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Viel hilft nicht viel  

Ausschlafen am Wochenende schadet der Gesundheit

10.12.2015, 09:54 Uhr | cme

Am Wochenende ausschlafen schadet der Gesundheit. Ausschlafen am Wochenende kann Folgen für die Gesundheit haben.   (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ausschlafen am Wochenende kann Folgen für die Gesundheit haben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer unter der Woche früh aufstehen muss, bleibt am Wochenende gerne länger liegen. Doch das ist alles andere als gesund, lässt eine neue US-Studie vermuten. Sie zeigt: Wer unregelmäßig schläft, hat schlechtere Cholesterin- und Insulinwerte. 

Schon länger ist bekannt, dass Schichtarbeiter ein höheres Risiko haben, Herz-Kreislauf-Krankheiten zu bekommen. Wissenschaftler der Universität von Pittsburgh nahmen diese Erkenntnisse zum Anlass, die Auswirkung von unregelmäßigem Schlaf auf die Gesundheit genauer erforschen. 

Weniger gutes Cholesterin, größerer Bauchumfang

Die Wissenschaftler untersuchten dazu die Schlaf-, Sport- und Essgewohnheiten von 447 Männern und Frauen, wie sie im "Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism" berichten. Dabei zeigte sich, dass 85 Prozent der Probanden am Wochenende ein anderes Schlafverhalten hatten als unter der Woche: Sie gingen später ins Bett und standen später auf. 

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Gibt es für Sie besondere Tage, an dem Sie besonders schlecht schlafen?

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Diejenigen, die am Wochenende größere Abweichungen in ihrem Schlafrhythmus hatten, also gerne ausschliefen, hatten deutlich schlechtere Blutwerte als die regelmäßigen Schläfer. Die Triglyceride der ersten Gruppe waren höher, dafür war das "gute" HDL-Cholesterin niedriger. Zudem zeigten sich in dieser Gruppe höhere Werte für den Taillenumfang und den Body Mass Index (BMI), auch das Diabetesrisiko war erhöht.

"Sozialer Jetlag" als Gesundheitsrisiko

Die Ergebnisse trafen unabhängig von der sportlichen Aktivität und der Ernährung der Teilnehmer zu. Sie deuten darauf hin, dass ein unregelmäßiges Schlafverhalten - von den Forschern als "Sozialer Jetlag" bezeichnet - das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen erhöht. Die Wissenschaftler fordern daher, dass der Schlaf- und Biorhythmus in der Gesundheitsprävention mehr Beachtung finden sollten. 

 


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