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Deutsche Telekom testet erfolgreich 5G-Netz in realer Umgebung

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Deutsche Telekom zeigt erstes 5G-Netz in Berlin

13.10.2017, 07:28 Uhr | dpa

Deutsche Telekom testet erfolgreich 5G-Netz in realer Umgebung. CTO der Deutschen Telekom, Bruno Jacobfeuerborn, präsentierte erfolgreich das neue Highspeed-Netz 5G in Berlin. (Quelle: Reuters/Emma Thomasson)

CTO der Deutschen Telekom, Bruno Jacobfeuerborn, präsentierte erfolgreich das neue Highspeed-Netz 5G in Berlin. (Quelle: Emma Thomasson/Reuters)

Mit 5G wollen Netzbetreiber Datenübertragung in Echtzeit ohne Verzögerung möglich machen. In Berlin hat die Deutsche Telekom unter realen Bedingungen demonstriert, dass Übertragungsraten von zwei Gigabit pro Sekunde erreicht werden können.

Schneller Daten-Mobilfunk wird immer wichtiger, weil immer mehr Menschen unterwegs auf Smartphones hochauflösende Videos schauen oder Musik streamen wollen. Dazu braucht man möglichst hohe Datengeschwindigkeiten. Diese bietet ein neuer Mobilfunk-Standard, der "5G" genannt wird.

Über vier Funkzellen hat die Deutsche Telekom am Donnerstag in Berlin demonstriert, wie hochauflösende Videodaten über den neuen Mobilfunk-Standard 5G auf ein mobiles Gerät ohne spürbare Verzögerung gelangen. Die Antennen seien die ersten in Europa, die mit dem neuen Standard funken, so ein Sprecher des Unternehmens. Dabei werden Übertragungsraten von zwei Gigabit pro Sekunde erreicht. "Statt im Labor zeigen wir hier in Berlin 5G live mitten in der Stadt", sagte Telekom-Managerin Claudia Nemat.

Jede 5G-Mobilfunkanlage muss per Glasfaser-Leitung an das Netz der Deutschen Telekom angeschlossen werden. Das erfordere "erhebliche Investitionen". Laut einem Bericht von "Golem.de" belegt die Telekom rund 75 Prozent der gesamten Tiefbaukapazität für Kabel in Deutschland.

Live-Demo mit Carrera-Bahn

Um die Entwicklung voranzutreiben, braucht es konkrete Anwendungen, sagte Jacobfeuerborn. In Berlin zeigte das Unternehmen etwa, wie ein Rennen auf einer Carrera-Bahn mit Hilfe von 5G über eine Brille für sogenannte Augmented Reality (AR, erweiterte Realität) dargestellt wird. Das Rennen ließ sich dabei ohne Verzögerungen in Echtzeit mit zusätzlichen Informationen zur Umgebung über die Brille anschauen, was über das herkömmliche LTE-Netz stets nur mit Verzögerung möglich ist.

Künftige Möglichkeiten kämen jedoch nicht nur aus dem Entertainment, sagte Jacobfeuerborn. So könnten Auszubildende im Kundenservice etwa bei Wartungsarbeiten vor Ort über AR-Brillen hilfreiche Informationen über Werkzeuge und Reparaturanleitungen nutzen.

5G soll ab 2020 zum neuen Standard werden

Der neue Standard soll ab 2020 schrittweise zur Verfügung stehen, für die Demonstration am Donnerstag nutzte die Telekom eine Vorversion des Standards. Anders als beim derzeitigen Mobilfunkstandard LTE, auch 4G genannt, werden beim künftigen 5G-Netz alle verfügbaren Netze per Software zusammengeschaltet. Damit soll es flexibel alle Anforderungen erfüllen können und auch die Kommunikation von Autos oder Heizungen im Internet der Dinge reibungslos ermöglichen.

Die am Donnerstag vorgestellte Mobilfunk-Komponente ("5G New Radio") sei ein erster Schritt. "Sobald der Standard definiert und öffentlich ist, werden wir 2018 die Grundlagen für einen Ausbau in größerem Maßstab legen", sagte Telekom-Manager Bruno Jacobfeuerborn. Ziel sei es auch, Deutschland bei der Entwicklung des neuen Standards eine Führungsposition zu sichern.

Industriefirmen wollen selbst für 5G-Netz sorgen

Wie die "Wirtschaftswoche" am Donnerstag berichtete, wollen sich führende Industrieunternehmen beim Aufbau von 5G nicht auf die Mobilfunkbetreiber verlassen und verweisen auf die bislang schlechte Mobilfunkabdeckung in ländlichen Regionen. Sie wollen stattdessen in den Fabriken eigene Netze aufbauen. Einen entsprechenden Antrag habe der Industrieverband ZVEI an die Bundesnetzagentur gestellt, berichtet das Magazin.

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