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Schattenkopien: Die unauffällige Datei-Reserve in Windows

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Schattenkopien

Datei-Reserve in Windows nutzen

08.07.2011, 14:00 Uhr | Damian Robota

Schattenkopien: Die unauffällige Datei-Reserve in Windows. Windows Vista und Windows 7 speichern Schattenkopien bis zu 90 Tagen (Bild: t-online) (Quelle: T-Online.de)

Windows Vista und Windows 7 speichern Schattenkopien bis zu 90 Tagen (Bild: t-online) (Quelle: T-Online.de)

 

Windows 7 kopiert ungefragt Ihre privaten Dateien. Die sogenannten Schattenkopien werden bis zu drei Monaten auf der Festplatte gesichert. Windows spioniert dabei nicht, sondern sichert den aktuellen Zustand Ihrer Laufwerke. Mit der Schattenkopie lassen sich versehentlich gelöschte Dateien zurückholen, oder eine frühere Version einer Datei wiederherstellen. Wie das geht, verrät die Foto-Show.

Jeden Tag speichert Windows über den Dienst Volume Shadow Copy Service eine Kopie privater Dateien auf der Festplatte ab. Dies passiert völlig automatisch und ungefragt im Hintergrund von Windows 7. Mit der Zeit erzeugt das System dabei mehrere Kopien einer Datei. Ihnen steht mit den Schattenkopien also ein eigenes Archiv Ihrer privaten Dateien zur Verfügung.

Schattenkopien aller Laufwerke anlegen

Windows 7 legt standardmäßig nur für das Systemlaufwerk eine Datensicherung an. Haben Sie mehrere Festplatten, müssen Sie die Schattenkopie-Funktion selbst aktivieren. Voraussetzung ist genügend Speicherplatz auf dem ausgewählten Laufwerk. Die Speicherbelegung für Schattenkopien lässt sich individuell einstellen.

Gelöschte und alte Dateien wiederherstellen

Jede Schattenkopie wird maximal 90 Tage lang gespeichert. Ist der reservierte Speicherplatz in Windows schon vorher voll, werden ältere Schattenkopien gelöscht, um Platz für neue zu schaffen. Haben Sie zum Beispiel in einem Textdokument einen Absatz gelöscht und die Änderung gespeichert, können Sie die frühere Version der Datei mit Hilfe der Schattenkopie rekonstruieren. Es ist ebenfalls möglich Dateien wiederherzustellen, die mit einem sicheren Tool wie einem Datenvernichter (beispielsweise der Freeware Eraser) eigentlich unwiderruflich gelöscht wurden. In unserer Foto-Show zeigen wir Ihnen, wie Sie den Windows-Dienst konfigurieren und einsetzen.

Schattenkopien als Backup?

Schattenkopien können eine komplette Sicherung Ihrer privaten Daten nicht ersetzen. Das Problem: Windows legt die Schattenkopien auf die gleiche Festplatte wie alle anderen Systemdateien. Bei einem Hardwaredefekt sind alle Daten weg. Zudem speichert Windows Schattenkopien nur bis zu drei Monate. Ein zusätzliches Backup auf einen externen Datenträger ist daher empfehlenswert. Eine Auswahl praktischer Backup-Programme zur Datensicherung finden Sie im Ratgeber Daten sichern, bevor es zu spät ist auf digital.t-online.de.

Ratgeber Google Maps

 
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