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Zecken, Bremsen, Wespen: Das sind die fiesesten Insekten des Sommers

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Zecken, Bremsen, Wespen  

Die fiesesten Insekten des Sommers

04.07.2017, 14:13 Uhr | cme, Teresa Nauber, dpa-tmn

Zecken, Bremsen, Wespen: Das sind die fiesesten Insekten des Sommers. Eine Pferdebremse auf Menschenhaut (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Ian_Redding)

Bremsen werden von Schweiß angelockt. (Quelle: Ian_Redding/Thinkstock by Getty-Images)

Sie krabbeln im hohen Gras oder fliegen durchs offene Fenster: Zecken, Mücken & Co. können uns das Leben im Sommer schwer machen. Manche stechen oder beißen nur zu, wenn sie gereizt werden. Andere haben es grundsätzlich auf unser Blut abgesehen. Die fiesesten Insekten des Sommers und wie Sie sich schützen.

Zwar sind es gefühlt eher die Mücken und Wespen, die uns im Sommer stören. In puncto Gesundheitsgefahr liegen jedoch die Zecken auf Platz eins. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Krabblern übertragen die Blutsauger gefährliche Krankheiten.

Die Zecke ist "gefährlichstes Tier Deutschlands"

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die häufigsten Krankheiten, die durch Zecken auf den Menschen übertragen werden, sind die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Wissenschaftler der Universität Hohenheim bezeichneten die Zecke daher auch schon als "das gefährlichste Tier Deutschlands". Kein anderes Tier hierzulande verursache jährlich so viele Erkrankungen wie die Zecke, so die Forscher. Da man sich vor allem gegen Borreliose nicht impfen lassen kann, bleibt nur die Empfehlung, sich in Feld, Wald und hohem Gras mit geeigneter Kleidung, langen Hosen und festen Schuhen vor den Krabblern zu schützen.

Platz 2: Die Bremse

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern mitunter auch gefährlich ist der Biss einer Bremse. Die Insekten ähneln äußerlich normalen Fliegen und können eine Reihe von Krankheiten übertragen – darunter auch die Borreliose. Besonders aktiv sind die Bremsen an schwülen Tagen und in der Nähe von Wiesen- und Feuchtgebieten. Gängige Mückenschutzmittel helfen gegen die aufdringlichen Stechfliegen nicht. Da sie auch durch ein dünnes T-Shirt stechen können ist der einzige Schutz ausreichend dicke Kleidung.

Wer einer Bremsen-Attacke vorbeugen will, hält sich bei hoher Luftfeuchtigkeit nicht verschwitzt an Seen auf. Bremsen werden nämlich von Schweiß angelockt. Die Tiere sind vor allem in den Sommermonaten aktiv.

Platz 3: Die Wespe

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Keine Frage: Die Wespe zählt zu den unangenehmsten Zeitgenossen des Sommers. Dabei werden nur zwei Arten dem Menschen gegenüber zudringlich: die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe. Dies ist besonders im Spätsommer der Fall. Ein Stich ist zwar sehr schmerzhaft, aber für die meisten Menschen nicht gefährlich. Nur für Allergiker kann schon ein einziger Stich lebensbedrohlich werden. Allerdings stechen selbst aufdringliche Wespen nur dann zu, wenn sie sich bedroht fühlen. Die beste Strategie, um nicht gestochen zu werden, lautet daher: ruhig bleiben.

Platz 4: Der Eichenprozessionsspinner

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nur wenige Wochen im Jahr – meist im Juni oder Juli - können die Raupen des Eichenprozessionsspinners dem Menschen gefährlich werden - doch dann wird es heftig: Wer die Gifthärchen der Raupen auf die Haut bekommt oder gar einatmet, muss mit Atemproblemen und üblen Hautausschlägen rechnen. Letztere können sich entzünden und tagelang andauern. Dies ist der Grund dafür, dass die Giftraupen Jahr für Jahr in öffentlichen Parks und Schwimmbädern bekämpft werden. Der beste Schutz: betroffene Parks und Wälder meiden.

Platz 5: Die Grasmilbe

 (Quelle: imago/Chromeorange) (Quelle: imago/Chromeorange)

Die Grasmilbe ist auch als Herbstmilbe oder Erntemilbe bekannt. Ihre winzigen rötlichen Larven gelangen von den Spitzen der Grashalme auf den Körper und beißen sich an Knöcheln, Kniekehlen oder Achselhöhlen fest. Dort verursachen sie fiese Stiche, die oft stark anschwellen und bis zu 14 Tage lang jucken können. Gefährlich sind diese jedoch nicht, die Milben übertragen keine Krankheiten.

Platz 6: Die Kriebelmücke

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die vor allem in Süddeutschland beheimatete Kriebelmücke ähnelt äußerlich einer Stubenfliege, doch ihre Bisse verursachen Schwellungen und starken Juckreiz, der wochenlang andauern kann. Schuld ist der giftige Speichel, den das kleine Insekt in hoch konzentrierten Mengen abgibt. Mitunter entzünden sich die Stiche und verursachen dann Fieber und Schmerzen. Wer sich die lästigen Mücken vom Leib halten will, greift am besten zu Mückenspray oder langer Kleidung.

Welche Kräuter bei Insektenstichen helfen, erfahren Sie hier.

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