Startseite
Sie sind hier: Home > Eltern > Gesundheit > ADHS und ADS >

ADHS und ADS: Was ist der Unterschied?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Symptome  

Was ist der Unterschied zwischen ADHS und ADS?

08.10.2013, 15:23 Uhr | rev, t-online.de

ADHS und ADS: Was ist der Unterschied?. ADS und ADHS sind nicht das Gleiche - Kinder mit ADS leben in ihrer eigenen Gedankenwelt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

ADS und ADHS sind nicht das Gleiche - Kinder mit ADS leben in ihrer eigenen Gedankenwelt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Immer wieder führen die Abkürzungen ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) und ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder -störung) zu Unklarheiten. Wenn dann noch ADD (Attention Deficit Disorder), das nichts anderes als die englische Bezeichnung ist, ins Spiel kommt, ist das Begriffschaos perfekt. Gerne wird dabei ADHS und ADS gleich gesetzt. Doch was wäre falsch, denn es gibt eindeutige Unterschiede.

Die Krankheiten ADHS und ADS haben teilweise unterschiedliche Symptome, vor allem aber unterschiedliche Auswirkungen. Entsprechend müssen sie auch unterschiedlich behandelt werden.

ADHS - ADS: Der Unterschied ist die Hyperaktivität

Im Wesentlichen besteht der Unterschied zwischen ADHS und ADS darin, dass bei ADHS zu den Symptomen Unaufmerksamkeit und Impulsivität noch die Hyperaktivität hinzu kommt. Aus diesem Grund werden Kinder mit ADHS als "Zappelphilipp" wahrgenommen, Kinder mit ADS erscheinen hingegen eher verträumt und in sich gekehrt.

Kinder mit ADS fallen weniger auf als ADHS-Patienten

Kinder mit ADS sind gewöhnlich sehr ruhig, stören nicht im Unterricht und wirken schüchtern oder gar apathisch. Da sie damit - anders als motorisch hyperaktive Kinder - nicht weiter auffallen, gelingt es ihnen oft die Krankheit zu verbergen. Sie wird dadurch auch schwerer zu diagnostizieren, weshalb die Betroffenen häufig sehr lange keine professionelle Hilfe erhalten.

ADS-Kinder leben ihrer eigenen Gedankenwelt

Tatsächlich leiden sie aber ebenfalls unter einem Aufmerksamkeitsdefizit, da sie permanent in ihren ständig wechselnden Gedanken versunken sind. In gewisser Weise sind ADS-Kinder somit auch hyperaktiv - nur ist hier die Hyperaktivität nach innen gerichtet: Das Kind lebt seiner eigenen Gedankenwelt - nach außen ist es ruhig, innerlich ist es stark aufgewühlt.

Sie finden uns auch auf Facebook - jetzt Fan unserer "Eltern-Welt" werden und mitdiskutieren!

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal