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Achtung Insektenstich: Wann Sie mit Ihrem Kind zum Arzt sollten

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Erbrechen, Zittern, Atemnot  

Vorsicht Insektenstich: Wann Sie mit Ihrem Kind zum Arzt sollten

08.03.2017, 11:45 Uhr | MHa, dpa

Achtung Insektenstich: Wann Sie mit Ihrem Kind zum Arzt sollten. Ein Stich der Wespe oder Biene kann eine anaphylaktische Reaktion hervorrufen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/fotojog)

Ein Stich der Wespe oder Biene kann eine anaphylaktische Reaktion hervorrufen (Quelle: fotojog/Thinkstock by Getty-Images)

Wird ein Kind von einer Biene oder Wespe gestochen, kann das gefährlich werden. Wenn die Haut des Kindes nicht nur an der Einstichstelle reagiert, sondern auch großflächiger drum herum, dann wird es ernst. Wir sagen Ihnen, wann Sie mit Ihrem Kind zum Arzt gehen sollten.

Insektenstich: Wann sollten Sie mit Ihrem Kind einen Arzt aufsuchen?

3000 Erwachsene und Kinder, die von einer Biene oder einer Wespe gestochen wurden, reagieren jährlich nach Informationen der Technischen Universität München allergisch. Sie müssen mit einer Insektengiftallergie in Folge eines Stichs notärztlich behandelt werden müssen.

Reagiert Ihr Kind nicht nur an der Einstichstelle, sondern auch drum herum oder an anderen Stellen, sollte sich ein Arzt die Hautrötung anschauen. Das empfiehlt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Auf folgende Symptome sollten Sie zudem auch achten:

  • Juckreiz
  • Örtliche Schwellung
  • Nesselsucht
  • Kopfschmerzen
  • Zittern
  • Kreislaufbeschwerden
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Atemnot

Bei starken Beschwerden gehen Sie bitte direkt zum Arzt, denn im Extremfall kann es sogar zum lebensgefährlichen allergischen Schock kommen.

Ist Ihr Kind allergiegefährdet?

Gefährdet sind Kinder (und Erwachsene), die schon einmal von Biene oder Wespe gestochen wurden. Diejenigen, die zum ersten Mal gestochen wurden, können noch keine Allergie haben. Am gefährlichsten sind Stiche von Wespe und Biene. Hummeln, Mücken oder Bremsen sind im Vergleich dazu ungefährlicher.

Ein Notfall-Set kann schnell helfen

Stellt der Kinderarzt fest, dass es sich um eine starke allergische Reaktion handelt, sollten die Eltern künftig ein Notfall-Set dabeihaben. Dieses enthält nach Empfehlung der Bundesapothekerkammer zufolge in der Regel drei Medikamente:

  1. Eine Adrenalinspritze, die im Notfall den Kreislauf stabilisiert.
  2. Ein Antihistaminikum in Form von Tropfen, das die allergische Reaktion bekämpft.
  3. Cortison, das abschwellend wirkt und die Immunreaktion sofort dämpft.

Lassen Sie sich unbedingt vom Arzt beraten, auch wie man die Medikamente benutzt.

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