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Diese Box ist Apples erstes Hacker-Tool

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Auktion in New York  

Apples erste Erfindung war illegal

01.12.2017, 10:56 Uhr | Christoph Dernbach, dpa

Diese Box ist Apples erstes Hacker-Tool. Blue Box entworfen vom Apple-Mitbegründer Wozniak. (Quelle: dpa/Bonhams)

Blue Box entworfen vom Apple-Mitbegründer Wozniak. (Quelle: Bonhams/dpa)

Steve Jobs und Steve Wozniak haben in den siebziger Jahren mit den ersten brauchbaren Personal Computern das Fundament für den Mega-Erfolg von Apple gelegt. Kaum vorstellbar, dass die beiden Gründer durch einen illegalen Hack zusammengeschweißt wurden.

Eine Zufallsbegegnung hat den Lauf der Computergeschichte entscheidend geprägt: Über einen gemeinsamen Freund lernten sich 1971 der 15 Jahre alte Highschool-Schüler Steve Jobs und der fünf Jahre ältere College-Student Steve Wozniak kennen. Die beiden "Steves" konnten sich für Elektronik begeistern, liebten derbe Späße und scheuten auch vor Aktivitäten nicht zurück, die eigentlich illegal waren.

Eine Auktion in New York erinnert nun an die frühen dubiosen Hacker-Aktivitäten der beiden Apple-Gründer. Beim Auktionshaus Bonhams kommt am Nikolaustag eine sogenannte Blue Box von Steve Wozniak unter den Hammer, mit der man in den 70er Jahren das Telefonsystem manipulieren und kostenlos Ferngespräche führen konnte.

Apple-Mitbegründer Steve Wozniak (Quelle: dpa/Christoph Dernbach)Apple-Mitbegründer Steve Wozniak (Quelle: Christoph Dernbach/dpa)

Wozniak, den alle nur "Woz" nannten, war damals ein Einzelgänger und leidenschaftlicher Tüftler, der als technisches Genie unter den vielen anderen jungen Computer-Bastlern im Silicon Valley herausragte. Jobs fehlte dieses technische Talent, er hatte aber schon als junger Mann - im Gegensatz zu Wozniak - eine konkrete Vorstellung davon, wie man mit Technologie die Welt verändern und damit auch Geld verdienen kann.

Kostenlose Ferngespräche

Eine erste prägende Erfahrung, wie man mit neuer Technik alte Strukturen überlisten kann, machten die beiden Steves beim "Blueboxing". In einem Artikel der Zeitschrift "Esquire" las Wozniak, wie Hacker eine Methode gefunden hatten, kostenlos Ferngespräche zu führen.

Held des Artikels war der Bastler John T. Draper, der unter dem Hacker-Namen "Captain Crunch" berühmt wurde. Er hatte mit Hilfe einer Plastikpfeife aus einer Cornflakes-Packung ("Cap'n Crunch") herausgefunden, wie man mit bestimmten Tönen die Systeme des Telefongiganten AT&T manipulieren konnte, um kostenlose Telefonate zu ermöglichen. Die beiden Steves waren wie elektrisiert.

Wozniak konstruierte aus billigen Elektronik-Teilen ein vollgestopftes Kästchen, mit dem man die Tonfolgen viel präziser und zuverlässiger erzeugen konnte als mit der Spielzeug-Pfeife. "Mit einer Blue Box konnten wir dem System vorgaukeln, wir seien ein Telefon-Computer", erinnerte sich Steve Jobs später.

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