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Darmspiegelung: So sollten Sie sich vorbereiten

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Darmspiegelung  

Darmspiegelung: Die Vorbereitung ist das Schlimmste

20.08.2013, 14:49 Uhr | stw/ hut/ dpa

Darmspiegelung: So sollten Sie sich vorbereiten. Eine Darmspiegelung zeigt Tumore und Veränderungen des Darms auf. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Darmspiegelung zeigt Tumore und Veränderungen des Darms auf. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Darmspiegelung ist keine angenehme Sache. Sie hilft aber, Krankheiten wie Darmkrebs oder Morbus Crohn frühzeitig zu erkennen. Viele Patienten sind vor der Untersuchung nervös. Angst muss man aber keine haben, denn durch die Narkose bekommen Patienten von der Untersuchung nichts mit. Viel schlimmer als die eigentliche Darmspiegelung wird hingegen oft die Vorbereitung empfunden: Literweise unangenehm schmeckende Abführlösung zu trinken, fällt vielen Patienten schwer. Diese Tipps erleichtern das Prozedere und bereiten Sie gut auf die Darmspiegelung vor.

Rechtzeitig mit der Darmentleerung beginnen

Damit der Arzt den Darm auf eventuelle Veränderungen überprüfen kann, muss das Organ sauber sein. Die Darmentleerung ist deshalb die wichtigste Vorbereitung auf die Spiegelung, mit der Sie rechtzeitig beginnen sollten. Denn ist der Darm nicht vollständig gereinigt, muss der Arzt am Tag der Untersuchung weitere Abführmaßnahmen ergreifen.

Um diese unangenehme Situation zu vermeiden, sollten Sie einige Tage vor der Untersuchung keine schwere Kost mehr zu sich nehmen und am Vortag der Darmspiegelung mehrere Liter Flüssigkeit mit Abführmittel trinken. Feste Nahrung ist jetzt tabu. Stattdessen sollten Patienten zu Flüssigkeiten wie Tee und Wasser greifen. Am Tag der Untersuchung, die in der Regal am Vormittag stattfindet, müssen die Patienten nüchtern erscheinen.

Früchte mit Kernen sind tabu

Zusätzlich empfiehlt es sich, bereits drei bis vier Tage vorher auf Früchte mit kleinen Kernen oder fein geschrotetes Getreide, sowie Vollkornbrot zu verzichten. Der Grund: Die kleinen Kerne bleiben sonst im Darm und können die Koloskope verstopfen.

Orangen verbessern den Geschmack

Das Abführmittel wird meist in Pulverform verabreicht und muss mit jeder Menge Wasser eingenommen werden. Das macht vielen Patienten zu schaffen, da die Abführlösung unangenehm riecht und schmeckt. Abhilfe schaffen kleine Orangen- oder Zitronenstücke, die vorher gelutscht werden. Durch den intensiven Geschmack der Zitrusfrüchte fällt das Trinken dann oft leichter.

Tee und Brühe helfen gegen den Hunger

Auch Hungergefühle begleiten einige Patienten vor der Untersuchung. Die Flüssigkeitsmenge, die mit dem Abführmittel zu sich genommen wird, sorgt jedoch für eine gewisse Sättigung. Zudem eignen sich klare Brühen und weißer Tee, um das Hungergefühl zu bremsen.

Organisieren Sie einen Begleiter

Für den Tag der Darmspiegelung sollte zudem eine Begleitung organisiert werden, die Sie, wenn möglich, zum Termin bringt und auch wieder abholt. Nach der Narkose sind die meisten Patienten noch benommen. Daher sollten Sie auf keinen Fall allein nachhause gehen oder mit dem Auto fahren.

Warme Kleidung ist empfehlenswert

Noch ein weiterer Tipp: Dadurch, dass der Körper geschwächt ist, frieren die meisten Patienten sehr stark. Daher sollten Sie sich unbedingt warme Kleidung und dicke Socken zur Untersuchung mitbringen. Ebenso empfiehlt es sich, Ersatzunterwäsche dabei zuhaben.

Narkose macht die Behandlung schmerzfrei

Von der Untersuchung selbst spüren Sie kaum etwas. Eine Narkose betäubt den Patienten während des 20- bis 30-minütigen Vorgangs. Erst nach der Untersuchung wird er aus der Narkose geweckt. Auch wegen der Betäubung seien Sorgen unbegründet, betont die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Nebenwirkungen und Komplikationen seien äußerst selten. Laut einer aktuellen Studie sei es in 0,00042 Prozent der Fälle dazu gekommen. Dabei handelte es sich meist um Notfalluntersuchungen. Auch wenn der Patient mehrere Vorerkrankungen hatte, waren auftretende Schwierigkeiten eher wahrscheinlich.

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