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Stuttgart 21 wird über eine Milliarde Euro teurer

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Umstrittenes Großprojekt  

Stuttgart 21 soll über eine Milliarde Euro teurer werden

29.11.2017, 11:51 Uhr | dpa, df

 Stuttgart 21 wird über eine Milliarde Euro teurer. Baustelle des Großprojekts Stuttgart 21: Der neue Bahnhof für die baden-württembergische Hauptstadt wird wesentlich teuer als bisher geplant. (Quelle: dpa/Lino Mirgeler)

Baustelle des Großprojekts Stuttgart 21: Der neue Bahnhof für die baden-württembergische Hauptstadt wird wesentlich teuer als bisher geplant. (Quelle: Lino Mirgeler/dpa)

Der Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofes ist eines der umstrittensten Großprojekte Deutschlands. Nun kommt heraus: Es wird wahrscheinlich deutlich teurer als bisher geplant.

Das Bahnprojekt Stuttgart 21 soll gut eine Milliarde Euro teurer werden als bisher geplant. Die Deutsche Bahn erwartet nun einen Kostenrahmen von 7,6 Milliarden Euro, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Aufsichtsratskreisen erfuhr.

Fertigstellung verzögert sich

Bislang waren 6,5 Milliarden Euro vorgesehen. Zugleich verzögert sich die Fertigstellung des Projekts vom Jahr 2023 auf Ende 2024. Der neue Zeit- und Kostenplan soll auf einer Sondersitzung des Aufsichtsrats Ende Januar beschlossen werden.

Als Gründe für die höheren Kosten und die spätere Fertigstellung wurden in den Aufsichtsratskreisen unter anderem gestiegene Baukosten, Verzögerungen in den Planungsverfahren und die restriktiven Regeln beim Artenschutz genannt.

Zehntausende protestierten

Im Zuge des hoch umstrittenen Projekts Stuttgart soll aus dem Stuttgarter Kopfbahnhof ein Tiefbahnhof werden. An dem Bahnhof wird seit Februar 2010 gebaut, der Grundstein für den Neubau wurde im September 2016 gelegt. Der Bundesrechnungshof etwa hatte bis zu 9 Milliarden Euro Kosten vorausgesagt.

Das Projekt hatte im Jahr 2010 für große Proteste gesorgt, Zehntausende Menschen waren dagegen auf die Straße gegangen. Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler hatte dann in dem Konflikt als Schlichter vermittelt.

Ex-Ministerpräsident gesteht "Ratlosigkeit"

Bei der Räumung des Schlossgartens für das Bahnprojekt waren am 30. September 2010, dem "Schwarzen Donnerstag", Polizisten mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray gegen Demonstranten vorgegangen.

Bei der Räumung des besetzten Schlossgartens setzte die Polizei am 30. September 2010 Wasserwerfer und Schlagstöcke ein. (Quelle: dpa/Archivbild/Marijan Murat)Bei der Räumung des besetzten Schlossgartens setzte die Polizei am 30. September 2010 Wasserwerfer und Schlagstöcke ein. (Quelle: Archivbild/Marijan Murat/dpa)

Baden-Württembergs früherer Regierungschef Stefan Mappus (CDU) hatte zuletzt Ratlosigkeit und Fehler beim Umgang mit dem umstrittenen Bauprojekt eingeräumt. "Stuttgart 21 hätte von Anfang an viel besser kommuniziert werden müssen, sei es durch Veranstaltungen, Mediation oder Liveübertragungen", sagte Mappus laut "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten". "Das haben wir bei Stuttgart 21 nicht gemacht und auch nicht hinbekommen."

"Wir hatten nicht die Absicht, ein Atomkraftwerk zu bauen"

Auf dem Höhepunkt der Proteste im August und September 2010 sei die von ihm geführte Landesregierung "ziemlich ratlos" gewesen. Wie sich die Situation rund um den geplanten Bau derart hochschaukeln konnte, kann sich Mappus demnach noch immer nicht erklären. "Wir hatten nicht die Absicht, ein Atomkraftwerk mitten in der City zu bauen", sagte Mappus den Blättern zufolge. "Es ging immer nur um einen Hauptbahnhof."

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