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Computer lesen per künstlicher Intelligenz Gedanken

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Wissenschafts-Sensation  

Computer liest Gedanken per Gehirnscan

30.06.2017, 15:20 Uhr | rk, t-online.de

Computer lesen per künstlicher Intelligenz Gedanken. Magnetresonanztomographie zeigt aktive Bereiche im Gehirn an (Quelle: dpa/Waltraud Grubitzsch)

Magnetresonanztomographie zeigt aktive Bereiche im Gehirn an (Quelle: Waltraud Grubitzsch/dpa)

Wissenschaftler der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh, Pennsylvania, USA haben ein Verfahren entwickelt, das mithilfe Künstlicher Intelligenz komplexe Gedanken aus Gehirn-Scans eines MRTs erkennen kann.

Wenn Sie einen Satz lesen wie beispielsweise "Das Fenster ist eingestaubt" oder "Der wütende Aktivist zerbrach den Stuhl", dann sind dabei im Gehirn verschiedene, räumlich getrennte Bereiche aktiv.

Auch komplexe Gedanken lassen sich in Bausteine der Gehirnaktivität zerlegen (Quelle: Carnegie Mellon University)Auch komplexe Gedanken lassen sich in Bausteine der Gehirnaktivität zerlegen (Quelle: Carnegie Mellon University)

Diese Muster lassen sich mit der Magnetresonanztomographie (MRT) in Bildern festhalten. Anschließend kann aus dieser Karte der Gehirnaktivität die neu entwickelte Software komplexe Gedanken rekonstruieren. Das Ganze funktioniert auch andersherum: Der Algorithmus kann, wenn er lang genug "trainiert" wurde, die Hirnaktivität mit 45-Wort-Sätzen in Übereinstimmung bringen. Und es kann sogar die Gehirnaktivität, die ein bestimmter Satz regional hervorruft, voraussagen.

Ereignisse, Stimmungen, Personen - alles hat ein Muster

Für die Voraussage der Hirnaktivität oder aber die Festlegung, welchen Gedanken die Versuchsperson in der Studie der Universität gerade denkt, musste die Künstliche Intelligenz mit einer Reihe an Begriffen und deren Widerspiegelung im Gehirn bei der jeweiligen Versuchsperson gefüttert werden.

Nach 239 von 240 Sätzen des Versuchs wie "Der Sturm zerstörte das Theater" konnte der Computer den 240. Satz mit einer Genauigkeit von 87 Prozent aus der Gehirnaktivität herauslesen. Im Training erkannte die Software, ob sich die Gedanken um Personen, Eigenschaften, Stimmungen und Orte drehten und leitete sogar unbekannte Inhalte aus der Hirnaktivität ab.

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