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Depressionen: Was Semikolon-Tattoos bedeuten

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"Semicolon Project"  

Was Semikolon-Tattoos bedeuten

10.07.2015, 15:40 Uhr | cme

Depressionen: Was Semikolon-Tattoos bedeuten. Viele Menschen mit Depressionen tragen ihr Semikolon-Tattoo, weil sie sich nicht mehr verstecken wollen.  (Quelle: Jessica Durando / Twitter)

Viele Menschen mit Depressionen tragen ihr Semikolon-Tattoo, weil sie sich nicht mehr verstecken wollen. (Quelle: Jessica Durando / Twitter)

Das Semikolon steht für eine Fortsetzung: Der Autor möchte den Satz noch nicht beenden. Immer mehr Menschen tragen nun ein Tattoo mit dem Satzzeichen und posten Bilder davon in den Sozialen Netzwerken. Die meisten davon erzählen eine persönliche, oft tragische Geschichte. 

Träger der Tattoos haben meist mit Depressionen zu kämpfen. Sie haben Ängste, ritzen sich oder leiden unter anderen psychischen Erkrankungen. Mit dem Tattoo möchten sie ihr Leiden aus der Tabuzone holen. 

Das Semikolon als Zeichen der Hoffnung

"Deine Geschichte ist noch nicht zu Ende", schreibt die Gründerin des "Semicolon Project", die US-Amerikanerin Amy Bleuel, auf ihrer Homepage. "Ein Semikolon wird genutzt, wenn ein Autor seinen Satz eigentlich hätte beenden können, aber gewählt hat, es nicht zu tun. Der Autor bist du und dieser Satz ist dein Leben."

UMFRAGE
Hatten Sie schon einmal eine Depression?

Bleuel rief das Projekt 2013 ins Leben. Sie litt selbst an Depressionen und ihr Vater hatte sich das Leben genommen. Mit der Aktion möchte sie anderen Betroffenen Mut machen, ihnen zeigen: Ihr seid nicht allein.

Das Leiden aus der Tabuzone holen

Zahllose User folgten ihrem Beispiel und posteten seitdem Bilder bei Twitter, Instagram oder Pinterest. "Habe ein Semikolon-Tattoo bekommen, denn ich bin Überlebende", schreibt beispielsweise Userin Samantha. Und Angi twittert: "Meine tägliche Erinnerung, dass es nie das Ende ist."

Damit hat die Gründerin des Projektes eines ihrer Ziele schon erreicht: Sie möchte, dass psychisch Kranke sich nicht mehr verstecken müssen. Dass Betroffene über ihr Leiden sprechen können und ein Dialog mit der Gesellschaft beginnt. 



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