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Blähungen, Mundgeruch: Peinliche Körpersignale verhindern

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Blähungen, Aufstoßen, Mundgeruch  

So verhindern Sie peinliche Körpersignale

14.09.2009, 17:29 Uhr | jlu

Blähungen, Mundgeruch: Peinliche Körpersignale verhindern. Körpersignale wie Mundgeruch, Niesen oder Rülpsen sind nicht nur peinlich, sondern können auch Symptome für Krankheiten sein. (Foto: imago)

Ein geschlossener Mund verhindert peinliches Rülpsen. (Foto: imago)

Beim Sprechen aufstoßen, im Meeting unter Blähungen leiden oder Mundgeruch beim Date - diese Körpersignale sind peinlich. Was noch schlimmer ist: Meistens machen sie sich ausgerechnet dann bemerkbar, wenn man in Gesellschaft ist. Viele glauben, dass sie nichts gegen diese Phänomene tun können. Doch solche Körperfunktionen sind ein Symptom, mit dem der Körper auf seine Bedürfnisse aufmerksam macht. Wer also weiß, was sie bedeuten, kann unangenehme Geräusche oder Gerüche weitgehend verhindern.


Schwingungen erzeugen Furzgeräusche

Egal ob man es Pups, Darmwinde oder Blähungen nennt: Alle diese Begriffe beschreiben das peinlichste unter den Körpersignalen. Das zu hörende Geräusch kommt von Faul- und Gärgasen, die sich bei der Verdauung bilden, und vor dem Schließmuskel stauen. Wird der Druck zu groß, strömt das Gas plötzlich aus und versetzt auf dem Weg nach draußen kleine Hautlappen in Schwingungen. Dabei entstehen die unterschiedlichsten Töne.

Fencheltee hilft bei Blähungen

Zu Blähungen führen vor allem Zucker und ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte, Kohl oder Vollkornprodukte. Und auch wer zu Obst oder Salat kohlensäurehaltige Getränke trinkt, muss mit peinlichen Pupsgeräuschen rechnen. Diese können zudem nach dem Genuss von Milchprodukten, Eiern, Knoblauch und Zwiebeln auftreten. Um Darmwinde zu vermeiden, muss man aber nicht auf diese Lebensmittel verzichten. Denn Kümmel- und Fencheltee beruhigen den Darm und verhindern die Gasentwicklung.

Ist der Magen aktiv, knurrt er

Doch es gibt noch mehr Geräusche die zeigen, dass die Verdauung funktioniert. So ist die Luft im leeren Magen dafür verantwortlich, dass der Magen laut knurrt, wenn man Hunger hat. Wer jetzt keine Möglichkeit hat etwas zu essen, kann ein Glas warmes Wasser trinken. Das entkrampft und beschäftigt den Magen. Diese Methode hilft auch, wenn der Magen beim Verdauen nach dem Essen grummelt. In diesem Fall entstehen die Geräusche, weil der Darm die Nahrung in kleine Portionen weitertransportiert, und sich dabei zusammenzieht.

Leises Aufstoßen bei geschlossenem Mund

Fast genauso peinlich wie pupsen ist rülpsen. Meistens ist verschluckte Luft die Ursache fürs Aufstoßen. Durch zu schnelles Essen, hastiges Kauen oder dauerndes Sprechen gelangt die Luft in den Magen. Doch auch von kohlensäurehaltigen Getränken oder nach einer üppigen Mahlzeit muss man oft rülpsen. Der Grund: Gas und Luft steigen aus dem Magen auf, und passieren mit hohem Druck den Kehlkopf - so entsteht das typische Rülpsgeräusch. Bleibt der Mund dabei geschlossen, ist das Aufstoßen leiser. Verhindern kann man es, in dem man langsam isst, wenig dabei spricht und gründlich kaut.

Richtiges Zähneputzen bekämpft Mundgeruch

Hauptauslöser von Mundgeruch ist falsche Zahnhygiene. Denn dadurch vermehren sich im Mund Bakterien, die beim Abbau von Speichel und Essensresten übel riechenden Schwefel freisetzen. Neben regelmäßigem Zähneputzen ist es wichtig, die Zahnzwischenräume mit Zahnseide zu reinigen. Kann man sich nach dem Essen nicht die Zähne putzen, hilft es, den Mund mit Wasser auszuspülen. Eine weitere Mundgeruch-Ursache ist ein trockener Mund, zum Beispiel durch langes Reden. Um den Speichelfluss anzuregen, sollte man Kaugummi kauen. Wer weiterhin Mundgeruch hat, sollte zum Arzt gehen. "Denn auch Parodontitis, Zahnfleischentzündungen oder Karies verursachen schlechten Atem", weiß der Zahnarzt Peter Eickholz.

Niesen vertreibt Fremdkörper mit 160 Stundenkilometern

Auch Schluckauf und Niesen gehören zu den peinlichen Körpersignalen. Beim Niesen handelt es sich um einen Schutzreflex, mit dem der Körper Fremdkörper wie Staub oder Pollen loswerden will: Diese werden durch das Niesen mit bis zu 160 Stundenkilometern ausgestoßen. Am wirksamsten gegen Niesen ist es, die Nasenschleimhäute zu reinigen und feucht zu halten. Dazu entweder kurz ein feuchtes Tuch in die Nase stecken, oder die Schleimhaut mit einem feuchten Wattestäbchen säubern. "Schluckauf entsteht durch eine Nervenreizung, die dazu führt, dass sich das Zwerchfell zusammenzieht", erklärt die Ärztin Dr. Maria von Kiel. Damit er aufhört, muss sich das Zwerchfell wieder beruhigen. Die beste Methode dafür ist, erschreckt zu werden. Doch auch Nase zuhalten oder Luft anhalten und schlucken sind beliebte Schluckauf-Tipps.



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