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Viele Banken zahlen keine Zinsen mehr auf Tagesgeld

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Sparer im Jammertal  

377 Banken zahlen Null Prozent aufs Tagesgeld

08.08.2017, 15:30 Uhr | t-online.de

Viele Banken zahlen keine Zinsen mehr auf Tagesgeld. 377 Banken zahlen Null Prozent aufs Tagesgeld (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/suwichaw)

Anders als in den letzten Jahren zehrt nun die Inflation am Wert des Ersparten. (Quelle: suwichaw/Thinkstock by Getty-Images)

Das Dauerzinstief entwickelt sich für Sparer immer mehr zur Leidenszeit. Eine aktuelle Analyse zeigt: Bereits 377 Banken zahlen gar keine Zinsen mehr aufs Tagesgeld. Zugleich nagt die langsam erstarkende Inflation am Wert der Ersparnisse.

Nullzins und was Sparer dagegen tun können

Im Auftrag von t-online.de hat Verivox Tagesgeldprodukte von rund 800 Banken und Sparkassen ausgewertet. Das ist die größte tagesaktuelle Datenbank deutschlandweit.
"Es zeichnet sich ein Trend zum Nullzins ab", fasst Verivox-Geschäftsführer Christoph Jennen das Ergebnis zusammen. 377 Banken zahlten gar keine Zinsen mehr. Das seien 194 mehr als noch vor einem Jahr. Auch der Durchschnittszins liegt mit 0,05 Prozent nahe der Nulllinie. Für die Zahlen der Null-Prozent-Banken wurden die Angebote bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro ausgewertet. 

2017 zahlen 377 Banken gar keine Zinsen mehr, damit 194 mehr als noch vor einem Jahr.  (Quelle: Verivox)2017 zahlen 377 Banken gar keine Zinsen mehr, damit 194 mehr als noch vor einem Jahr. (Quelle: Verivox)

Inflation zehrt an den Ersparnissen

Anders als in den letzten Jahren zehrt nun auch wieder die Inflation am Wert des Ersparten. In ihrer Juniprognose rechnet die Bundesbank für 2017 mit einer Inflationsrate von 1,5 Prozent – für 2018 geht sie von 1,4 Prozent aus.
Für den Sparer bedeutet das Kaufkraftverluste. "Wer 10.000 Euro auf einem durchschnittlich verzinsten Tagesgeldkonto anlegt, verliert in zwei Jahren fast 280 Euro", sagt Christoph Jennen.

Ausweg aus der Zinsmisere

Geld, das nicht täglich verfügbar sein muss, ist bei einem zweijährigen Festgeld besser aufgehoben. Bei Topanbietern können Sparer mit 1,5 Prozent Rendite immerhin die Inflation ausgleichen.
Chancen auf höhere Renditen bietet ein Wertpapierdepot – am besten mit Schwerpunkt auf günstigen Indexfonds (ETF). Eine möglichst breite Streuung und eine langfristige Anlagestrategie reduzieren die Gefahr von Wertverlusten. Dass Sparen in Aktien kein unkalkulierbares Risiko ist, zeigt eine Auswertung des Deutschen Aktieninstituts: Wer den Mix der Standardwerte des Deutschen Aktienindex‘ DAX gekauft und mindestens 15 Jahre gehalten hat, war beim Verkauf bisher noch nie im Minus.

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