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Öffentliche Sicherheit  

Bundestag verstärkt Kameraüberwachung

13.03.2017, 15:26 Uhr | Axel Schoen, dpa

Bundestag verschärft Kameraüberwachung. Polizist mit Bodycam (Quelle: imago)

Achtung Aufnahme. Polizisten sollen zukünftig Bodycams tragen. (Quelle: imago)

Der Bundestag will die Sicherheit im öffentlichen Raum verbessern. In einer nächtlichen Marathonsitzung in der Nacht vom 9. auf den 10. März wurden dazu viele Beschlüsse gefasst.

Ein Schwerpunkt: der Ausbau der Videoüberwachung: Als Konsequenz aus mehreren Gewalttaten im vergangenen Jahr soll vor allem privaten Betreibern das Installieren von Kameras in Einkaufszentren, vor Fußballstadien und auf Parkplätzen erleichtert werden. Bei der Entscheidung über die Zulässigkeit von Videokameras erhalten Sicherheitsaspekte in Zukunft ein größeres Gewicht.

Körperkameras für Polizei

"Bodycams" für Polizisten: Die Beamten dürfen Kameras direkt am Körper tragen. Das soll Gewalttäter abschrecken und Polizisten im Einsatz schützen. Zudem kann die Bundespolizei künftig automatische Lesesysteme für Autokennzeichen einsetzen, um die Fahndung nach Fahrzeugen zu erleichtern. CDU/CSU und SPD versprechen sich von beiden Maßnahmen einen besseren Schutz der Bevölkerung. Die Opposition spricht von einer Beschneidung der Grundrechte ohne sicherheitspolitischen Gewinn.

Viele Kameras unsicher

Mehr Kameras bedeuten aber nicht automatisch mehr Sicherheit: Der Sicherheitsforscher Pierre Kim fand kritische Sicherheitslücken bei über 1250 Kamera-Modellen und berichtet davon auf seiner Webseite. Besonders betroffen: die Wireless IP Camera (P2) WIFICAM. Die Billig-Kamera aus China wird unter verschiedenen Namen im Handel angeboten. Sie stammen aber alle von einem Hersteller.

Die Benutzeroberfläche unterscheidet sich je nach Modell, die Technik dahinter ist bei allen - mit Ausnahme des Originals - verletzlich. Das Problem liegt darin, dass die Anbieter zwar die gleiche Version der Software "GoAhead" benutzen, aber diese durch Hinzufügen schlecht programmierten Codes anfällig für Angriffe gemacht haben.

Heise.de berichtet, dass die betroffenen Kameras in ihren Standard-Einstellungen sehr leicht über das Internet erreichbar sind. Sie seien außerdem leicht über eine Suchmaschine auffindbar. "Der Sicherheitsforscher empfiehlt Besitzern von derartigen Webcams, diese sofort vom Internet zu trennen." Da so viele Modelle unterschiedlicher Hersteller betroffen sind, sei es offen, ob und wann diese ein Sicherheitsupdate erhalten.

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