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Heizölpreis aktuell: Rohölpreise gehen aufwärts orientiert ins Wochenende

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Heizölpreise aktuell

Rohölpreise gehen aufwärts orientiert ins Wochenende

18.08.2017, 09:20 Uhr | mobene

Heizöl-Marktbericht aktuell: Rohölpreise gehen aufwärts orientiert ins Wochenende Die Entwicklung des Heizölpreises im aktuellen Marktbericht. (Quelle: imago/Chromeorange)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Heizölpreis entwickelt. (Quelle: Chromeorange/imago)

+++ Heizöl-Marktbericht vom 18. August 2017 +++

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Diese Woche verlief bearish für die Rohölpreise. An jedem Handelstag haben sie weiter auf ihren Schlusskurs des Vortages verloren. Meldungen aus den USA und China begünstigten die Abwärtsbewegung. Zunächst hatte Baker Hughes bekanntgegeben, die USA hätten ihre Ölförderung zuletzt ausgebaut. Die Zahl aktiver Ölbohranlagen sei um drei auf insgesamt 768 gestiegen. Damit befinde sich das Förderpotenzial der USA auf dem höchsten Niveau seit April 2015. Der Nachrichtensender Bloomberg verstärkte die bearishe Stimmung am Markt mit seiner Prognose zur Entwicklung der chinesischen Ölnachfrage. Im Juli sei in chinesischen Raffinerien 4,4 Prozent weniger Rohöl verarbeitet worden. Einen so deutlichen Rückgang der Produktion habe es dort zuletzt vor drei Jahren gegeben. Analysten rechnen daher in den kommenden Monaten mit einer sinkenden Nachfrage aus China.

Bullishe US-Bestände stabilisieren Ölpreise
Das amerikanische Department of Energy (DOE) hatte am Mittwoch mit der Veröffentlichung seines Wochenberichts über die Entwicklung der US-Ölvorräte einen weiteren Impuls geliefert, der die Rohölpreise schwanken ließ. Auf der einen Seite ist der Rohölbestand der USA laut DOE in der Berichtswoche um 8,9 Millionen Barrel gesunken. Einen so massiven Abbau des Vorrats gab es zuletzt im September vergangenen Jahres — ein Aspekt, der bullish zu interpretieren ist. Auf der anderen Seite hat dem DOE zufolge die US-Ölförderung deutlich zugelegt. Täglich seien 79.000 Barrel mehr Rohöl gefördert worden. Das sei der stärkste Anstieg der Förderung seit Ende Juni. Die USA produzierten aktuell insgesamt 9,5 Millionen Barrel pro Tag. Auch die Zunahme der Importe aus OPEC-Mitgliedsstaaten sowie die saisonuntypische Entwicklung des Benzinvorrats begünstigten die bearishe Stimmung am Markt.
Am letzten Handelstag der Woche scheinen sich die Marktteilnehmer allerdings auf den bullishen Teil des DOE-Reports zu konzentrieren. Die Rohölpreise bewegen sich stabil und orientieren sich leicht aufwärts. Das amerikanische WTI befindet sich am Morgen bei 47,15 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 51,11 US-Dollar kostet. Der Heizölpreis ist im Vergleich zum Vortag hingegen deutlich gefallen und liegt vor dem Wochenende unter der Schwelle von 53 Euro. In Deutschland kosten 100 Liter durchschnittlich 52,39 Euro. Der Ölmarkt befindet sich noch immer im Spannungsfeld zwischen den OPEC-Produktionskürzungen und der Ölförderung der USA. Analysten sind überzeugt, dass die Maßnahmen der OPEC zur Senkung der globalen Vorräte nur greifen werden, sollte die US-Ölindustrie ihr Wachstumspotenzial nicht ausschöpfen. Solange die OPEC-Mitgliedsstaaten ihre Exporte nicht zurückfahren, herrscht am Markt jedoch zusätzlich Skepsis hinsichtlich der zeitnahen Umsetzung des Abkommens. In der Berichtswoche hatten laut DOE sowohl Saudi-Arabien als auch der Irak ihre Ölexporte in die USA gesteigert. 

+++ Heizöl-Marktbericht vom 17. August 2017 +++

Die täglichen Schlusskurse von WTI und Brent sind seit Wochenbeginn stetig gefallen. Weder die Förderunterbrechung in Libyen noch die Meldung des American Petroleum Institute (API) über den stark gesunkenen Rohölbestand der USA hatten für eine bullishe Stimmung am Markt gesorgt. Marktteilnehmer schienen in skeptisch abwartender Haltung zu verharren. Ihr Blick war womöglich auf China gerichtet. Anfang der Woche war bekannt geworden, dass das Land seine Raffineriearbeit verlangsamt hat. Im Juli haben chinesische Raffinerien 4,4 Prozent weniger Rohöl verarbeitet als noch im Vormonat. Experten rechnen daher langfristig mit dem Rückgang der Nachfrage aus China. Für Verunsicherung am Markt sorgt diese Prognose vor allem, weil nicht zuletzt die OPEC einen bedeutenden Abnehmer großer Ölmengen verlieren würde. Der wöchentliche Bericht des amerikanischen Department of Energy (DOE) über die Entwicklung der US-Ölbestände beendete das Abwarten der Marktteilnehmer und schickte die Rohölpreise auf einen Sinkflug. WTI und Brent bewegen sich derzeit nahe ihrer Dreiwochentiefs.

DOE: US-Rohölbestand trotz Förderausbaus zurückgegangen
Die USA haben ihren Bestand an Rohöl zuletzt deutlich reduziert, während der Benzinvorrat nahezu unverändert geblieben ist. Das geht aus dem gestern veröffentlichten Bericht des DOE hervor. Wie bereits das API am Dienstag angedeutet hatte, sind beim Rohölvorrat massive Abbauten zu verzeichnen. Laut DOE hat der Bestand um 8,9 Millionen Barrel abgenommen. Begünstigt habe diesen Rückgang allein die noch immer hohe Raffinerieauslastung. Die Importe der USA seien in der Berichtswoche hingegen gestiegen und hätten eher den Ausbau des Bestands gefördert. Über 2,5 Millionen Barrel mehr Rohöl seien im Wochenverlauf eingeführt worden. Dem DOE zufolge haben gesteigerte Exporte der OPEC-Mitgliedsstaaten dazu beigetragen. Saudi-Arabien hätte in der Berichtswoche täglich 259.000 Barrel mehr in die USA geliefert, während es aus dem Irak 192.000 Barrel pro Tag mehr waren. Einige Mitglieder der OPEC hatten zuletzt angekündigt, ihre Exporte zurückfahren zu wollen, um auf diesem Weg die globalen Bestände zu senken. Vor dem Hintergrund der jüngsten Importentwicklung der USA bleiben Experten weiterhin skeptisch hinsichtlich der zeitnahen Umsetzung dieses Vorhabens.
Der Benzinvorrat der USA ist dem DOE zufolge nahezu unverändert geblieben. Während der sommerlichen Fahrsaison wird am Markt mit wöchentlichen Reduzierungen des Bestands gerechnet. Derzeit bleibt die Kraftstoffnachfrage allerdings hinter den Erwartungen zurück. In der Berichtswoche ist sie laut DOE um 275.000 Barrel pro Tag gesunken und liegt nun unterhalb des Vorjahresniveaus. Analysten gehen davon aus, dass diese Zahlen auf das Ende der üblicherweise hohen Sommernachfrage in der Kraftstoffkategorie hindeuten. Eine weitere bearishe Einschätzung des DOE betrifft die Entwicklung der US-Ölförderung. Diese habe täglich um 79.000 Barrel zugelegt, sodass die USA derzeit 9,5 Millionen Barrel pro Tag produzierten — so viel wie zuletzt vor zwei Jahren. Abgesehen vom deutlichen Rückgang des US-Rohölbestands enthält der DOE-Bericht damit überwiegend bearishe Aspekte. Dies lässt sich am Morgen an den Rohölpreisen ablesen. WTI befindet sich bei 46,83 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 50,39 US-Dollar kostet. Beide Rohölpreise bewegen sich damit nahe ihrer Dreiwochentiefs. Im Vergleich zum Vortag ist der Heizölpreis hingegen etwas gestiegen. In Deutschland kosten 100 Liter durchschnittlich 53,26 Euro.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 16. August 2017 +++

Am Morgen scheint eine neutral abwartende Stimmung unter den Marktteilnehmern zu herrschen, welche die Rohölpreise in der Seitwärtsbewegung hält. Zu Wochenbeginn waren sie so stark gefallen wie zuletzt vor fünf Wochen. Gestern stabilisierten sie sich wegen des Ausblicks auf die bevorstehenden Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API). Analysten hatten im Vorfeld prognostiziert, der Rohölvorrat der USA sei um bis zu 3,6 Millionen Barrel gesunken. Diese Schätzung wurde nun vom API nicht nur bestätigt, sondern übertroffen.

API: Deutlicher Rückgang des US-Rohölbestands
Die USA haben ihre Vorräte an Rohöl und Destillaten zuletzt teils deutlich abgebaut, während der Benzinbestand leicht zugelegt hat. Das geht aus dem gestern veröffentlichten Wochenreport des API hervor. Während der Sommersaison ist eine hohe Raffinerieauslastung üblich. Wird viel Rohöl verarbeitet, begünstigt dies grundsätzlich die Reduzierung des Vorrats. Dem API zufolge hat sich der US-Bestand an Rohöl dementsprechend saisontypisch entwickelt. Um 9,2 Millionen Barrel sei er geschrumpft. Der Ölvorrat in Cushing, dem bedeutendsten US-Lagerort für Öl im Bundesstaat Oklahoma, sei allerdings um 1,7 Millionen Barrel gestiegen. Das spricht laut Experten dafür, dass nicht die Ölförderung der USA zurückgegangen ist, sondern weniger Rohöl importiert wurde. Genauere Informationen hierzu wird am Nachmittag der wöchentliche Bericht des amerikanischen Department of Energy (DOE) liefern. Er enthält neben Details zur Entwicklung der Ölbestände auch welche zu Importen, Produktion und Nachfrage.
Wenngleich der aktuelle Stand des Vorrats an Destillaten während der Sommermonate für gewöhnlich wenig Beachtung am Markt findet, so ist seine derzeit untypische Entwicklung erwähnenswert. Laut API ist er zuletzt um 2,1 Millionen Barrel gesunken. Wegen der geringen Heizölnachfrage gehen Analysten und Marktteilnehmer davon aus, dass der Bestand im Sommer üblicherweise ausgebaut wird. Auch der Nachfragetrend in einer anderen Produktkategorie sorgt am Markt für Verunsicherung. Der Benzinvorrat der USA ist dem API zufolge um 300.000 Barrel gestiegen. Eine hohe Nachfrage während der sommerlichen Fahrsaison sollte grundsätzlich Abbauten begünstigen. Wegen der jüngsten Ausbauten des Benzinbestands gehen Experten davon aus, dass sich bereits jetzt das Ende der Fahrsaison und damit das Ende der hohen Sommernachfrage ankündigt. Auch hierüber wird der Report des DOE Aufschluss geben.

Libyen: Normalisierung der Ölförderung
Aktuellen Medienberichten zufolge steigert Libyen seine Ölproduktion nun wieder, nachdem sie in den vergangenen Tagen teilweise unterbrochen gewesen war. Auf dem Sharara-Ölfeld wurde laut Informanten der Betrieb wieder aufgenommen. Während hier noch am Sonntag 200.000 Barrel pro Tag gefördert worden waren, seien es am Dienstag bereits 230.000 Barrel gewesen. Auch mit den Verladungen am Hafen in Zuwetina sei wieder begonnen worden. Vor wenigen Tagen waren das Sharara-Ölfeld sowie der Exporthafen in Zuwetina wegen Sicherheitsproblemen und Protesten der Arbeiter geschlossen worden. Dass der OPEC-Mitgliedsstaat seine Ölförderung ausbaut, ist zwar ein bearisher Impuls für den Ölmarkt, überrascht aber nicht. Marktteilnehmer scheinen vielmehr auf den Bestandsbericht des DOE zu warten und sich bis dahin mit Reaktionen zurückzuhalten. WTI befindet sich zu Beginn des heutigen Handelstages bei 47,91 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 51,27 US-Dollar kostet. Beide Rohölpreise bewegen sich damit am Morgen zunächst seitwärts. Der Heizölpreis hat im Vergleich zum Vortag nachgegeben und liegt nur noch knapp oberhalb der Schwelle von 53 Euro. In Deutschland kosten 100 Liter durchschnittlich 53,05 Euro.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 15. August 2017 +++

Nachdem sich die Rohölpreise gestern Morgen vor dem Hintergrund der teilweise unterbrochenen Ölförderung Libyens etwas aufwärts bewegten, überwogen im Laufe des Handelstages die bearishen Impulse. Marktteilnehmer scheint zu verunsichern, dass die USA in der vergangenen Woche erneut zusätzliche Ölbohranlagen aktiviert haben. Aktuellen Daten von Baker Hughes zufolge sind drei weitere Anlagen in Betrieb genommen worden, sodass in den USA derzeit 768 Förderstätten aktiv sind. So groß war das Förderpotenzial dort zuletzt im April 2015. Wenngleich Ölbohranlagen erst Wochen nach ihrer verzeichneten Aktivierung tatsächlich Rohöl fördern und so die Bestände beeinflussen, sorgt die Meldung bereits jetzt für die Rückkehr der Skepsis gegenüber der Wirksamkeit der OPEC-Produktionskürzungen. Analysten sind überzeugt, dass die Maßnahmen der OPEC zur Senkung der globalen Ölvorräte nur Wirkung zeigen werden, sollte die US-Ölindustrie ihr Wachstumspotenzial nicht nutzen und nicht weiter steigern. Ein bearisher Impuls aus China hat gestern den stärksten Fall der Rohölpreise seit fünf Wochen ausgelöst. Am Morgen scheint der Abwärtstrend beendet. Die Preise bewegen sich stabil auf dem niedrigen Niveau. Dennoch ist die mögliche bearishe Entwicklung der chinesischen Nachfrage am Markt nicht zu unterschätzen.

China fährt Raffineriearbeit zurück
Aktuellen Berechnungen des Nachrichtensenders Bloomberg zufolge hat China seine Ölverarbeitung zuletzt überraschend reduziert. Im Juli sei in chinesischen Raffinerien 4,4 Prozent weniger Rohöl verarbeitet worden als noch im Vormonat. Das seit der stärkste Rückgang seit drei Jahren. Marktteilnehmer fürchten nun, dass langfristig die Nachfrage eines der bedeutendsten Kunden auf dem asiatischen Markt abnehmen könnte. Auch für die OPEC könnte ein chinesischer Nachfragerückgang gefährlich werden. Die Organisation hatte erst kürzlich ihre Nachfrageprognose für 2017 und 2018 angehoben. Im Monatsbericht der OPEC heißt es, man gehe davon aus, dass täglich 200.000 Barrel mehr Rohöl aus OPEC-Mitgliedsstaaten nachgefragt werden.
Dass die OPEC offenbar auf einer starke Entwicklung der globalen Nachfrage setzt, um die in ihren Mitgliedsstaaten produzierten Rohölmengen zu verkaufen, sorgt für Verunsicherung am Markt. Die Meldung aus China verdeutlicht die Abhängigkeit der OPEC von zahlreichen Abnehmern und anderen Ölproduzenten. Nach ihrem tiefsten Fall seit fünf Wochen scheinen sich die Rohölpreise am Morgen allerdings wieder zu erholen. Das amerikanische WTI befindet sich bei 47,55 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 50,73 US-Dollar kostet. Im Vergleich zum Vortag ist der Heizölpreis nahezu unverändert geblieben. In Deutschland kosten 100 Liter durchschnittlich 53,76 Euro. Am Markt wartet man nun gespannt auf den wöchentlichen Bericht des American Petroleum Institute über die Entwicklung der US-Ölbestände. Analysten rechnen vor allem wegen der saisonbedingt hohen Raffinerieauslastung mit einem Rückgang des Vorrats an Rohöl um bis zu 3,6 Millionen Barrel.

+++ Heizöl-Marktbericht vom 14. August 2017 +++

Die vergangene Handelswoche hatten WTI und Brent mit Verlusten abgeschlossen, während der durchschnittliche Preis für Heizöl im Wochenverlauf über die Marke von 54 Eurogestiegen war. Bullishe US-Bestandsdaten des American Petroleum Institute und des amerikanischen Department of Energy hatten nur für einen kurzfristigen Aufwärtstrend der Rohölpreise gesorgt. Die Skepsis gegenüber den OPEC-Produktionskürzungen scheint die Preisentwicklung erneut zu dominieren. Auch der Monatsbericht der Organisation konnte die Marktteilnehmer nicht zuversichtlich stimmen. Hierin hob die OPEC ihre Prognose des Ölbedarfs für dieses und das bevorstehende Jahr an. Demnach ist damit zu rechnen, dass allein aus OPEC-Mitgliedsstaaten künftig 200.000 Barrel pro Tag mehr Rohöl nachgefragt werden wird. Zudem untermauerte die Organisation die Wirksamkeit ihrer Fördermaßnahmen. Die Ölbestände der Industrieländer seien im Juni um 21,9 Millionen Barrel zurückgegangen. Bei zuletzt nur minimal gesunkener US-Ölproduktion überzeugt Anleger diese Meldung nicht. Während aktuelle Daten von Baker Hughes diese Skepsis heute befeuern, könnte ein bullisher Impuls aus Libyen den Rohölpreisen Aufwind verschaffen.

USA bauen Ölförderung aus
Den jüngsten wöchentlichen Daten von Baker Hughes zufolge haben die USA ihre Ölproduktion in der vergangenen Woche ausgebaut. Die Zahl aktiver Ölbohranlagen sei um drei gestiegen. Damit befinde sich das Produktionspotenzial der USA auf dem höchsten Niveau seit April 2015. Laut Baker Hughes werden in den USA derzeit insgesamt 768 Ölbohranlagen betrieben. Abzuwarten bleibt nun, wie sich der Anstieg aktiver Produktionsstätten langfristig auf die Ölförderung der USA auswirken wird. Am Morgen bewegen sich die Rohölpreise seitwärts, könnten sich aber im Tagesverlauf durch eine bullishe Meldung aus Libyen aufwärts orientieren. Das amerikanische WTI befindet sich bei 48,83 US-Dollar, während ein Barrel der Nordseesorte Brent 52,05 US-Dollar kostet. Der Heizölpreis ist über das Wochenende hinweg gefallen und liegt heute etwas unterhalb seines Vorwochenniveaus. In Deutschland kosten 100 Liter durchschnittlich 53,67 Euro.

Sicherheitsbedenken unterbrechen libysche Produktion
Libyen hat seine Ölförderung in den vergangenen Tagen zurückfahren müssen. Das geht aus aktuellen Medienberichten hervor, die sich auf Informanten berufen. Auf dem Sharara-Ölfeld, dem größten Ölfeld Libyens, hatte die Produktion um 30 Prozent reduziert werden müssen. Noch in der vergangenen Woche waren hier 300.000 Barrel pro Tag gefördert worden, während es gestern nur noch 200.000 Barrel gewesen sein sollen. Zudem sei der Exporthafen in Zuwetina geschlossen worden. Grund für die Unterbrechung der libyschen Ölförderung seien Sicherheitsprobleme und Proteste der Hafenarbeiter. Bei Marktteilnehmern könnte diese Meldung eine bullishe Stimmung begünstigen. Schließlich hatte Libyen, das vom OPEC-Abkommen über die Produktionskürzungen ausgenommen ist, die Einhaltungs- und Förderquote der Organisation in den vergangenen Monaten deutlich gesteigert. Im Juli stiegen die Produktion und Exporte des nordafrikanischen Landes auf ein Dreijahreshoch. Dass die libysche Förderung nun zurückgeht, ist somit bullish zu interpretieren und verschafft den Rohölpreisen grundsätzlich Aufwärtspotenzial. Am Morgen scheinen Marktteilnehmer allerdings noch skeptisch hinsichtlich eines langfristigen Effekts des libyschen Produktionsrückgangs.

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