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Was der Urin verrät: Diese Veränderungen deuten auf Erkrankungen hin

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Urin  

Was man am Urin erkennen kann

04.12.2013, 15:50 Uhr | akl

Was der Urin verrät: Diese Veränderungen deuten auf Erkrankungen hin. Flüssigkeitsmangel: Auch am Urin kann man Flüssigkeitsmangel erkennen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch am Urin kann man Flüssigkeitsmangel erkennen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Muss man sich gleich Sorgen machen, wenn der Urin dunkel ist und unangenehm riecht? Wann man besser zum Arzt gehen sollte und welche Symptome unbedenklich sind. Was Farbe und Geruch verraten - sieben Hinweise.

Urin besteht zu 95 Prozent aus Wasser

Urin besteht zu 95 Prozent aus Wasser. Die anderen fünf Prozent setzen sich aus Harnstoff, Harnsäure, Kreatinin, organischen und anorganischen Salzen, organischen Säuren, Farbstoffen, Hormonen und wasserlöslichen Vitaminen zusammen. Am Tag scheidet der Mensch um die zwei Liter Urin aus. Die Menge variiert mit der Flüssigkeitsmenge, die man zu sich nimmt. Wer Sport treibt, schwitzt viel - die Urinmenge reduziert sich.

Warum ist der Urin mal hellgelb und mal dunkel?

Normalerweise hat Urin eine hell- bis dunkelgelbe Färbung. Die Farbe bekommt er durch die Gallenfarbstoffe. Diese bilden sich beim Abbau der roten Blutkörperchen. Je mehr man trinkt, desto heller wird der Urin. Durch starkes Schwitzen, beispielsweise beim Sport oder wenig Flüssigkeitszufuhr intensiviert sich die Farbe. Dunkler Urin erinnert uns also daran, mehr zu trinken.

Rötlich-schwarzer Urin bei Entzündungen der Leber

Aber auch Nahrungsmittel haben Auswirkungen auf das Aussehen: So färben Brombeeren den Urin rotbraun. Rote Beete sorgt für eine rote und Vitamintabletten oftmals für eine orange Färbung. Und: Der Morgenurin ist immer etwas dunkler. Eine Färbung ist also nicht immer ein Grund zur Sorge. Dennoch können Farbveränderung auch auf Erkrankungen hinweisen. Beispielsweise kann hinter einer rötlich bis schwärzlichen Färbung eine Entzündung der Leber stecken. Wer farbliche Veränderungen im Urin feststellt, die nicht auf Flüssigkeitsmangel zurückzuführen sind, sollte die Ursache von einem Arzt klären lassen. Oft führen auch Medikamente zur einer Einfärbung des Urins.

Strenger Geruch selten ein Symptom

Doch nicht nur die Farbe, auch der Geruch kann variieren. Besonders zur Spargelzeit wird deutlich: Abhängig von den Nahrungsmitteln, die wir essen, ändert sich auch der Geruch des Urins. Treten aber keine weiteren unangenehmen Symptome wie häufiger Harndrang oder Brennen beim Wasserlassen auf, besteht kein Grund zur Beunruhigung.

Blut im Urin

Bei Blut im Urin sollte man allerdings aufmerksam werden. Er muss zwar nicht zwangsläufig das Symptom einer schweren Erkrankung sein, die Ursache sollte aber von einem Arzt abgeklärt werden. Neben einer Blasen- oder Prostataentzündung verursachen auch Nieren- oder Blasensteine Rückstände von Blut beim Wasserlassen. Durch eine Früherkennung können Tumore in Niere oder Blase rechtzeitig behandelt werden.

Häufiges Wasserlassen

Auch die Häufigkeit der Toilettengänge gibt wichtige Hinweise. Neben der Blasenentzündung ist Diabetes ein weiterer Grund für häufige Bedürfnisse. Der Harndrang wird aber auch durch den Konsum von Koffein und Alkohol verstärkt.

Wann man zum Arzt gehen sollte

Wer Änderungen in Farbe und Geruch des Urins beobachtet und keine Erklärung dafür hat, sollte zu einem Arzt gehen. Das gilt auch, wenn Schmerzen beim Wasserlassen auftreten oder man häufiger als sonst auf die Toilette muss. Mit Hilfe eines Schnelltests bekommt der Urologe erste Hinweise auf die Ursache. Ein pH-Wert von unter fünf kann ein Hinweis auf Diabetes sein.

Findet sich Eiweiß im Urin, deutet das auf eine Nierenerkrankung hin. Bei Diabetes, in der Schwangerschaft und bei manchen Krebsarten lässt sich Zucker im Harn nachweisen. Tritt Blut im Urin auf, kann das ebenso durch intensive, sportliche Tätigkeiten kommen wie auch durch eine Entzündung der Harnwege, der Harnblase oder der Prostata. Vor allem Blasenkrebs führt zu Blut im Urin.

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