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Gebärmutterhalskrebs - Impfkommission rät zu früherer HPV-Impfung

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Impfkalender 2014  

Impfkommission rät zu früherem Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs

25.08.2014, 13:26 Uhr | t-online.de

Gebärmutterhalskrebs - Impfkommission rät zu früherer HPV-Impfung. Die Impfexperten des Robert-Koch-Instituts raten Mädchen schon ab neun Jahren zur HPV-Impfung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Impfexperten des Robert-Koch-Instituts raten Mädchen schon ab neun Jahren zur HPV-Impfung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre neuen Impfempfehlungen veröffentlicht. Wichtigste Änderung ist die Herabsetzung des Impfalters für die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV). Das geht aus dem Epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts hervor.

Ab sofort sollen Mädchen im Alter von neun bis 14 Jahren die HPV-Impfung bekommen. Bisher galt das für Mädchen von zwölf bis 17 Jahren. Hier finden Sie die Impfempfehlungen der STIKO auf einen Blick.

Impftermin möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr

Die HPV-Impfung schützt vor einer Infektion mit bestimmten HPV-Typen, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Der hauptsächliche Übertragungsweg für HPV-Infektionen am Gebärmutterhals sind Sexualkontakte. Die Impfung ist deshalb am ehesten wirksam, wenn sie vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgt. Allerdings ist der erste Geschlechtsverkehr häufig nicht geplant, beziehungsweise der Wunsch nach der Aufnahme sexueller Kontakte wird nicht mit Eltern oder impfenden Ärzten besprochen. Die STIKO beruft sich auf Studien, laut denen ein Großteil der Mädchen in Deutschland bisher den idealen Impfzeitpunkt vor dem ersten Geschlechtsverkehr verpasste.

Mit der Herabsetzung des Impfalters soll erreicht werden, dass mehr Mädchen als bisher vor einer HPV-Infektion geschützt werden, bevor sie sexuell aktiv werden. Den Experten zufolge ist der Impfschutz auch besser, je jünger die Kinder sind. Außerdem sind in dem jüngeren Alter nur noch zwei statt bisher drei Impftermine erforderlich.

HPV-Impfung ersetzt auf keinen Fall die Krebsfrüherkennung

Laut der STIKO gibt es bislang keine Hinweise für ein Nachlassen der Schutzwirkung nach HPV-Impfung. Auch die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt die Impfung ab neun Jahren.

Die HPV-Impfung kann die Krebsfrüherkennungsuntersuchung nicht ersetzen. Die Impfkommission spricht sich für ein organisiertes und qualitätskontrolliertes Vorsorgekonzept aus HPV-Impfung und Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung aus.

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Neue Empfehlung zur Pneumokokken-Impfung

Neben der neuen Empfehlung zur HPV-Impfung wurden auch die Empfehlungen zur Pneumokokken-Impfung überarbeitet. Diese gelten jetzt unter anderem auch für Cochlea-Implantat-Träger. Cochlea-Implantate sind Hörprothesen, die eine ausgefallene Funktion der Hörschnecke größtenteils ersetzen können.

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