Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit >

Einen Splitter richtig entfernen: So geht's

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Nicht sofort herausziehen  

Einen Splitter richtig entfernen: So geht's

31.05.2017, 16:25 Uhr | dpa-tmn

Einen Splitter richtig entfernen: So geht's  . Blonder Junge klettert an einem Baum hoch.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beim Klettern und spielen in Bäumen können sich Kinder schnell einen Holzsplitter einfangen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob beim Toben im Wald oder auf dem Klettergerüst, es ist es schnell passiert: Ein Holzsplitter steckt im Finger Ihres Kindes. Beim Entfernen des Splitters gibt es einiges zu beachten.

Auch wenn das Kind Schmerzen hat, sollten Sie nicht augenblicklich mit der Versorgung der Wunde beginnen. Stattdessen sollten Sie vor dem Entfernen des Splitters Ihre Hände waschen, die betroffene Stelle mit Wasser und Seife säubern und sie trockentupfen. Dies beugt Infektionen vor, sagt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Wunde vorher reinigen

Hilfsmittel wie Pinzetten oder Nadeln zum Herausziehen von Splittern, die unter der Haut feststecken, desinfizieren Sie vorher besser. Erkennen Sie den Fremdkörper nicht richtig, kann Ihnen eine Lupe helfen. Ist der Splitter aus der Kinderhaut entfernt, sollte die Wunde erneut gereinigt werden. Tragen Sie anschließend etwas Vaseline auf und kleben ein Pflaster darüber.

Entzündet sich die Wunde oder nehmen die Schmerzen zu, wird es Zeit für einen Arztbesuch. Auch wenn Sie den Splitter nicht herausbekommen, empfiehlt Dr. Monika Niehaus, Expertin des Berufsverbandes, den Weg in die Praxis. Dort kann zudem der Tetanus-Impfschutz geprüft werden.

Das Entfernen von Glasscherben ist Sache des Arztes

Während Eltern bei kleinen Fremdkörpern wie Holzsplittern, der in manchen Regionen auch Schiefer, Spreißel oder Spieß heißt, durchaus selbst Hand anlegen können, sollten sie von größeren Gegenständen eher die Finger lassen. Dazu zählen zum Beispiel Glasscherben. Auch Teile mit Widerhaken lässt man lieber in der Wunde. Diese blutet in der Regel nur wenig – zumindest solange das Teil in der Haut steckt. Das Entfernen sollte ein Mediziner übernehmen.

An Kopf, Hals oder Rumpf können feststeckende Fremdkörper lebensgefährlich sein. Deshalb sollte bei solch einer Verletzung schnell der Notarzt alarmiert werden, empfiehlt der Verband.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Frische Must-Haves für die aktuelle Herbst-Saison
Trends entdecken bei BAUR
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Kindergesundheit

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017