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Darmbeschwerden: 16 Dinge, die dem Darm gut tun

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Was dem Darm gut tut  

Gönnen Sie Ihrem Darm eine Auszeit

06.02.2014, 14:36 Uhr | t-online, stw

Darmbeschwerden: 16 Dinge, die dem Darm gut tun. Darm: Gönnen Sie Ihrem Darm eine Auszeit.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Magen-Darm-Beschwerden kann man vorbeugen oder mit natürlichen Mitteln bekämpfen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Blähungen, Verstopfung, Durchfall oder Bauchschmerzen - ein kranker Darm kann einem zu schaffen machen. Medikamente wie Abführmittel versprechen schnelle Hilfe. Doch bei ihnen ist Vorsicht geboten, denn sie können den Darm träge machen, da er sich an die Unterstützung von außen gewöhnt. Besser ist es, den Beschwerden vorzubeugen und dem Darm regelmäßig eine Auszeit zu gönnen. Was dem Darm wirklich gut tut.

UMFRAGE
Nehmen Sie Magen-Darm-Mittel ein?

Damit es gar nicht erst zu Darm-Beschwerden kommt, kann man bereits am Morgen die Weichen stellen. Dazu empfehlen Ärzte ein Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen zu trinken. "Dieses regt das Verdauungsorgan an und bereitet den Magen-Darm-Trakt sanft auf die folgenden Mahlzeiten vor", beschreibt Professor Stefan Hillejan, Phlebologe und Proktologe der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen.

Ballaststoffe gegen Verstopfung

Morgens ist der Darm besonders aktiv. Daher bekommt ihm eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkorn und Hülsenfrüchten am besten. All das beugt schmerzhaften Verstopfungen vor. Da sich am Ende des Tages der Stoffwechselprozess verlangsamt, sollte es am Abend leichte Kost gegeben. Hier empfehlen sich Fisch, Geflügel und Salat.

Gönnen Sie dem Darm eine Auszeit

Zudem sollten Sie Ihrem Darm regelmäßige Ruhephasen gönnen. Laut Experten ist der Verzehr von drei Hauptmahlzeiten optimal. Auf dem Speiseplan sollten mehrmals in der Woche ballaststoffreiche Quellmittel wie Flohsamen, Leinsamen oder Kleie stehen, da diese der Verdauung auf die Sprünge helfen. Auch Trockenobst wie Feigen, Datteln, und Pflaumen regen ebenfalls die Verdauungstätigkeit an. Genauso wichtig ist es, genug zu trinken. Anderthalb bis zwei Liter täglich sollten es sein.

Joghurt für einen gesunden Darm

Auch Äpfel tun dem Darm gut. Die Inhaltsstoffe der Früchte können sogar geschädigte Zellschichten des Darms reparieren. Die im Obst enthaltenen Polyphenole sorgen dafür, dass sich die Räume zwischen den Zellen der Darmwand schließen, erklärt Hillejan. Dadurch können schädliche Stoffe nicht mehr ins Blut gelangen. Diese bioaktiven Stoffe kommen als Farb- oder Aromastoffe ganz natürlich in Obst, Gemüse oder Getreide vor und gelten als gesundheitsfördernd. Sie fangen im Körper schädliche Radikale ab, verringern Stress und hemmen Entzündungen. Daher sollte man Äpfel am besten nicht schälen, sondern nur waschen, denn die gesundheitsfördernden Stoffe sitzen in der Schale.

In einem gesunden Darm leben Milliarden nützlicher Bakterien. Sie helfen bei der Verdauung und halten unser Immunsystem auf Trab. Milchsäure, in Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut, halten die Darmflora auf natürliche Weise gesund. Dabei muss man nicht zu teuren probiotischen Produkten greifen. Bereits ein normaler Vollmilch-Joghurt enthält reichlich Milchsäure-Bakterien.

Bewegung tut dem Darm gut

Neben der Ernährung ist auch Bewegung wichtig. Denn Bewegungsmangel lässt die Darmmuskulatur erschlaffen, was zu Verstopfung führen kann. Mit Sport, Spaziergängen und jeder anderen Form der Bewegung wird der Stoffwechsel aktiviert und die Darmtätigkeit angeregt. Bereits 15 Minuten Bewegung unterstützen die Darmtätigkeit auf ganz natürliche Weise, so Hillejan.

Wärme hilft bei Verdauungsstörungen

Kommt es dennoch zu Magen- oder Darmbeschwerden, setzen viele auf die wohltuende Wirkung einer Wärmflasche. Tatsächlich kann Wärme Bauchschmerzen lindern, die durch Durchfall oder Verstopfung bedingt werden. Die Wärme entspannt den Bauch und lindert so die Schmerzen.

Wann man zum Arzt gehen sollte

Doch die Selbstbehandlung mit natürlichen Hausmitteln hat ihre Grenzen. Halten die Magen-Darm-Beschwerden länger an, werden sie von starken Schmerzen beim Stuhlgang, Bauchschmerzen, Fieber oder Blut im Stuhl begleitet, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dies raten Mediziner auch Betroffenen, die bei der Stuhlentleerung stark pressen müssen. Auch wenn die Beschwerden länger als zwei bis drei Tage anhalten oder gar schlimmer werden, ist der Gang zum Arzt dringend zu empfehlen. Einige Mediziner raten sogar, jede neu auftretende Verstopfung ärztlich untersuchen zu lassen, um organische Ursachen auszuschließen.

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