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Erste Hilfe bei Sonnenbrand: Quark lindert den Schmerz

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Sonnenbrand  

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

11.05.2016, 08:38 Uhr | akl

Erste Hilfe bei Sonnenbrand: Quark lindert den Schmerz. Sonnenbrand: Nicht jedes Hausmittel hilft der schmerzenden und geröteten Haut.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sonnenbrand: Nicht jedes Hausmittel hilft der schmerzenden und geröteten Haut. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Jeder, der schon einmal zu lange in der Sonne war weiß, wie schmerzhaft ein Sonnenbrand ist. Die Haut wird heiß, ist stark gerötet und fängt an zu jucken. Das Tückische: Das Ausmaß der Hautschädigung wird erst vier bis acht Stunden nach dem Sonnenbrand sichtbar. 

Die Liste der Hausmittel ist lang. Von Quark über Essig bis hin zu Kühlpads und Kortisonsalbe - jeder hat den passenden Tipp für Sonnengeplagte. Wir haben einen Hautexperten gefragt, was wirklich hilft und wovon man besser die Finger lässt.

Finger weg von Kühlpads

Bei einem Sonnenbrand schädigt das UV-Licht die Hautzellen. Es kommt zu einer Entzündung in deren Folge sich die Blutgefäße weiten und stärker durchblutet werden. Die Haut fühlt sich heiß an, brennt und wird rot. "Von Kühlpads sollte man jetzt aber besser die Finger lassen", rät Dr. Reinhard Mrotzek, Hautarzt und Mitglied im Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Wird die Haut zu stark gekühlt, kann sie einen Kälteschock bekommen und die Reizung kann sich verschlimmern.

Vorsicht bei Kortison

Auch die oft gepriesenen Hausmittel Essig und Zitronensaft seien keine geeigneten Helfer. Mit Kortisoncremes ist der Experte ebenfalls eher vorsichtig: "Wer mit Hausmitteln keine Linderung mehr erreichen kann, sollte auf jeden Fall einen Arzt zu Rate ziehen. Eine eigenmächtige Behandlung mit Kortisonsalbe ist nicht empfehlenswert."

Quark nie auf der Haut antrocknen lassen

Viel besser ist Quark geeignet, denn dieser kühlt die Haut angenehm. Am besten wird er auf ein feuchtes Tuch aufgetragen und als Kompresse benutzt. Doch das Milchprodukt hat auch seine Tücken: "Wer Quark aufträgt, sollte immer darauf achten, dass dieser feucht bleibt und nicht auf der Haut antrocknet. Denn dann ist es sehr schmerzhaft, ihn wieder zu lösen", warnt Mrotzek.

Sei der Sonnenbrand so stark, dass sich sogar Blasen bilden, sollte man auf Quark verzichten. "Die Milchsäurebakterien reizen die Haut dann zusätzlich. Zudem können diese auch in die Wunden gelangen und dort starke Entzündungen auslösen. Überhaupt sollte man mit Blasen sofort zum Arzt gehen, da es sich hierbei um eine starke Verbrennung handelt."

Schwarzer Tee und Aspirin können helfen

Viel besser als Quark ist schwarzer Tee geeignet. Dieser wirkt entzündungshemmend und kühlend. "Doch dafür muss man keine Teebeutel auf die Haut legen. Wer schwarzen Tee zubereitet und ihn, nachdem er abgekühlt ist, auf die Haut aufträgt, hat den gleichen Effekt", sagt der Sonnenschutz-Experte. Auch hier sind Kompressen bestens geeignet. Die zerstörte Haut reparieren kann der Tee aber nicht, sondern lediglich die Symptome lindern. Das gilt auch für After-Sun-Lotions und -Cremes.

Aspirin mindert Entzündung der Haut

Wer in der Sonne eingeschlafen ist oder merkt, dass sich ein Sonnenbrand ankündigt, der kann mit einer Aspirintablette und Vitamin C versuchen, die Entzündung in Schach zu halten, empfiehlt Mrozek. "Aspirin hilft allerdings nur, wenn es sehr früh eingenommen wird", so der Experte. "Es kann helfen, die Entzündung abzumildern. Der Zellschaden ist allerdings da - mit und ohne Tablette. Der Betroffene leidet dann nur nicht so stark."

Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Einnahme von Aspirin zu den Ausnahmen gehören sollte und man es besser gar nicht erst zu einem Sonnenbrand kommen lässt. Denn bei regelmäßiger Einnahme steigt das Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen wie beispielsweise Magenblutungen. Als Sonnenschutz ist das Medikament auf keinen Fall geeignet.

Vorbeugen ist der beste Schutz

Das Beste, was man seiner Haut geben kann, ist eine Sonnenpause. "Selbst im Schatten kommen noch über 50 Prozent UV-Licht an", sagt der Experte. "Die Haut braucht eine sonnenfreie Phase, um sich wieder regenerieren zu können. Das heißt: Entweder nicht ins Freie gehen oder lange Kleidung tragen." Am besten ist es, mit ausreichendem Sonnenschutz vorzubeugen und die Mittagssonne zwischen elf und 15 Uhr zu meiden.

"Der Schutz von Möhrensaft und Solarium wird ebenfalls überschätzt", sagt Mrotzek. Die Wirkung des Saftes ist zu gering und man müsste große Mengen trinken. Und das Solarium bräunt zwar die Haut, doch schützen kann es ebenfalls nicht. Im Gegenteil: Jeder Besuch lässt das Hautkrebsrisiko steigen.

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