischen November 2012 und September 2014.

The Fappening

Erst am Ende dieser knapp zwei Jahre, also im September 2014, tauchten Hunderte private und teilweise sehr delikate Fotos der Prominenten in verschiedenen Internet-Foren wie Anon-IB, 4Chan oder Reddit auf. Dieser Bilderstrom wurde in den USA als "The Fappening" oder "Celebgate" bekannt.

Collins gibt an, nicht dafür verantwortlich zu sein, dass die von ihm erbeuteten Bilder im Internet veröffentlicht wurden. Sein Geständnis beschränkt sich auf den Diebstahl der Daten. Die Anklage konnte auch keinerlei Beweise dafür finden, dass er die Fotos online veröffentlicht hätte. Es bleibt also unklar, wie das geschehen konnte.

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