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Starke Muskelschmerzen durch Weichteilrheuma

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Weichteilrheuma  

Weichteilrheuma verursacht starke Muskelschmerzen

07.08.2012, 12:17 Uhr | akl

Starke Muskelschmerzen durch Weichteilrheuma. Bei Weichteilrheuma schmerzen neben Rücken und Schultern oft auch die Ellbogen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Weichteilrheuma schmerzen neben Rücken und Schultern oft auch die Ellbogen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rheuma betrifft nicht immer die Gelenke. Wer unter andauernden, starken Muskelschmerzen, Müdigkeit und Schlafstörungen leidet, kann an Weichteilrheuma, dem sogenannten Fibromyalgie-Syndrom (FMS) erkrankt sein. In Deutschland leiden darunter rund drei Millionen Menschen. Das Tückische: Die Erkrankung wird oft nicht erkannt und die Muskelschmerzen von Ärzten nicht ernst genommen. Wir erklären, was Weichteilrheuma ist und wie es behandelt werden kann.

Muskelverspannungen am ganzen Körper

Betroffene leiden unter starken Muskelschmerzen, die am ganzen Körper auftreten können. In den meisten Fällen ist die Wirbelsäule betroffen, aber auch Schultern, Ellbogen, Hände, Knie und Sprunggelenke verursachen häufig Probleme. Die schmerzhaften Muskelverspannungen können ebenso am Hinterkopf, am Brustbein und sogar in der Gesichts- und Kiefermuskulatur auftreten, erklärt die Deutsche Rheuma-Liga.

Langes Sitzen oft nicht möglich

Die Muskelschmerzen verstärken sich, wenn die Betroffenen längere Zeit in einer Position verharren. Langes Sitzen und Schlafen werden so zur Qual. Einschlaf- und Durchschlafstörungen sind die Folge. Die Patienten fühlen sich müde, erschöpft und können sich nur schwer konzentrieren. Zudem sind häufig Kopfschmerzen, Gefühlsstörungen an Händen und Füßen, Magen- und Darmbeschwerden, Herzjagen, Schmerzempfindlichkeit und Atemnotgefühle zu beobachten, erklärt die Deutsche Rheuma-Liga.

Genaue Ursachen sind nicht bekannt

Doch was löst die Schmerzen aus? Die genauen Ursachen sind bis heute nicht bekannt. Allerdings können unter anderem Stress, persönliche Veranlagung, körperliche Überlastung oder Fehlhaltungen zur Fibromyalgie führen, sagt die Deutsche Rheuma-Liga. Frauen seien häufiger betroffen als Männer. Die Krankheit entwickelt sich langsam, die Beschwerden beginnen oft am Rücken und weiten sich dann auf Arme und Beine aus. Die Schmerzen werden immer schlimmer und sind schließlich chronisch. Morgens sind die Beschwerden meist am schlimmsten. Oft werden sie bei nassem und kaltem Wetter stärker.

Weichteilrheuma ist nicht lebensbedrohlich

Lebensbedrohlich ist die Erkrankung aber nicht und sie führt auch nicht zu einer Versteifung der Gelenke, erklärt die Deutsche Rheuma-Liga. Eine genaue Diagnose ist nur dann möglich, wenn der Betroffene ausreichend untersucht und seine Krankengeschichte verfolgt wird. Blut- und Röntgenuntersuchungen helfen, andere Erkrankungen auszuschließen. Weichteilrheuma selbst kann nicht mit Hilfe von Laboruntersuchungen erkannt werden.

Ausdauer- und Krafttraining lindern Beschwerden

Den Betroffenen fällt es schwer, ein normales Leben zu führen. Seelische Verstimmungen und Angstgefühle erschweren das Krankheitsbild zusätzlich. Doch die Beschwerden, die Weichteilrheuma verursacht, sind nicht immer mit Medikamenten zu behandeln. Ausdauer- und Krafttraining haben sich bewährt: "Studien zeigen, dass Bewegung, beispielsweise Radfahren oder flottes Spazierengehen, wirksamer ist als Schmerzmedikamente", sagt Dr. Wolfgang Eich, einer der Autoren einer Leitlinie für die Behandlung der Fibromyalgie, gegenüber dem Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

Die Behandlung von Weichteilrheuma setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Verhaltenstherapie, körperliche Trainingstherapie, Medikamente, Patientenschulung sowie der Austausch mit anderen Betroffenen greifen eng zusammen, so die Rheuma-Liga. Operationen seien fast immer erfolglos. Damit die Erkrankung richtig behandelt werden kann, muss sie erkannt werden. Wer unter den genannten Symptomen leidet, sollte seinen Arzt auf das Fibromyalgie-Syndrom ansprechen.

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