Sie sind hier: Home > Gesundheit >

Was hilft gegen Blähbauch? Ursachen, Tipps und Hausmittel

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ursachen, Tipps und Hausmittel  

Das hilft bei einem aufgeblähten Bauch

31.08.2015, 16:41 Uhr | vdb/jlu, t-online.de

Was hilft gegen Blähbauch? Ursachen, Tipps und Hausmittel. Ein aufgeblähter Bauch kann sehr schmerzhaft sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein aufgeblähter Bauch kann sehr schmerzhaft sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele kennen das Problem: Nach dem Essen zwickt der Bauch und wölbt sich. Es entsteht der so genannte Blähbauch. Besonders unangenehm ist das im Büro, wo der Körper besser keine Laute von sich geben soll. Wir erklären, wie es zum Blähbauch kommt und was Sie dagegen tun können.

Häufig steckt der Genuss blähender Speisen und Getränke hinter dem gespannten Bauch. Bei Blähungen handelt es sich deshalb meist nicht um eine Krankheit, sondern um ein Symptom.

Es beginnt häufig mit Völlegefühl

Blähbauch ist nicht gleich Blähbauch. Von Flatulenz sprechen Ärzte, wenn sich Gase im Magen-Darm-Trakt bilden, die rektal entweichen. Nicht so beim sogenannten Meteorismus: Dabei gluckst und rumort es zwar im Bauch, doch die störenden Darmgase gehen nicht ab. Diese Form der Blähungen verursacht starke Schmerzen bis hin zu Krämpfen. Häufig geht dem Blähbauch ein unangenehmes Völlegefühl voraus, das von Symptomen wie Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Sodbrennen und Appetitlosigkeit begleitet ist.

Fettreiche und süße Speisen blähen

Vor allem fettreiche, scharfe, stark gesüßte oder ballaststoffreiche Speisen liegen schwer im Magen, da sie die Gasproduktion im Darm anregen. Wenn Ihr Bauch oft aufgebläht ist, sollten Sie diese Lebens- und Genussmittel meiden:

  • grobkörniges Vollkornbrot, Hefegebäck
  • Räucherfisch, Aal, Hering, Lachs, Ölsardinen
  • fettige Wurst
  • Ente, Gans
  • Paprika, Gurken, Rettich, Zwiebeln, Knoblauch, Lauch
  • Steinobst, Zitrusfrüchte
  • Bratkartoffeln, Kartoffelpuffer, Kroketten, Pommes frites
  • Kohlsorten, Hülsenfrüchte
  • Sahne, Vollmilch, geschmolzener und fettiger Käse
  • fettreiche, hart gekochte Eierspeisen
  • Alkohol, Tabak, süße Softdrinks wie Cola
  • Kaffee

Rohes Gemüse lieber dünsten

Ballaststoffreiche Speisen und Rohkost liefern zwar wichtige Nährstoffe, doch dem Magen machen sie oft Probleme. Besser ist es, Gemüse zu dünsten oder zu blanchieren, das verträgt der Magen besser. Außerdem kann es helfen, vor dem Essen ein Glas stilles Wasser zu trinken. Gerichte mit blähenden Lebensmitteln kann man mit Anis oder Kümmel würzen, dies mindert die Gasentwicklung.

Diese Lebensmittel sind magenfreundlich und daher besonders bekömmlich:

  • Weißbrot, feines Vollkornbrot
  • Pangasius, Seelachs
  • Bierschinken, Kochschinken, Geflügelwurst
  • Kalb, Rind, Geflügel, Wild
  • Zucchini, Tomate, Karotten, Fenchel, Blattsalate
  • Äpfel, Birnen, Bananen
  • Pell- und Salzkartoffeln, Kartoffelpüree, Klöße
  • junger Kohlrabi, Brokkoli
  • Fettarme Milchprodukte, fettarmer Käse
  • weich gekochtes Ei und Rührei
  • stilles Wasser
  • Milde Tees ohne Zuckerzusatz

Zu schnelles Essen kann Blähbauch verursachen

Auch das Essverhalten kann schuld an den Blähungen sein: Wer schlingt, schluckt mehr Luft, was den Magen aufbläht. Hinzu kommt, dass man bei der hastigen Nahrungsaufnahme oft nicht genug kaut. Gelangen unzureichend gekaute Speisen in den Darm, werden sie dort hauptsächlich von Darmbakterien und nicht vom Speichel verdaut. Dabei können sich schwefelhaltige Gase bilden.

Pfefferminztee ist ein bewährtes Hausmittel

Viel trinken ist ebenfalls gut für die Verdauung. Mindestens zwei Liter Flüssigkeit sollte ein erwachsener Mensch täglich zu sich nehmen. Am besten eignen sich Wasser ohne Kohlensäure oder ungesüßter Tee. Fenchel-Anis-Kümmel und Pfefferminz haben sich als Tee gegen unangenehme Blähungen bewährt. Einige schwören auch auf Apfelessig nach dem Essen: Einfach zwei Teelöffel davon in ein Glas mit warmem Wasser geben und mit etwas Honig süßen.

Auch pflanzliche Bittermittel wie Enzian- oder Angelikawurzel kurbeln die Verdauung an. Zu wenig Bewegung ist ebenfalls schlecht für die Verdauung, da die Bauchmuskeln erschlaffen. Der Magen wird dadurch träge, der Weitertransport der Nahrung verlangsamt sich und die Gefahr für einen Gasbauch steigt.

Blähungen können auf andere Krankheiten hindeuten

Ein Blähbauch ist in den meisten Fällen ungefährlich. Allerdings stecken mitunter auch ernste Darmerkrankungen wie ein Reizmagen, Zöliakie oder Leber- oder Herzerkrankungen dahinter. Wer auf blähende Lebensmittel verzichtet, aber trotzdem häufig unter einem aufgeblähten Bauch leidet, sollte einen Arzt aufsuchen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
congstar „Allnet Flat“ mit bis zu 2 GB Daten
zu congstar.de
Meistgesuchte Themen A bis Z

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017