13.04.2012, 11:06 Uhr | t-online.de
Für Einsteiger ist die Firewall von Windows 7 ideal. Einmal eingeschaltet, schützt sie den PC im Hintergrund. Still und unscheinbar. Für Profis ist genau das der Knackpunkt. Zu wenige Konfigurationsmöglichkeiten lautet die Kritik. Zu unrecht. Denn die Windows-Firewall hat mehr zu bieten als einen Ein/Aus-Schalter.
Wir zeigen, wo die Profifunktionen der Windows-Firewall schlummern und wie Sie ausgehende Verbindungen überwachen.
Für alle, die sich nicht lange mit Konfigurationsfenstern und Optionen herumplagen möchten, gibt's die Standardeinstellungen der Windows-Firewall. Hier können Sie für das Heimnetzwerk oder den öffentlichen Zugang über Hotspots die Firewall ein- oder ausschalten und Programme manuell durch die Firewall lassen. Mehr Firewall brauchen Laien und PC-Neulinge nicht. Nur wer mehr möchte, ruft die versteckten Profifunktionen auf.
Bereits in der simplen Grundkonfiguration schützt die Windows-Firewall sicher vor Angriffen aus dem Netz. Einmal eingeschaltet, muss man sich im Grunde nicht mehr um den Rechnerschutz kümmern. Für alle, die trotzdem einen Blick unter die Motorhaube werfen und an der einen oder anderen Stellschraube drehen möchten, gibt es den versteckten Profibereich. Hier lassen sich alle Firewall-Einstellungen bis ins kleinste Detail ändern.
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Per Klick auf Erweiterte Einstellungen geht's ins Profi-Kontrollzentrum. Hier sehen Sie in den Bereichen Eingehende Regeln und Ausgehende Regeln, nach welchem Regelwerk die Firewall vorgeht; was verboten und was erlaubt ist. Weitere Infos gibt's per Doppelklick auf den Eintrag. Im Detailfenster steht, welche Protokolle, Ports und IP-Adressbereiche für das jeweilige Programm freigegeben oder gesperrt sind. Anschauen ist gefahrlos möglich; Änderungen sollten aber nur erfahrene PC-Nutzer vornehmen.
Standardmäßig kontrolliert die Windows-Firewall nur den eingehenden Datenverkehr. Doch was ist mit dem ausgehenden Datenverkehr, also den Daten, die vom eigenen Rechner ins Netz geschickt werden? Diese gehen ungeprüft auf die Reise. Für Profis ist das nicht sicher genug. Maximale Sicherheit gibt es nur, wenn beide Kanäle auf verdächtige Daten untersucht werden. Eine kleine Konfigurationsänderung sorgt für Sicherheit in beide Richtungen.
Damit auch der ausgehende Datenverkehr durch die Firewall kontrolliert wird, aktivieren Sie im Bereich Ausgehende Verbindungen die Option Blockieren. Damit werden zunächst alle Internetprogramme gesperrt. Im nächsten Schritt teilen Sie der Firewall mit, welche Programme als vertrauenswürdig gelten und ins Internet dürfen, etwa Browser, Chatprogramme oder E-Mail-Clients. Wie's Schritt für Schritt funktioniert, zeigt die Foto-Show.
Quelle: t-online.de
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