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Trotz Abschaffung: Es drohen Kostenfallen bei Roaming-Gebühren

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Wegfall der Roaming-Gebühren  

Hier lauern weiter fiese Kostenfallen

21.07.2017, 12:23 Uhr | AFP, t-online.de

Trotz Abschaffung: Es drohen Kostenfallen bei Roaming-Gebühren. Trotz Wegfalls der Roaminggebühren kann die Telefonrechnung nach dem Urlaub höher ausfallen. (Quelle: dpa/Friso Gentsch)

Trotz Wegfalls der Roaminggebühren kann die Telefonrechnung nach dem Urlaub höher ausfallen. (Quelle: Friso Gentsch/dpa)

Seit Mitte Juni gehören Roaminggebühren in der EU endlich der Vergangenheit an. Nun können Urlauber im EU-Ausland ihr Handy benutzen wie zuhause. Doch nicht alle Anbieter bieten exakt die gleichen Konditionen.

Verbraucher sollten sich daher vor dem Start in die Ferien informieren. Denn trotz Wegfalls der Roaminggebühren kann die Telefonrechnung nach dem Urlaub böse Überraschungen mit sich bringen. Besonders vorsichtig sollte man in der Luft, auf See und außerhalb der EU sein.

Bei diesen Anbietern gelten die gleiche Konditionen wie zuhause

Laut Stiftung Warentest lässt sich das Handy nur bei sieben von 16 Anbietern exakt so nutzen wie zuhause, ohne dass der Kunde etwas tun muss.

  • Blau.de
  • Callmobile
  • Congstar
  • Fonic
  • Klarmobil
  • Mobilcom-Debitel
  • T-Mobile

Bei anderen Anbietern sind etwa "Community-Verbindungen", also Verbindungen zwischen Kunden desselben Anbieters, im Ausland anders als im Inland nicht kostenlos oder günstiger. Vorsicht ist auch bei den Prepaid-Angeboten der Anbieter sowie bei sehr günstigen Datenvolumen-Angeboten geboten – hier kann der Anbieter eine Obergrenze im Ausland einführen.

Vor der Reise Tarif überprüfen

Vor einer Reise sollten Kunden daher nachlesen, welche Regelung in ihrem Tarif für Roaming vorgesehen ist und ob sie aktiv werden müssen, rät die Stiftung Warentest. Ein Umstellen auf mögliche andere Optionen gehe in der Regel einfach online über das Kundenkonto. O2-Kunden mit einer voreingestellten EU-Roaming-Option müssen zum Beispiel eine SMS an eine Kurzwahl senden, um von den neuen Regeln zu profitieren.

Wer seinen Bedarf kennt, kann vor der Reise Zusatzoptionen zum Beispiel im Nicht-EU-Ausland buchen. Kunden sollten im Ausland dann außerdem die SMS ihres Anbieters genau lesen, der über zusätzlich anfallende Gebühren informieren muss. Eine weitere Möglichkeit ist, sich lokale Prepaidkarten zu besorgen oder WLAN-Netze zu Surfen zu nutzen.

Ein Megabyte kann 19 Euro kosten

Wer ins EU-Ausland reist, profitiert generell von der Abschaffung zusätzlicher Gebühren für Telefonate, SMS und Internet. Auch Norwegen, Island und Liechtenstein nehmen teil. Vorsicht ist also unter anderem in der Schweiz geboten – und natürlich in entfernteren beliebten Urlaubsländern wie den USA oder Thailand.

Ein Megabyte Daten kann etwa in Thailand 19 Euro kosten, wie das Portal "Verivox" errechnet hat. Ein Megabyte kann schon beim Versenden eines Fotos überschritten werden. Verbraucherschützer raten dazu, in diesem Fall beim Anbieter zusätzliche Wochen- oder Tages-Pakete mit Datenvolumen zu buchen.

Wo die Roamingverordnung nicht gilt

In der Luft und auf See – Vorsicht ist also im Flugzeug und auf Kreuzfahrt-Schiffen geboten, wie die Verbraucherzentrale Berlin warnt. Auf Schiffen und in Flugzeugen können Urlauber via Satellit oder WLAN surfen. Die Verbraucherschützer warnen vor den teuren Satellitenverbindungen und raten zum WLAN.

Über die Bedingungen sollten sich Reisende bei der Reederei oder der Fluggesellschaft informieren. Vorsicht: Auch die Datenkosten-Sperre, welche die EU-Roamingverordnung vorschreibt und die beim Erreichen von 59,90 Euro Gebühren das mobile Internet abschaltet, greift in der Luft und auf See nicht.

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