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"Update WhatsApp Messenger" infiziert Millionen Android-Handys

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Vorsicht, Schadsoftware  

Falsches "WhatsApp" infiziert Millionen Android-Handys

07.11.2017, 17:23 Uhr | t-online.de, hd

"Update WhatsApp Messenger" infiziert Millionen Android-Handys. WhatsApp-Nutzer sollten genau hinsehen, welche App sie nutzen. (Quelle: imago)

WhatsApp-Nutzer sollten genau hinsehen, welche App sie nutzen. (Quelle: imago)

Sie heißt "Update WhatsApp Messenger" und wurde im Google Play Store millionenfach heruntergeladen. Jetzt kommt heraus: Die App ist eine Fälschung. Nutzer sollten sie sofort vom Smartphone löschen.

Auf den ersten Blick sah alles normal aus: Wie "The Hacker News" berichtet, wurde neben der Fake-App im Playstore der Anbieter "WhatsApp Inc." angezeigt. Das ist tatsächlich der Name der WhatsApp-Firma. Doch der Firmenname wurde um ein unsichtbares Zeichen ergänzt.

Nutzer, die das vermeintliche Messenger-Update herunter luden, bemerkten zunächst keine Änderung auf dem Smartphone. Doch im Hintergrund versuchte die Trojaner-Software unauffällig weitere Viren- und Spionage-Programme nachzuladen.

Auf Name und Downloadzahl achten - Gefälschte Apps erkennen (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke)Ein Update für den WhatsApp-Messenger mit nur wenigen Downloads und einer verdächtigen Namensschreibweise? Hier handelt es sich mit Sicherheit um eine gefälschte App. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa/tmn)

Was Android-Nutzer jetzt tun müssen:

Prüfen Sie in den "Einstellungen" unter dem Menüpunkt "Apps" oder "Anwendungen", ob hier das Schwindel-Programm "Update WhatsApp Messenger" eingetragen ist. Sollte dies der Fall sein, sollte es sofort deaktiviert und entfernt werden. Rund eine Million Nutzer haben das falsche WhatsApp installiert. Inzwischen wurde die App aus dem Google Playstore gelöscht.

"Kettenbrief" ist wieder unterwegs

Entwarnung gibt es auch für eine Art "Kettenbrief", der wieder bei WhatsApp im Umlauf ist.

Darin heißt es, hinter dem Kontakt "Tobias Mathis" stecke ein Hacker, der einen Virus auf das Smartphone übertrage. Dieser würde "die Festplatte zerstören und Daten absaugen". Das ist natürlich Unsinn. Empfänger können die Falsch-Nachricht unbesorgt ignorieren und löschen.

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