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Schlafprobleme bei Babys: Neben dem Bett sitzender Elternteil hilft Baby beim Einschlafen

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Schlafprobleme  

Am Bett sitzen bis das Baby einschläft

24.10.2012, 15:54 Uhr | dpa-tmn

Schlafprobleme bei Babys: Neben dem Bett sitzender Elternteil hilft Baby beim Einschlafen . Camping out: So lange am Bett des Kindes sitzen bleiben, bis es eingeschlafen ist. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Camping out: So lange am Bett des Kindes sitzen bleiben, bis es eingeschlafen ist. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine typische Frage an frischgebackene Eltern lautet nicht umsonst: Wie sind Eure Nächte? Denn Neugeborene haben noch keinen Tag-und-Nacht-Rhythmus. Dieser entwickelt sich erst in den kommenden Monaten. Eine Vielzahl von Babys hat Einschlafprobleme, was wiederum die Eltern zur Verzweiflung bringt. Nicht selten greifen sie dann auf sogenannte Einschlafprogramme zurück. Australische Forscher haben die Auswirkungen dieser Programme untersucht.

Methode "Camping out"

Ein Säugling ab einem Alter von sechs Monaten schläft leichter ein, wenn neben seinem Bettchen ein Elternteil sitzt. Der Erwachsene wirkt beruhigend auf das Baby. Im Englischen bezeichnen Experten dies als "Camping out", wie der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) erläutert. Eltern sollen "draußen ausharren", das heißt außerhalb des Bettes, bis das Baby sich entspannt und die Augen schließt. Dann verlassen sie leise und langsam das Kinderzimmer.

Lernen, sich selbst zu beruhigen

Eine weitere Methode nennt sich "Controlled comforting" ("kontrolliertes Beruhigen"), erklärt Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin in Weimar. Dabei reagieren Eltern zwar auf das Weinen des Kindes, aber dies mit immer länger dauernder Verzögerung. "Ziel ist es, dem Kind genügend Gelegenheit zu geben, sich selbst zu beruhigen und alleine Schlaf zu finden."

Kleine Kinder brauchen Einschlafroutinen

Beide Verhaltensweisen entlasten Mütter und Väter, wenn ihre Säuglinge Schlafprobleme haben. Dass das Vorgehen keine negativen Folgen für die Babys hat und auch Müttern zu mehr Nachtruhe verhilft, bestätigten nun australische Forscher. Sie hatten Kinder mit und ohne "Schlaftraining" von der Geburt bis zum Alter von sechs Jahren beobachtet. Mit etwa sieben Monaten sollten Kinder zwischen acht und zwölf Stunden durchschlafen können. Verschiedene Studien belegen, wie wichtig die Einschlafroutinen für kleine Kinder sind - unabhängig von der Methode.

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