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COPD: Schleichend geht die Lunge kaputt

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COPD  

Bei COPD wird die Lunge schleichend zerstört

04.06.2012, 14:52 Uhr | cme

COPD: Schleichend geht die Lunge kaputt. COPD: Die Atemwege verengen sich immer weiter. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

COPD: Die Atemwege verengen sich immer weiter. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ständiger Husten und heftige Atemnot - fast sechs Millionen Deutsche leiden an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Diese Störung der Lungenfunktion ist meist die Folge von langjährigem Tabakkonsum. Doch nicht nur Raucher trifft es. Unsere interaktive Grafik erklärt, wie die Krankheit verläuft und was die Warnsignale sind.

Dauerhaft entzündete Bronchien

COPD ist die Bezeichnung für eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Bronchien dauerhaft entzündet sind und sich Stück für Stück verengen. Ursache ist eine länger andauernde Reizung der Lunge mit Schadstoffen. Zwar ist Rauchen die Hauptursache, jedoch können auch Gase am Arbeitsplatz oder das ständige Einatmen von Staub die Ursache sein. Auch Menschen mit einer familiären Veranlagung haben ein höheres Risiko für COPD.

Atemnot und andauernder Husten

Die verengten Bronchien erschweren das Ausatmen und führen zu Atemnot. Ist die Erkrankung fortgeschritten, bekommen die Betroffenen bereits bei leichter körperlicher Anstrengung nur schlecht Luft. Zudem versucht die Lunge, sich von den Schadstoffen zu befreien. Das führt zu Husten mit Auswurf, der oft auch über einen längeren Zeitraum nicht abklingt. Die Beschwerden entwickeln sich meist schleichend und über Jahre hinweg. Viele Betroffene wissen deshalb nicht, dass sich hinter den ersten Symptomen eine Krankheit verbirgt und nehmen die Beschwerden nicht ernst.

Medikamente erweitern die Bronchien

COPD ist nicht heilbar, jedoch lässt sich ein Fortschreiten der Krankheit verhindern. Die Behandlung der Lungenerkrankung zielt vor allem darauf ab, die Beschwerden zu lindern. Meistens setzen Ärzte dazu so genannte Bronchodilatatoren ein. Sie helfen, die Bronchien zu erweitern. Bei schweren COPD-Verläufen raten Mediziner, zusätzlich Kortisonpräparate zu inhalieren. Bringen die Therapien keine Besserung, hilft nur noch eine Lungentransplantation. COPD kann tödlich enden.

Auf Zigaretten verzichten

Um eine chronische Lungenerkrankung zu vermeiden, sollten man am besten ganz auf Zigaretten verzichten. Auch strenge Kontrollen der Luftqualität am Arbeitsplatz beugen der Krankheit vor. Um chronisch geschädigte Bronchien nicht weiter zu belasten, empfehlen Ärzte COPD-Kranken einen sofortigen Rauchstopp.


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