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Heizölpreis aktuell: Rohölpreise tendieren zum Wochenende leicht aufwärts

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Heizölpreise aktuell

Rohölpreise tendieren zum Wochenende leicht aufwärts

28.04.2017, 08:57 Uhr | mobene

Heizöl-Marktbericht aktuell: Rohölpreise tendieren zum Wochenende leicht aufwärts Die Entwicklung des Heizölpreises im aktuellen Marktbericht. (Quelle: imago/Chromeorange)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Heizölpreis entwickelt. (Quelle: Chromeorange/imago)

+++ Heizöl-Marktbericht vom 28. April 2017 +++

Heizölpreis
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Der wöchentliche Bericht des amerikanischen Department of Energy (DOE) hatte nach seiner Veröffentlichung am Mittwoch keinen richtungsweisenden Einfluss auf die Entwicklung der Ölpreise. Dass der Rohölbestand der USA offenbar rückläufig ist, begünstigt zum Ende der Woche allerdings eine leichte Aufwärtsbewegung der Rohölpreise. Da die Ölproduktion des OPEC-Mitgliedsstaats Libyen in den nächsten Tagen und Wochen voraussichtlich ausgebaut wird, ist der Aufwärtstrend vermutlich nur ein kurzfristiger.

Libyens größtes Ölfeld wieder aktiviert
Seit gestern wird auf den Ölfeldern Sharara und El-Feel wieder Öl produziert. Aktuellen Meldungen zufolge hat dort gefördertes Öl in der Nacht durch eine zuvor blockierte Pipeline den Exporthafen in Zawiya erreicht. Laut dem Vorsitzenden der National Oil Corporation (NOC) Libyens, Mustafa Sanalla, produziert das Land aktuell 491.000 Barrel pro Tag. Das größte Ölfeld des nordafrikanischen Staates, das Sharara-Ölfeld, hat eine Förderkapazität von 330.000 Barrel pro Tag, während in El-Feel täglich bis zu 100.000 Barrel produziert werden könnten. Vor Stilllegung waren vermutlich beide Produktionsstätten nicht voll ausgelastet und förderten zusammen etwa 240.000 Barrel pro Tag. Anfang April war die Pipeline, die das Sharara-Ölfeld mit dem Hafen in Zawiya verbindet, blockiert worden. Die Hintergründe sind bis heute unklar. Infolgedessen wurde die Produktion am größten Ölfeld des Landes eingestellt. Da die Förderstätte in El-Feel auf die Stromversorgung Shararas angewiesen ist, musste auch hier die Rohölproduktion gestoppt werden. Der Force-Majeure-Status für Lieferungen von beiden Ölfeldern wird voraussichtlich heute aufgehoben. Es ist davon auszugehen, dass Libyen seine Ölproduktion bereits in den nächsten Tagen auf die zuvor üblichen 700.000 Barrel pro Tag steigern wird. Laut NOC kann der nordafrikanische Staat spätestens im August täglich eine Million Barrel fördern.
Wie der bevorstehende Produktionsausbau des OPEC-Mitgliedsstaates Libyen die Einhaltungsquote der an den Förderkürzungen beteiligten Staaten und die Entscheidung über eine Verlängerung des Abkommens beeinflussen wird, bleibt abzuwarten. Am Morgen scheint am Ölmarkt neben den bullish zu interpretierenden Daten des DOE über den gesunkenen US-Rohölbestand auch der aktuell herrschende Optimismus der OPEC-Energieminister noch nachzuwirken. Jabar Al-Luaibi, der Ölminister des Irak, betonte jüngst beispielsweise das Engagement seines Landes im Hinblick auf die OPEC-Kürzungen. Der Irak habe seine Verpflichtungen bereits zu 97 Prozent umgesetzt. Die Rohölpreise bewegen sich zum Wochenende vor diesem Hintergrund leicht aufwärts. Das amerikanische WTI befindet sich bei 49,46 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 51,91 US-Dollar kostet. Der Heizölpreis setzt indes seinen Abwärtstrend seit Wochenbeginn ununterbrochen fort. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter 55,66 Euro.

US-Schieferölförderung unterschätzt?
Analysten des norwegischen Informationsdienstleisters Rystad Energy warnen davor, das Wachstumspotenzial der US-Ölproduktion zu unterschätzen. Sie gehen davon aus, dass die USA bis ins kommende Jahr hinein monatlich 100.000 Barrel mehr fördern werden. Diese Entwicklung sei wahrscheinlich, sollten sich die Rohölpreise zwischen 50 US-Dollar und 55 US-Dollar bewegen. Die Energy Information Administration (EIA) schätzt in ihrem aktuellen Bericht, dass die US-Ölproduktion in diesem Jahr monatlich nur um 29.000 Barrel zunehmen wird. In den vergangenen Wochen hatten neben der EIA auch die OPEC und die International Energy Agency ihre Erwartungen bezüglich der US-Förderung stetig nach oben korrigieren müssen.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 27. April 2017 +++

Widersprüchliche US-Ölbestandsdaten begünstigen einen Seitwärtstrend der Rohölpreise. Nachdem der Bericht des American Petroleum Institute (API) am Dienstag eine Abwärtsbewegung der Ölpreise auslöste, verhindert der gestern veröffentlichte Report des amerikanischen Department of Energy (DOE) eine anhaltende Abwärtsorientierung. Laut DOE ist der Rohölvorrat der USA deutlich gesunken. Dennoch liefert der Report keinen richtungsweisenden Impuls, der die Ölpreise neues Aufwärtspotenzial generieren lassen könnte. Sie tendieren daher am Donnerstagmorgen seitwärts.

DOE: Rohölbestand der USA gesunken
Die USA haben ihren Vorrat an Rohöl reduziert, während die Produktbestände zugenommen haben. Das geht aus dem gestern veröffentlichten Bericht des DOE hervor. In der Berichtswoche sei der Rohölbestand um 3,6 Millionen Barrel zurückgegangen. Allein in Cushing sei die gelagerte Menge um 1,2 Millionen Barrel gesunken. Das API hatte gemeldet, der Rohölvorrat sei in den USA um 900.000 Barrel ausgebaut worden. Über die Entwicklung der Produktbestände lieferten beide Institutionen weniger widersprüchliche Daten. Laut DOE ist der Vorrat an Destillaten um 2,7 Millionen Barrel gestiegen, während der Benzinbestand um 3,4 Millionen Barrel zugenommen habe. Beim Bestand an Destillaten hatte das API keine Veränderung gemeldet. Auch hier geht man aber von einem deutlichen Anstieg des Benzinvorrats aus.
Dass der Rohölvorrat massiv abgebaut werden konnte, geht laut DOE auf die hohe Raffinerieauslastung von 94,1 Prozent zurück. Die US-Raffinerien hätten mit 17,3 Millionen Barrel täglich so viel Rohöl verarbeitet wie nie zuvor. Zwei Faktoren haben dem DOE zufolge allerdings einen noch deutlicheren Bestandsrückgang verhindert. Das erste Hindernis seien gestiegene Importe. Täglich hätten die USA 1,1 Millionen Barrel mehr importiert als zuvor. Das zweite Hindernis sei die US-Rohölförderung. In der Berichtswoche ist die Produktion laut DOE pro Tag um 13.000 Barrel ausgebaut worden. Die USA förderten nun insgesamt 9,3 Millionen Barrel täglich.
Für die Frühjahrssaison ungewöhnlich ist die deutliche Zunahme des Benzinvorrats. Saisonal bedingt steigt die Nachfrage üblicherweise. Laut DOE liegt die Nachfrage aktuell allerdings unterhalb des Vorjahresniveaus. Insgesamt seien pro Tag 300.000 Barrel weniger Produkte gekauft worden. Nachdem der API-Bericht eindeutig bearish interpretiert werden konnte, liefert der DOE-Report keinen richtungsweisenden Impuls. Zwar ist der gesunkene Rohölvorrat bullish zu sehen, allerdings verunsichern die widersprüchlichen Einschätzungen der Institutionen den Ölmarkt. Am Donnerstagmorgen befindet sich das amerikanische WTI bei 49,35 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 51,59 US-Dollar kostet. Der Heizölpreis ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter 56,10 Euro.

Ölpreisentwicklung: Rutsch unter 40 US-Dollar?
Sollte die OPEC ihre Produktionskürzungen nicht aufrechterhalten, könnten die Rohölpreise in der zweiten Jahreshälfte unter die 40-US-Dollar-Marke rutschen. Dieser Auffassung sind Analysten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Deutschland. Christof Ruehl von der Abu Dhabi Investment Authority sieht das OPEC-Abkommen als Basis für stabile Preise und für ein Gleichgewicht am Ölmarkt. Sollte diese Basis wegbrechen, hindere die Rohölpreise nichts an einem Fall unter 40 US-Dollar. Ohne eine Verlängerung der Kooperationsvereinbarung halten auch Edward Bell von der Emirates National Bank of Dubai und Eugen Weinberg von der Commerzbank diese Entwicklung für wahrscheinlich.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 26. April 2017 +++

Der seit Tagen anhaltende Abwärtstrend der Ölpreise scheint aktuell vom festeren Euro-Dollar-Kurs gestoppt. Da er das in US-Dollar gehandelte Rohöl für Investoren aus dem Euroraum vergünstigt, begünstigt diese Kursentwicklung in der Regel Käufe. Am Morgen stabilisiert der Euro-Dollar-Kurs die Ölpreise zwar, die Stimmung an den Märkten bleibt allerdings bearish. Das American Petroleum Institute (API) hatte gestern gestiegene US-Rohölvorräte gemeldet. Die Daten lassen erneut Zweifel an der Wirksamkeit des OPEC-Abkommens aufkommen, da die globale Überversorgung weiterhin besteht.

API meldet Ausbau des US-Rohölbestands
Die Menge an in den USA gelagertem Rohöl und Benzin ist gestiegen. Analysten waren im Voraus von Bestandsrückgängen um jeweils eine Million Barrel ausgegangen. Für Marktteilnehmer fielen die gestern veröffentlichten Daten damit überraschend aus. Laut API hat der Rohölvorrat in der Berichtswoche um 900.000 Barrel zugenommen. Eine solche Entwicklung ist im Frühjahr ungewöhnlich, da die Raffinerieauslastung saisonal bedingt üblicherweise steigt. Da sich die Ölproduzenten auf die hohe Sommernachfrage vorbereiten, wird in der Regel mehr Rohöl verarbeitet. Spekuliert wird nun, was die Ursache für den unerwarteten Bestandsaufbau ist. Schließlich sind die Vorräte in Cushing, einem bedeutenden Öllagerort in Oklahoma, um zwei Millionen Barrel zurückgegangen. Daher ist derzeit davon auszugehen, dass gestiegene Importe den Ausbau des nationalen Rohölbestands begünstigt haben. Ob diese Annahme korrekt ist, wird der heutige Bericht des amerikanischen Department of Energy (DOE) zu den Veränderungen der US-Ölbestände zeigen.
Während der Vorrat an Destillaten nahezu unverändert geblieben sei, meldete das API auch beim Benzinbestand Aufbauten. Um 4,4 Millionen Barrel sei die gelagerte Menge gestiegen. Die hohe Raffinerieauslastung begünstigt grundsätzlich eine Zunahme der Produktvorräte. Ob eine entsprechende Nachfrage in nächster Zeit für Abbauten sorgen könnte, wird sich voraussichtlich im DOE-Report abzeichnen. Der gestrige API-Bericht ist wegen der gemeldeten Bestandsaufbauten bearish zu interpretierten. Am Morgen stützt der festere Euro-Dollar-Kurs offenbar die Ölpreise noch. Das amerikanische WTI befindet sich bei 49,39 US-Dollar. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 51,93 US-Dollar. Der Heizölpreis ist im Vergleich zum Vortag hingegen deutlich gefallen und setzt damit seinen Abwärtstrend fort. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter 56,34 Euro.

Brent-Exporte nach Asien auf Rekordhoch
Die Nordseesorte Brent ist auf dem asiatischen Markt beliebt wie zuletzt vor sieben Jahren. Aktuellen Meldungen des Nachrichtendienstes Bloomberg zufolge geht dieser Trend auf die OPEC-Produktionskürzungen zurück. Da die OPEC-Mitgliedsstaaten und die externen am Abkommen beteiligten Staaten das Angebot ihrer Rohölsorten verknappen, treiben sie deren Preise in die Höhe. Brent und WTI werden so mit ihrer regulären Preisentwicklung dementsprechend attraktiver. Die Preislücke zwischen OPEC-Rohölen und den amerikanischen wie europäischen Pendants ist seit Jahresbeginn geschrumpft. Asiatische Länder fragen laut Bloomberg aktuell vor allem Brent nach. Im April sei die weltweit exportierte Menge der Nordseesorte daher auf 540.000 Barrel pro Tag gestiegen. Seit Jahresbeginn seien 42 Millionen Barrel Brent nach Asien geliefert worden. Im Vorjahr waren es Bloomberg zufolge 20 Millionen Barrel.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 25. April 2017 +++

Bevor das American Petroleum Institute (API) heute seine Einschätzung zu den aktuellen US-Ölbeständen bekanntgibt, bestimmen am Morgen Spekulationen die Entwicklung der Ölpreise. Diskutiert wird zum einen, ob das nun seit über drei Monaten ununterbrochene Wachstum der US-Ölproduktion weiterhin anhalten wird. Zum anderen prognostizieren Marktteilnehmer die künftigen Fördermengen der am OPEC-Abkommen beteiligten Staaten, um die langfristige Wirksamkeit der Produktionskürzungen abschätzen zu können. Ein diesbezügliches Statement aus dem russischen Ölministerium begünstigt derzeit den Abwärtstrend der Ölpreise. Meldungen über die voraussichtlich rückläufige Entwicklung der iranischen Ölexporte können diese Bewegung nur leicht bremsen.

Ölproduktion Russlands birgt Wachstumspotenzial
Wird das OPEC-Abkommen nicht verlängert, könnte Russland seine Förderung auf das höchste Niveau seit 30 Jahren steigern. Laut nationalem Ölministerium ist in der zweiten Jahreshälfte mit einer Produktion von 11,02 Millionen Barrel pro Tag zu rechnen. Unterstützen werden diesen Förderanstieg vor allem die russischen Mineralölkonzerne Lukoil und Gazprom. Während Lukoil in diesem Jahr zusätzliche Ölfelder in Betrieb nehmen möchte, plant Gazprom den Ausbau seiner Produktion um 7,8 Prozent. Die für die zweite Jahreshälfte angestrebte Fördermenge von 11,02 Millionen Barrel pro Tag übertrifft das in der OPEC-Vereinbarung für Russland festgelegte Limit. Hiernach darf das Land vorerst bis Juni täglich maximal 10,95 Millionen Barrel produzieren. Daher schürt das Statement des Ölministeriums Zweifel an einer erneuten Beteiligung Russlands am OPEC-Abkommen. Bisher hat das Land seine Produktion um 250.000 Barrel pro Tag reduziert. Analysten zufolge sind die umgesetzten russischen Kürzungen jedoch vor allem das Resultat der in den Wintermonaten durchgeführten Wartungsarbeiten.
Das Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) der OPEC, das die Einhaltung der Produktionskürzungen überwacht, hatte am Freitag empfohlen, die Förderlimits nach Juni für weitere sechs Monate aufrechtzuerhalten. Da diese Empfehlung erwartet worden war und Russland einer Verlängerung bisher keine Zusage erteilt hat, konnte die Einschätzung des JMMC die am Ölmarkt herrschende Unsicherheit nicht beseitigen. Es besteht weiterhin Unklarheit, sodass Spekulationen die abwärtsorientierte Entwicklung der Ölpreise bestimmen. Das amerikanische WTI befindet sich am Dienstagmorgen mit 49,26 US-Dollar noch immer unterhalb der 50-US-Dollar-Schwelle. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 51,61 US-Dollar. Auch der Heizölpreis ist im Vergleich zum Vortag gefallen. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter 56,79 Euro. Den nächsten richtungsweisenden Impuls wird voraussichtlich der heutige API-Bericht liefern. Analysten prognostizieren im Voraus einen Rückgang der US-Ölbestände. Der Rohölvorrat soll demnach um 1,3 Millionen Barrel gesunken sein. Während bei den Destillaten mit einem um 1,2 Millionen Barrel geschrumpften Bestand gerechnet wird, soll der Benzinvorrat um 1,1 Millionen Barrel abgenommen haben.

Rückgang iranischer Ölexporte im Mai?
Die Rohölexporte des Iran sollen im Mai sinken. Aktuellen Meldungen zufolge ist die Nachfrage wichtiger Handelspartner eingebrochen. Während Indien weniger Rohöl geordert habe, sei der Bedarf Japans um die Hälfte zurückgegangen. Bereits in den vergangenen Monaten sind die Ölausfuhren des Iran gesunken. Im März hatte der OPEC-Mitgliedsstaat täglich 2,6 Millionen Barrel exportiert, während es im April nur noch 1,8 Millionen Barrel pro Tag waren. Wegen der geringen Nachfrage wird für Mai mit Ausfuhren in Höhe von 1,7 Millionen Barrel pro Tag gerechnet. So wenig exportierte der Iran zuletzt vor 14 Monaten.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 24. April 2017 +++

Am Freitag hat das Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) der OPEC, das die Einhaltung der Produktionskürzungen überwacht, getagt. Im Rahmen dieses Treffens hat das JMMC seine Empfehlung hinsichtlich einer möglichen Verlängerung des Abkommens abgegeben. Da die Einschätzung des Komitees nicht überraschend ausfiel, lieferte sie keinen richtungsweisenden Impuls für den Ölmarkt. Vielmehr brachen die Rohölpreise aus Impulsmangel zu Wochenbeginn ein. Unterstützt wird diese Abwärtstendenz von aktuellen Produktionszahlen aus den USA.

OPEC-Komitee: Kürzungen sollen verlängert werden
Das JMMC hat empfohlen, die Produktionskürzungen bis in die zweite Jahreshälfte hinein aufrecht zu erhalten. Die am Abkommen beteiligten Staaten hielten sich zu 98 Prozent an die bestehenden Förderlimits. Trotz dieser zufriedenstellenden Einhaltungsquote sei das Ziel, den globalen Ölbestand auf seinen Fünfjahresdurchschnitt zu senken, bisher nicht erreicht worden. Daher ist laut JMMC die Verlängerung der Produktionskürzungen um sechs Monate notwendig. Diese Empfehlung des Komitees gilt als Beurteilungsgrundlage für die endgültige Entscheidung der OPEC. Am 25. Mai werden die OPEC-Mitgliedsstaaten gemeinsam mit den kooperierenden externen Ölproduzenten über eine Weiterführung der Förderkürzungen beraten.
In den vergangenen Wochen hatten sich die Energie- und Ölminister der OPEC-Mitglieder bereits für eine Verlängerung des Abkommens ausgesprochen. Vor allem Saudi-Arabien, Kuwait und der Iran betonten ihre Unterstützung für anhaltende Produktionslimits. Bedingung sei jedoch die erneute Beteiligung Russlands, das noch keine Zusage erteilt hat. Die Spekulationen rund um die Kooperationsvereinbarung wurden durch ein Interview des Energieministers Saudi-Arabiens in der vergangenen Woche weiter angeheizt. Khalid Al-Falih gab bekannt, dass intern auch über eine kurzzeitigere Verlängerung um drei Monate diskutiert wird. Die Empfehlung des JMMC sorgt daher keinesfalls für Klarheit. Am Ölmarkt herrscht weiter Unsicherheit, die voraussichtlich erst mit der verbindlichen Entscheidung der OPEC im Mai beseitigt werden kann. Die Ölpreise können ihr hohes Niveau der Vorwoche folglich nicht halten. Das amerikanische WTI ist unter die 50-US-Dollar-Marke gerutscht und befindet sich am Morgen bei 49,93 US-Dollar. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet 52,30 US-Dollar. Neben den Preisen beider Rohölsorten ist auch der Heizölpreis leicht gefallen. Im Deutschlanddurchschnitt kosten 100 Liter 57,68 Euro.

USA: Produktion erneut ausgebaut
Die US-Ölförderung ist in der vergangenen Woche erneut gewachsen. Laut Baker Hughes sind mit aktuell 688 Ölbohranlagen fünf mehr aktiv als zuvor. Seit mehr als drei Monaten nimmt die Zahl der betriebenen Förderstätten in den USA stetig zu. Jede Woche sind Baker Hughes zufolge zwölf zusätzliche Anlagen in Betrieb genommen worden. Der gegenwärtige Anstieg um fünf fällt damit gering aus und verlangsamt das Wachstum der US-Ölförderung dementsprechend.

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