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Merkurtransit 2016 fotografieren: Tipps für Hobby-Astronomen

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Foto-Tipp  

Wie Hobby-Astronomen den Merkur-Transit fotografieren können

09.05.2016, 12:49 Uhr | Melanie Ulrich, t-online.de

Merkurtransit 2016 fotografieren: Tipps für Hobby-Astronomen. Der schwarze Punkt rechts unten ist Merkur. Dieses Foto wurde 2003 mit einer Brennweite von 1200 mm aufgenommen. Der große Punkt nahe der Mitte ist ein Sonnenfleck. (Quelle: dpa/Archivbild)

Der schwarze Punkt rechts unten ist Merkur. Dieses Foto wurde 2003 mit einer Brennweite von 1200 mm aufgenommen. Der große Punkt nahe der Mitte ist ein Sonnenfleck. (Quelle: Archivbild/dpa)

Wenn am 9. Mai zwischen 13.12 Uhr und 20.42 Uhr in Westeuropa der relativ seltene Merkur-Transit zu beobachten ist, möchten das Hobby-Astronomen gerne auf Fotos festhalten. Wir sagen, ob und wie das gelingen kann.

Merkur ist zwar etwas größer als unser Mond, aber am 9. Mai 2016 rund 80 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Im Verhältnis zur Sonne ist Merkur dann so klein, dass er maximal 0,004 Prozent der Sonne bedeckt – ohne starkes Objektiv ist auf einem Foto davon nichts zu sehen.

Die besten Aufnahmen gelingen Astro-Fans selbstverständlich mit einem Teleskop und einer entsprechenden Kameravorrichtung. Hobby-Astronomen können aber versuchen, den erdnächsten Planeten mit einer Spiegelreflex-, System- oder Superzoomkamera mit einem sehr starken Teleobjektiv  ab 500 mm Brennweite zu fotografieren. Dann werden sie Merkur immerhin als winzigen Punkt vor der Sonne ablichten können.

Niemals ohne Sonnenschutzfolie fotografieren

Wichtig ist, dass das Objektiv der Kamera unbedingt mit einer entsprechenden Sonnenfilterfolie (Dichte 5) geschützt wird. Eine Sonnenfinsternisbrille oder "Hausmittel" wie Rettungsfolien, Schweißerbrillen oder berußte Glasscherben reichen nicht aus! Ohne Schutzfolie kann der Chip der Kamera beschädigt werden.

Fotografen sollten aus Sicherheitsgründen auch niemals den optischen, sondern immer den digitalen Sucher benutzen. Ob die Fotos gelingen, hängt aber letztendlich auch vom Chip der Kamera ab. Oft leidet die Bildqualität, weil dieser zu klein ist.

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