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Indien: Mädchen mit riesigem Wasserkopf darf auf Rettung hoffen

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Mädchen mit riesigem Wasserkopf darf auf Rettung hoffen

15.04.2013, 15:46 Uhr | AFP

Indien: Mädchen mit riesigem Wasserkopf darf auf Rettung hoffen . Fatima Khatun (25) füttert ihre Tochter Roona, die an der Wasserkopf-Krankheit leidet. (Quelle: AFP)

Das Foto ging um die Welt: Fatima Khatun (25) füttert ihre Tochter Roona, die an der Wasserkopf-Krankheit leidet. (Quelle: AFP)

Hilfe für die kleine Roona Begum: Drei Tage, nachdem ein Foto des Mädchens mit dem gigantischen Wasserkopf um die Welt ging, hat sich eine Klinik zu einer kostenlosen Untersuchung und Operation bereiterklärt.

"Ich bin zuversichtlich, dass wir durch einen Eingriff das arme Mädchen von dem Druck auf das Gehirn befreien können", sagte Sandeep Vaishya, Neurochirurg an einer der führenden indischen Privatkliniken.

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Roonas Familie ist arm

Das 18 Monate alte Kind leidet an der Wasserkopf-Krankheit (Hydrocephalie), bei der eine übermäßige Menge an Gehirnflüssigkeit den Schädel anschwellen lässt und auf das Gehirn drückt. Weil Roonas Eltern, die in einer verarmten Gegend im Nordosten Indiens leben, kein Geld für die Behandlung haben, ist ihr Kopf auf einen gespenstisch anmutenden Umfang von 91 Zentimetern angeschwollen. Das kleine Mädchen kann nicht mehr sitzen oder krabbeln, so schwer ist ihr Kopf geworden.

Die verzweifelten Eltern wandten sich an einen Fotografen

Nur "ein Wunder" könne seine Tochter retten, sagte der 18-jährige Vater der Kleinen vergangene Woche. Dann wurden Bilder eines Pressefotografen veröffentlicht. Spontan meldeten sich zahlreiche Menschen, die Roona helfen wollten.

Eine norwegische Wohlfahrtsorganisation sammelte im Internet 8800 Dollar. Und drei Tage später erklärte das Krankenhaus der Gruppe Fortis Healthcare nahe der Hauptstadt Neu-Delhi, die Behandlung übernehmen zu wollen.

Hoffnung für Roona

"Fortis wird sie herfliegen, und wir werden ihr Gehirn untersuchen", sagte Vaishya. Das Mädchen müsse große Schmerzen haben. Da auf manchen Fotos aber auch ein Lächeln zu erkennen sei, gehe er davon aus, dass das Gehirn noch funktioniere. Inzwischen hat auch Roonas 25-jährige Mutter wieder Hoffnung geschöpft. "Ich bin so dankbar. Mir fehlen die Worte, um zu sagen, wie glücklich ich bin", sagte sie.

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