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Muttertag 2016: Datum, Bedeutung und Geschenkideen

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Warum feiern wir den Muttertag?  

Muttertag 2015: Die schönsten Geschenkideen

26.01.2016, 15:11 Uhr | ag, dpa, Pressetext

Muttertag 2016: Datum, Bedeutung und Geschenkideen. Muttertag 2015: Warum wir ihn feiern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Muttertag 2015: Warum wir ihn feiern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Für viele Mütter ist der Muttertag eine willkommene Abwechslung: morgens Frühstück ans Bett, Gedichte, Blumen oder selbst gebastelte Geschenke. Vor allem aber ist der Muttertag ein Anlass, außerhalb des Alltags Zeit mit der Familie zu verbringen. In diesem Jahr feiern wir am 8. Mai den Muttertag. Neben Tipps und Geschenkideen klären wir auf, wer den Ehrentag erfunden hat und warum man ihn gerade im Mai feiert.

Eine Umfrage zeigt: Mütter erwarten ein Geschenk

Wie die aktuelle Umfrage der Geschenkideenplattform "Perfecto4U" ergeben hat, freut sich der Großteil der deutschen und österreichischen Mütter nach wie vor hauptsächlich über Blumen zum Muttertag. 83 Prozent schenken etwas zum Muttertag und 72 Prozent der Mütter erwarten auch selbst ein Geschenk. Zum Teil auch den Wunsch nach einem Tag Auszeit vom Familienleben.

Blumen sind der Renner - doch welche?

Blumen zählen zu den beliebtesten Muttertagsgeschenken - doch welche Sorte ist die Richtige? Rote Rosen stehen zwar für Liebe, aber eher die Liebe zu einem Partner. Der Bundesverband Einzelhandelsgärtner schlägt als Blumengeschenk für Mutti gelbe Rosen vor. Sie stehen für Dankbarkeit, aber auch Glück und Freude. Rosa Rosen symbolisieren die zärtliche Liebe und orangene Wärme, Glück und Hoffnung. Auch Orchideen eignen sich gut zum Muttertag. Sie vermitteln unter anderem Bewunderung. Gerbera stehen für Zuneigung und Freude. Lilien bekunden Respekt, aber sie symbolisieren zugleich auch Liebe und Schönheit.

Ausführlich: Passende Blumen zum Muttertag

Es muss nichts Teures sein

Neben Blumen (28 %) schätzen die österreichischen und deutschen Mütter an zweiter Stelle auch Gebasteltes (18 %) und selbstgemachtes Essen (15 %) besonders. "Traditionen und die Familie spielen bei den Österreicherinnen und Deutschen scheinbar eine große Rolle," sagt der Kulturwissenschaftler Gerard Baumgartner. In vielen Kindergärten und Schulen ist es mittlerweile Usus, zum Muttertag etwas basteln zu lassen. Auch bekochen lässt sich eine Mutter gerne, wie die Umfrage zeigt, denn meistens ist es immer noch die Frau, die das ganze Jahr über den Kochlöffel schwingt. Auch Pralinen und Verwöhn-Aktionen wie Einladungen ins Restaurant kommen gut an.

Eine andere Idee, die sicher gut ankommt, ist ein so genanntes Erinnerungsalbum mit den schönsten gemeinsamen Fotos. Investieren Sie für die Suche nach geeigneten Bildern ruhig etwas Zeit und notieren Sie zu jedem der Bilder einen kleinen Satz - etwa wo die Aufnahme gemacht wurde oder was das Besondere an dem Tag war.

Der Wunsch nach einer Auszeit

Immerhin wünschen sich über fünf Prozent der befragten Mütter, den Muttertag ohne Kinder oder Familie zu verbringen. "Viele Frauen sind mit Arbeit, Haushalt und Kindererziehung das ganze Jahr über komplett eingespannt, sodass wenig Zeit für sich selbst bleibt. Am Muttertag kommt für viele der Wunsch nach Auszeit zum Vorschein. Trotzdem fühlt sich der Großteil der Frauen am Muttertag immer noch der Familie verpflichtet", erklärt Baumgartner.

Geschenk-Ideen auf einen Blick

Alles fing in Amerika an

Seinen Ursprung hat der Muttertag in den USA. Alles begann mit 500 weißen Nelken, die die Amerikanerin Anna Jarvis vor einer Kirche am zweiten Sonntag im Mai im Gedenken an ihre zwei Jahre zuvor verstorbene Mutter an andere Mütter verteilte. Auf ihr Drängen wurde im darauf folgenden Jahr in der selben Kirche erstmals den Müttern der Welt eine Andacht gewidmet. Die Mutter von Anna Jarvis hatte schon 1865 versucht, eine Mütterbewegung namens "Mothers Friendships Day" zu gründen. Doch erst ihre Tochter schaffte es, einen "Tag der Mutter" als anerkannten Feiertag herbeizuführen, der in den USA erstmals 1914 gefeiert wurde.

Kommerzialisierung des Muttertags

Nachdem die Engländer den Muttertag von den Amerikanern übernommen hatten, wurde dieser 1917 auch in der Schweiz eingeführt. Es folgten 1918 Norwegen, 1919 Schweden, 1923 Deutschland und 1924 Österreich. Im Laufe der Zeit wurde der Muttertag stark kommerzialisiert. Im Vordergrund stand nicht mehr der eigentliche Gedanke des Feiertags, sondern vielmehr die Muttertagsgeschenke. Besonders die Floristen schürten den Konsumgedanken und warben für den Kauf von Blumen zum Muttertag. Anna Jarvis war darüber so verärgert, dass sie und ihre Schwester ihre Familienerbschaft aufwendeten, um gegen den Feiertag zu werben. Kurz vor ihrem Tod im Jahr 1948 gab sie noch einmal ein Interview und erzählte einem Reporter, dass sie bedauere den Tag ins Leben gerufen zu haben.

Deutscher Muttertag seit 1923

Der erste deutsche Muttertag wurde am 13. Mai 1923 gefeiert. 1933 wurde er als offizieller Feiertag ausgewiesen, wobei die Nationalsozialisten durch die Ehrung der Mutter gleichzeitig die Nachwuchsförderung unterstützen wollten. Der dritte Sonntag im Mai 1934 wurde erstmals als offizieller Feiertag und "Ehrentag der deutschen Mütter“ gefeiert. Die so genannten staatlich eingeführten "Mütterweihen“ wurden auf sonntags um 10 Uhr gelegt, um so in Konkurrenz zu den christlichen Feiern zu stehen. Fünf Jahre später wurde zusätzlich das "Ehrenkreuz der Deutschen Mutter“ verliehen.

Internationaler Frauentag in der DDR

In der DDR gab es keinen Muttertag. An seiner Stelle wurde der Internationale Frauentag eingeführt, der am 8. März gefeiert wurde. Auch alle anderen Ostblockstaaten ignorierten den Muttertag. Erst seit der Wiedervereinigung wird wieder in ganz Deutschland einheitlich der Muttertag gefeiert. Allerdings ist der Gedenktag nicht gesetzlich auf einen bestimmten Tag datiert. Die Floristenverbände haben sich auf den zweiten Maisonntag geeinigt, was zur Folge hat, dass Pfingstsonntag und Muttertag in manchen Jahren auf den gleichen Tag fallen.

Muttertag bei den Promis

Scheinwerfer und Blitzlichtgewitter und roten Teppich sind Promis im Alltag gewohnt. Doch an Muttertag steht auch bei den Stars und Sternchen der Glitzerwelt jemand anderes im Mittelpunkt. Wie Simone Thomallas Tochter und andere Promis den Ehrentag verbringen:

  • "Es gibt Rosen von mir und vielleicht eine kleine Aufmerksamkeit, obwohl ich das immer sehr, sehr überbewertet finde. Klar, Muttertag ist ein toller Tag, und da muss man an die Mütter denken, aber ich bin Tochter, und ich denke 365 Tage an meine Mutter." (Sophia Thomalla, 25, Schauspielerin)

  • "Ich bin aus dem Alter raus, in dem man aus Nachbars Vorgarten Blumen klaut, um die dann Mutter zu schenken. Meine Mutter kriegt auf jeden Fall einen Anruf." (Johannes B. Kerner, 50, Moderator)

  • "Ich bin ja keine Mutter, deswegen feiere ich den Tag nicht. Ich finde grundsätzlich: Wenn man seine Mama liebt, sollte man nicht nur an Muttertag anrufen, sondern auch mal öfter." (Ruth Moschner, 39, Moderatorin)

  • "Ich habe die große Hoffnung, dass ich von meinem Kind etwas wahnsinnig Kreatives geschenkt bekomme. Eine Zeichnung, die mich heute schon ahnen lässt, dass aus diesem Wesen einmal der nächste Picasso wird." (Miriam Pielhau, 39, Moderatorin)

  • "Bei uns ist jeden Tag Valentinstag und Muttertag und deswegen machen wir da jetzt keine große Planung. Wir versuchen uns sowieso jeden Tag glücklich zu machen, unsere Familie mit den Kids." (Erol Sander, 46, Schauspieler)

Wann ist in den nächsten Jahren Muttertag?

In den kommenden fünf Jahren fällt der Muttertag auf folgende Sonntage:

Jahr:Datum:
201608.05.
201714.05.
201813.05.
201912.05.
202010.05.

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