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Nach Pfeifferschem Drüsenfieber unbedingt auf Sport verzichten

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Nach Pfeifferschem Drüsenfieber auf Sport verzichten

15.02.2012, 17:27 Uhr | t-online.de

Nach Pfeifferschem Drüsenfieber unbedingt auf Sport verzichten. Pfeiffersches Drüsenfieber wird leicht mit Angina verwechselt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Pfeiffersches Drüsenfieber wird leicht mit Angina verwechselt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kinder und Jugendliche, die an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt waren, sollten für mindestens einen Monat auf Sport verzichten. Außerdem sollten sie nichts Schweres heben. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin. Denn die Milz ist durch die Krankheit vorübergehend vergrößert, und es kann dadurch bei Stürzen oder Zusammenstößen leichter zu einem lebensgefährlichen Milzriss kommen.

Milzriss erfordert Notoperation

"Eine sogenannte Milzruptur löst innere Blutungen, Fieber und Bauchschmerzen im linken Oberbauch aus und erfordert eine Notoperation", warnt die Kinderärztin Monika Niehaus, BVKJ-Pressesprecherin in Thüringen. Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird auch als Kusskrankheit bezeichnet, da das verantwortliche Virus, das Epstein-Barr-Virus, durch Speichel beim Küssen übertragen werden kann. Auch beim gemeinsamen Benutzen von Besteck und Geschirr kann man sich anstecken. Häufig sind Jugendliche davon betroffen.

Pfeiffersches Drüsenfieber wird oft nicht erkannt

Der medizinische Fachbegriff für die Erkrankung ist Mononukleose. Die Symptome ähneln einer Grippe oder einer starken Halsentzündung. Möglich sind Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen und geschwollene Lymphknoten. Typisch ist auch, dass infizierte Patienten über Nachtschweiß und ständige Müdigkeit klagen. Da die Anzeichen so unspezifisch sind, sind Fehldiagnosen häufig. So wird das Pfeiffersche Drüsenfieber häufig mit einem grippalen Infekt oder einer bakteriellen eitrigen Angina verwechselt und dann fälschlich mit Antibiotika behandelt.

Milz bleibt wochenlang vergrößert

Die Beschwerden dauern mehrere Wochen an. Die Milz bleibt aber darüber hinaus vergrößert. "Medikamente gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber gibt es nicht. Nur Bettruhe und viel Trinken beschleunigen die Erholung", erläutert Niehaus. "Jugendliche können mit Salzwasser gurgeln, um die Halsschmerzen zu lindern. Dazu fügen sie einen halben Teelöffel Salz in etwa 240 Milliliter warmes Wasser." Der Kinder- und Jugendarzt könne auch Schmerzmittel verordnen.

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