Sie sind hier: Home > Gesundheit >

Brennen beim Wasserlassen kann gefährlich werden

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Brennen beim Wasserlassen kann gefährlich werden

19.06.2012, 12:17 Uhr | mm

Brennen beim Wasserlassen kann gefährlich werden. Brennen beim Wasserlassen - Blasenentzündung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Blase schmerzt nicht nur bei einer Entzündung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Treten beim Wasserlassen Schmerzen auf, denken viele an eine unangenehme, aber harmlose Blasenentzündung. Es kann jedoch noch mehr dahinter stecken - beispielsweise eine ansteckende Geschlechtskrankheit. Darum sollten Sie die Schmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Blasenentzündungen meistens harmlos

Die meisten Frauen leiden mindestens einmal in ihrem Leben unter einer schmerzhaften Blasenentzündung. Schuld daran sind Bakterien wie Escherichia coli, die durch den Darm in die Harnröhre geraten. Wird die Blase entleert, kommt es vor allem am Ende zu Schmerzen, da die entzündeten Wände sich dann berühren. Die meisten Blasenentzündungen sind unkompliziert und klingen von selbst wieder ab - mit Antibiotika jedoch deutlich schneller. Gefährlich wird es, wenn andere Gründe hinter dem Brennen stecken. Bei Frauen können sich durch die Escherichia coli Bakterien auch Schamlippen und Vagina entzünden.

Sind Männer betroffen, steckt möglicherweise eine Prostataentzündung dahinter. In Folge der chronischen Entzündung kann es außerdem zu Sexualstörungen und Schmerzen in der Dammgegend kommen.

Brennende Schmerzen durch Geschlechtskrankheiten

Brennen beim Wasserlassen kann auch ein Symptom für beim Sex übertragene Chlamydien sein, die umgehend behandelt werden sollten. Die Folgen können gravierend sein: Deutschlandweit bleiben geschätzt 100.000 Frauen aufgrund einer Chlamydieninfektion unfruchtbar. Der Arzt verschreibt dagegen Antibiotika, die auch der Partner einnehmen sollte. Ähnliche Beschwerden verursachen auch die ernstzunehmenden Geschlechtskrankheiten Syphilis, Tripper, Genitalherpes und die Infektion mit Candida-Pilzen. Hierbei schmerzt nicht nur das Entleeren der Blase, sondern es kommt je nach Krankheit auch zu Juckreiz und eitrigem Ausfluss. Nur der Gang zum Arzt, der Blut und Harn untersucht, kann hier Klarheit schaffen.

Bei Blasensteinen muss operiert werden

Harnsteine in der Niere, dem Harnleiter oder der Blase können auch zu den unangenehmen Schmerzen führen. Sie entwickeln sich bei Männern und Frauen aus verfestigten Kalziumsalzen im Urin. Dies passiert vor allem bei Prostatavergrößerungen, zu wenig Bewegung, zu wenig Flüssigkeitszufuhr und einer eiweißreichen Kost. Begleitende Symptome können starke Unterleibsschmerzen, Blut im Urin und wiederholtes Abbrechen des Harnstrahls sein. Per Ultraschall können die Steine diagnostiziert werden. Durch eine medikamentöse Behandlung, eine Operation oder das sogenannte Stoßwellen-Verfahren werden die Betroffenen dann behandelt.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige
Ähnliche Themen im Web

Shopping
Shopping
Kühlende Pflegeprodukte für heiße Sommertage
cool down – der Hitze trotzen mit asambeauty
Meistgesuchte Themen A bis Z

Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017