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Microsoft-Manager: "Laptops zu Objekten der Begierde machen"

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Angriff auf MacBook Pro  

Dieser Microsoft-Laptop soll zum Liebling der Kreativen werden

09.11.2017, 12:37 Uhr | Torsten Könekamp, t-online.de

Microsoft-Manager: "Laptops zu Objekten der Begierde machen". Seit fünf Jahren produziert Microsoft Surface-Laptops. Das Surface Book 2 ist das neueste Modell. (Quelle: t-online.de/Microsoft)

Seit fünf Jahren produziert Microsoft Surface-Laptops. Das Surface Book 2 ist das neueste Modell. (Quelle: Microsoft/t-online.de)

Mit dem Laptop "Surface Book" will Microsoft seinem Konkurrenten Apple die Kunden abjagen. Was genau hat Microsoft vor? T-online.de hat Panos Panay, den Vize-Chef der Hardware-Sparte zum Interview getroffen. 

t-online.de: Herr Panay, was ist Ihrer Meinung nach das bessere Gerät für den Kunden - ein Notebook, ein Tablet oder ein 2-in-1-Gerät, ein Convertible?

Panos Panay: Man darf Kunden nicht in ihrer Kreativität einschränken. Daher ist das Convertible noch immer das beste Produkt, wenn Sie alle Möglichkeiten ausschöpfen wollen. Die Surface-Geräte sind super schnell - egal, ob Sie Texte schreiben, grafisch arbeiten, Daten analysieren oder Bilder bearbeiten und Videos schneiden. Auch das Design wird für uns immer wichtiger. Die Geräte sollen für den Kunden ein „Objekt der Begierde“ sein.

Wenn Sie sich das MacBook mit Touchbar und den iMac Pro ansehen - was denken Sie über die aktuellen Apple-Geräte?

Natürlich betrachten wir unsere Konkurrenz. Apple hatte bisher einen großen Vorteil, den Microsoft mit der Surface-Linie natürlich auch will: Mac-Besitzer sehen ihre Computer als "wertvolle Objekte", auf die sie stolz sind. 

Wenn Sie das MacBook Pro mit dem Surface-Laptop vergleichen, fühlt es sich ziemlich gut an. Wir bei Microsoft wollen damit vor allem auch die kreativen Leute ansprechen. Deshalb sind viele Gedanken bei der Entwicklung neuer Surface-Modelle in die kleinen, aber wichtigen Dinge geflossen.

Panay will Laptop, Smartphone und Tablet per Sprache verbinden. (Quelle: t-online.de/Microsoft)Panay will Laptop, Smartphone und Tablet per Sprache verbinden. (Quelle: Microsoft/t-online.de)

Was ist ihre Vision der Zukunft? Werden wir mit den Geräten noch tippen oder nur noch sprechen?

Wir forschen an verschiedenen Geräten. Sprache, Touch, Stifteingabe oder klassisches Tippen auf einer Tastatur. Es kommt nicht darauf an, für welche Eingabe Sie sich entscheiden. Wichtig ist, wie man die verschiedenen Eingabemöglichkeiten miteinander verknüpft. Und vor allem: Wie kann ich es erreichen, dass alles nahtlos miteinander funktioniert?

Wir haben in Zukunft verschiedene Herausforderungen: Künstliche Intelligenz, Mixed Reality, analoge und digitale Welten. Der Schlüssel zu allem ist: Wie kommunizieren die verschiedenen Welten miteinander? Der Nutzer soll zukünftig nicht darüber nachdenken müssen, welche Tools er nutzen soll. Das kann in Zukunft eine intelligente Software übernehmen.

Könnten Sie ein konkretes Anwendungsbeispiel nennen?

So konnten Sie zum Beispiel vor knapp zehn Jahren nur mit einem speziellen Bedienstift arbeiten, wenn sie ihre Arbeit am PC unterbrachen, den Stift nahmen und auf eine Toolbar klicken. Dann erst konnte sie starten – aber sie konnten den Bildschirm nicht mit dem Finger berühren und keine Objekte hin- und herschieben. In Zukunft geht das alles gleichzeitig. 

Panos Panay ist bei "Corporate Vice President Microsoft Devices". (Quelle: t-online.de/Microsoft)Panos Panay ist bei "Corporate Vice President Microsoft Devices". (Quelle: Microsoft/t-online.de)

Wie sehen Sie die Zukunft der Sprachsteuerung? Cortana ist bereits in vielen Computern vorhanden, Alexa findet neue Käufer und in naher Zukunft soll ein Echo-Konkurrent kommen… 

Desktop und Laptop müssen sich ergänzen. Wenn ich von Gerät zu Gerät und von Zimmer zu Zimmer gehe, muss ich sicherstellen, dass alle über "Cortana" miteinander verbunden sind. Wir glauben daran – und wir können den Nutzern alle Tools zur Verfügung stellen.

Virtuelle Realität ist immer noch ein Nischenthema. Wie wollen Sie Menschen davon überzeugen? Mit dem Versuch, 3D-Inhalte selbst zu erstellen?

Die Idee, dass ich mit meinem Computer spreche, ihn anfassen, eine Maus benutzen, ein Zifferblatt benutzen kann - all dies sind nahtlose Interaktionswege. Wenn sich daraus eine 3D-Möglichkeit ergibt, ist das real, denn „virtuelle Realität“ und „gemischte Realität“ werden kommen. Darauf sind wir vorbereitet, daran forschen wir seit Jahren.

Das kann das neue Surface Book 2 von Microsoft 

Das Surface Book 2 hat ein Touch-Display mit 3000 x 2000 Pixeln und 13,5 Zoll Durchmesser. Das Display bietet hohe Helligkeit und Kontrast, das Tablet-Teil lässt sich von der Basis abnehmen. Dazu gibt es zwei USB-3.1-Anschlüsse, einen SD-Kartensteckplatz und einen Kopfhörer-Anschluss. Drinnen stecken Intel-Prozessoren der 8. Generation, die von bis zu 16 Gigabyte RAM und einem 1 Terabyte großen SSD-Speicher unterstützt werden. Das 13,5-Zoll-Modell für Deutschland gibt’s in verschiedenen Konfigurationen. Die Akkulaufzeit soll laut Hersteller 17 Stunden betragen, 5 Stunden länger als beim Vorgänger. Das Surface Book 2 mit 13,5 Zoll soll ab 16. November in Deutschland ausgeliefert werden. Die vier Varianten kosten je nach Ausstattung zwischen 1.750 Euro und 3.450 Euro.

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