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40 Schwachstellen in Samsungs Software entdeckt

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IT-Sicherheitsforscher  

40 Schwachstellen in Samsungs Software Tizen entdeckt

03.04.2017, 19:48 Uhr | dpa-AFX

40 Schwachstellen in Samsungs Software entdeckt. March 15 2016 Albuquerque NM U S A Samsung Smart TV with the apps showed on the screen Tuesd (Quelle: imago)

Angreifbar. Samsungs Smart-TVs sind permanent mit dem Internet verbunden. (Quelle: imago)

Ein IT-Sicherheitsforscher hat offenbar 40 unbekannte Schwachstellen in Software von Samsung-Geräten entdeckt, darunter sind auch smarte Fernseher. Auch ein Angriff über DVB-T ist offenbar möglich.

So könnten Hacker zum Beispiel die Kontrolle über vernetzte Fernseher übernehmen. Besonders gefährlich wirkt eine Sicherheitslücke in der App-Plattform des Betriebssystems "Tizen". Es sei ihm gelungen, über die Schwachstelle im "TizenStore" Schadsoftware auf seinen Samsung-Fernseher einzuschleusen, erklärte der israelische IT-Experte Amihai Neiderman der Website "Motherboard". Man könne auf diese Weise ein Tizen-System mit jedem beliebigen schädlichen Softwarecode infizieren, sagte er.

Auch über das DVB-T-Signal sollen zwei TV-Geräte von Samsung angreifbar sein, berichtet die Sicherheitsfirma "OneConsult". Es sei mindestens bei zwei Samsung-Fernsehern möglich, sie mit einem manipulierten Signal anzugreifen und über eine Sicherheitslücke in Hbbtv Schadcode einzuschleusen. Hbbtv ist der technische Nachfolger des Videotextes, mit dem zusätzliche Infos zum TV-Programm gesendet werden.

Tizen auch auf Smartphones und in Smart Homes

Von Samsung gab es zunächst keine Reaktion auf die Berichte. Auf Anfrage von "Motherboard" erklärte das Unternehmen zuvor, man nehme die Sicherheit der Geräte ernst und stopfe Schwachstellen schnell, wenn sie entdeckt würden. Samsung setzt Tizen nicht nur bei vernetzten Fernsehern, sondern auch bei seinen Computer-Uhren sowie einigen in Asien verkauften Smartphone-Modellen ein. Außerdem sollen in Zukunft auf immer mehr vernetzten Hausgeräten Tizen laufen.

Alle 40 Schwachstellen im Tizen-Betriebssystem könnten aus der Ferne ausgenutzt werden, erklärte er. Auch der Angriff über DVB-T läuft aus der Ferne, ohne dass direkter Zugriff auf das Gerät dafür nötig ist.

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