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"Öko-Test" mahnt Zucker und Pestizide in Früchtetee für Kinder an

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"Öko-Test" warnt  

Pestizide und Zucker in Früchtetees für Kinder

30.12.2014, 10:59 Uhr | AFP, t-online.de

"Öko-Test" mahnt Zucker und Pestizide in Früchtetee für Kinder an. Eltern sollten für Babys und Kleinkinder nur Tees kaufen, die ausschließlich natürliche Früchte und keinen Zucker enthalten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eltern sollten für Babys und Kleinkinder nur Tees kaufen, die ausschließlich natürliche Früchte und keinen Zucker enthalten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Früchtetees für Kinder enthalten der Zeitschrift "Öko-Test" zufolge häufig Zucker, Rückstände von Pestiziden oder fragwürdige Zusätze. Während die zehn getesteten Bio-Produkte pestizidfrei waren, wurden in sechs der neun konventionellen Tees Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen, wie das Verbrauchermagazin in der Januar-Ausgabe berichtet.

Am schlechtesten schnitten zwei Tee-Granulate ab, die sehr viel Zucker enthielten. Die Tester bemängelten auch den Einsatz von Aromastoffen in vielen Produkten.

Bio-Tees schneiden gut ab

Die besten Resultate erzielten fünf Bio-Tees - sie wurden mit "sehr gut" bewertet. Diese Tees enthielten laut "Öko-Test" weder Pestizide noch problematische Zuckerverbindungen und auch keine zugesetzten Aromen. Leichte Abzüge erhielten lediglich zwei Produkte, weil auf den Packungen "Selbstverständlichkeiten" vermerkt wurden, etwa mit der Formulierung "ohne Farbstoffe laut Gesetz".

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Von den fünf anderen Bio-Produkten wurde eins mit "gut" bewertet, drei mit "befriedigend" und eins mit "ausreichend". Die vier schlechter bewerteten Tees enthielten der Untersuchung zufolge zwar keine Pestizide oder Zucker, aber natürliche Aromastoffe. Diese könnten zu einer "Konditionierung des Geschmacks" bei Kindern führen, warnte "Öko-Test".

Hipp setzt auf zahnschädigende Süßungsstoffe

Deutlich schlechter als die Bio-Tees schnitten die konventionellen Produkte ab. Drei fanden die Tester "befriedigend", eines "ausreichend". Drei Tees wurden als "mangelhaft" und zwei als "ungenügend" eingestuft. Unter anderem wurden in sechs Produkten Pestizidrückstände nachgewiesen. In einem Tee entdeckten die Tester Spuren von gleich 14 Pestiziden.

Die drei getesteten Granulattees bestünden außerdem zu mehr als 90 Prozent aus diversen Zuckverbindungen. So enthalte der "Hipp Früchte-Melissen Tee" ein Süßungsmittel, das laut "Öko-Test" Zahnschäden verursachen kann, während die Granulate von Bebivita und Humana gewöhnlichen Zucker enthielten, "der Karies verursachen kann und stark süßt".

Fünf konventionelle Tees waren den Angaben zufolge mit Aromastoffen angereichert. Bei drei Produkten waren Vitamine zugesetzt, was "völlig unnötig" sei.

Wie die Hersteller reagierten

Aufgrund der zum Teil bedenklichen Inhaltsstoffe fragte "Öko-Test" bei den Herstellern nach. Hipp und Bebivita gaben daraufhin an, dass die Zuckerverbindungen nur als "Trägerstoffe" für die anderen Zutaten im Tee dienten.

Die Hersteller Goldmännchen ("Goldmännchen Kinder Früchtetee") und der Drogerie Markt Dm ("Das Gesunde Plus - Erdbäriger Tee") erklärten, dass Säuglinge und Kleinkinder ohnehin nicht die Zielgruppe des Produkts seien und es deshalb keine Hinweise auf mögliche Zahnschäden gebe. "Öko-Test" weist auf die mit Abbildungen von Plüschtieren, Bärchen und Igeln sehr kindgerechten Verpackungen der Tees hin, die anderes vermuten ließen.

Achtung! Auch Bio-Produkte nicht immer sicher

Die Tester rieten dazu, für Kinder nur Früchtetees zu kaufen, die ausschließlich natürliche Früchte und keinerlei Zucker enthalten.

Dass jedoch auch Bio-Tees problematisch sein können, zeigte im November eine Untersuchung des ZDF-Verbrauchermagazins "Wiso". Damals wurden in vier von 19 getesteten Baby-Teesorten sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PA) nachgewiesen - laut dem Bundesamt für Risikobewertung ist dieses Pflanzengift erbgutverändernd, fruchtschädigend und krebserregend.

Gefunden wurde der Giftstoff ausschließlich in Bio-Produkten, wofür "Wiso" eine einfache Erklärung hat: PA sind nicht in den Teekräutern selbst enthalten, sondern befinden sich in Unkraut, das versehentlich mitverarbeitet wird. Da das giftige Unkraut dort am besten wächst, wo keine Pestizide eingesetzt werden, ist das Problem bei Bio-Tees viel wahrscheinlicher.

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