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Krafttraining: Mit gezieltem Training können Sie Muskelschwund vorbeugen

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Krafttraining  

So beugen Sie Muskelfaserschwund vor

| dpa

Krafttraining: Mit gezieltem Training können Sie Muskelschwund vorbeugen . Fitness: Krafttraining beugt Muskelfaserschwund vor.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Fitness: Krafttraining beugt Muskelfaserschwund vor. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer auch in höherem Alter noch fit und selbstständig bleiben will, sollte regelmäßig mit Krafttraining seine Muskeln trainieren. Das Training kann dem altersbedingten Muskelfaserschwund vorbeugen, der sogenannten Sarkopenie. Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln erklärt, wie Sie dem Verlust an Muskelmasse vorbeugen können.

Sarkopenie ist der Verlust an Muskelmasse

"Die 'Armut des Fleisches', wie die Sarkopenie übersetzt heißt, bezeichnet den Verlust an Muskelmasse, verbunden mit dem Verlust von Muskelkraft und einer gestörten neuronalen Zusammenarbeit der Muskeln", erläutert Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Das bedeutet, dass die Signale des Nervensystems die Muskelfasern im Laufe der Zeit immer schlechter erregen können.

Schwund von Muskelgewebe ist leicht zu beheben

"Während die Muskelatrophie, also der Schwund von Muskelgewebe, durch regelmäßiges leichtes Training gut zu beheben ist, sind die großen Muskelfasern, die von Sarkopenie betroffen sind, nur durch starke Reize, also anstrengende Übungen, neu zu bilden", sagt Froböse. Ist der Muskelfaserschwund schon weit fortgeschritten, sei es sehr viel schwieriger, den Prozess umzukehren. "Grund genug also, das Muskeltraining nicht im Schongang zu absolvieren - und das vollkommen altersunabhängig", sagt Froböse.

Auf das richtige Krafttraining kommt es an

In der Praxis bedeute das: "Trainieren Sie mit leichten Gewichten und vielen Wiederholungen Ihre ausdauerorientierten Muskelfasern und Ihre sprint- und kraftorientierten mit hohen Belastungsintensitäten und geringer Wiederholungszahl, bis zur Maximalbelastung", rät der Experte. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei unterschiedlichen Muskelfasertypen: Die kleinen roten sind gut durchblutet und kommen täglich mehrfach zum Einsatz, die weißen dicken dagegen werden nur selten genutzt und brauchen deshalb anhaltende hohe Belastung, zum Beispiel in Form von Krafttraining.

Mindestens 80 Prozent ab 40 haben Muskelschwund

"Gönnt man den Muskeln die Belastung nicht, kann die Folge sein, dass bereits alltägliche Handgriffe wie zum Beispiel das Heben von schwereren Lasten zunehmend schwerer fallen - und auch die Sturzgefahr steigt", warnt der Wissenschaftler. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland mindestens 80 Prozent der über 40-Jährigen bereits erste Erscheinungen der Sarkopenie hat.

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