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Rheuma: Ursachen, Symptome und Behandlung

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Chronische Krankheit  

Rheuma betrifft auch junge Menschen

24.10.2017, 12:03 Uhr | jlu, t-online.de, dpa

Rheuma: Ursachen, Symptome und Behandlung. Rheuma kann sich auch durch Rückenschmerzen nach dem Aufwachen äußern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Vonschonertagen)

Rheuma kann sich auch durch Rückenschmerzen nach dem Aufwachen äußern. (Quelle: Vonschonertagen/Thinkstock by Getty-Images)

Rheuma ist fast immer mit Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit verbunden. Nach Schätzungen der Deutschen Rheuma-Liga haben rund neun Millionen Deutsche diese Krankheit. Unter den Betroffenen sind allerdings nicht nur Ältere, sondern auch viele Menschen mittleren Alters.

Dass es sich bei den schmerzhaften Symptomen um Rheuma handelt, ahnen die jüngeren Betroffen meistens nicht, weil sie ihre Beschwerden auf andere Ursachen zurückführen.

Symptome werden oft falsch gedeutet

Viele Jüngere vermuten hinter den Beschwerden ein Meniskusproblem oder Überbelastung. Und auch die Rückenschmerzen nach dem Aufwachen werden oft auf falsches Liegen oder eine schlechte Matratze geschoben. Außerdem gibt es Symptome, die sich nicht als Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen äußern. Je nach Rheumaart kann es auch zu Fieber, Gewichtsverlust oder allgemeinem Unwohlsein kommen. In seltenen Fällen treten auch Beschwerden an Herz, Lunge, Magen oder Augen auf.

Rheuma-Schmerzen stören den Schlaf

Weil es die Krankheit Rheuma nicht gibt, existieren nur wenige typische Symptome. Rheuma ist deshalb schwer zu diagnostizieren. So treten in vielen Fällen Gelenkschmerzen auf, die besonders nach Ruhe stärker werden oder in den Morgenstunden beim Schlafen stören. Erst wenn sich die Betroffenen bewegen, lassen die Beschwerden nach. Diese so genannte Morgensteifheit ist ein typisches Zeichen für eine rheumatische Entzündung. Auch Schwellungen und Druckempfindlichkeit deuten auf Rheuma hin.

Arthrose und Gicht gelten auch als Rheuma

Rheuma ist keine einheitliche Krankheit. Es handelt sich vielmehr um einen Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparates, deren Ursache weder eine Verletzung noch ein Tumor ist. Am häufigsten sind Arthrose und entzündliche Gelenkerkrankungen wie Arthritis. Doch auch Erkrankungen der Weichteile, zum Beispiel die Fibromyalgie, oder Stoffwechselkrankheiten wie Gicht und Osteoporose sind weit verbreitete Rheumaformen.

Jeder braucht eine eigene Behandlung

Bis heute ist Rheuma nicht heilbar. Um Folgeschäden zu vermeiden ist es aber wichtig, dass die Krankheit so früh wie möglich erkannt wird. Die Behandlung zielt darauf ab, die Beschwerden zu lindern und die Zerstörung der Gelenke zu verhindern. Entscheidend dabei: Jeder Patient braucht seine eigene Therapie. Denn nicht alle Therapiemethoden eigenen sich für die verschiedenen Rheumaarten. So dürfen Entzündungen nur mit Kälte behandelt werden, bei Muskelproblemen ist hingegen Wärme besser. Allgemein gilt: Mit einer gesunden Lebensweise kann man sowohl Rheuma vorbeugen als auch den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Sport hilft, die Symptome zu lindern

Früher hieß es für Rheumatiker: Gelenke schonen! Dabei müssen sich Patienten mit entzündlichem Rheuma eigentlich noch mehr bewegen als Gesunde. Das betonte Prof. Erika Gromnica-Ihle von der Deutschen Rheuma-Liga beim Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie im Herbst 2017. Auf den ersten Blick mag es paradox klingen. Aber: Wer sich viel bewegt, hat häufig weniger Schmerzen – und braucht idealerweise auch weniger Medikamente.

Gromnica-Ihle empfiehlt mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche. "Moderat bedeutet: Man sollte sich dabei noch unterhalten, aber nicht mehr singen können." Wer intensiveren Sport treibt, dem reichen eventuell auch 75 Minuten. Aufteilen kann man die Einheiten, wie man möchte. Pro Einheit müssen es aber mindestens zehn Minuten sein.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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