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Bluthochdruck: So senken sie Ihren Blutdruck auf natürliche Weise

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Bluthochdruck  

Bluthochdruck senken ohne Pillen

06.04.2010, 09:02 Uhr | ag

Bluthochdruck: So senken sie Ihren Blutdruck auf natürliche Weise. Bluthochdruck: Bluthochdruck wird oft nicht erkannt. (Foto: Archiv)

Bluthochdruck wird oft nicht erkannt. (Foto: Archiv)

Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine stille Krankheit, die anfangs keine Beschwerden aufweist und deshalb oft lange Zeit unentdeckt und somit unbehandelt bleibt. Die Folgen sind fatal: Über 50 Prozent der Herzinfarkte und 60 Prozent der Schlaganfälle stehen in Zusammenhang mit Bluthochdruck. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Gegen zu hohen Blutdruck können Betroffene eine Menge tun - und dazu sind in vielen Fällen noch nicht einmal Medikamente notwendig. Wie das Selbsthilfeprogramm funktioniert, erklärt Dr. med. Ramon Martinez in seinem Buch "Bluthochdruck selbst senken in 10 Wochen" ("schlütersche" Verlag, 2009).

Beratung vom Arzt ist unverzichtbar

Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird bei Werten von über 140/90 mmHg von Bluthochdruck gesprochen. Dabei spricht man beim ersten Wert vom systolischen Wert, beim zweiten vom diastolischen. Auch wenn lediglich einer der beiden Werte erhöht ist, besteht ein Bluthochdruck mit den entsprechenden Spätfolgen. In welchen Fällen der Patient Medikamente nehmen muss, hängt von zahlreichen Faktoren wie beispielsweise der Höhe der Blutdrucks, der Vorerkrankungen und des Allgemeinzustands ab. Im Einzelfall kann das nur der Arzt entscheiden. Doch selbst wenn Sie Medikamente nehmen müssen, wird deren Menge und Dosis niedriger sein, wenn Sie ein paar wesentliche Dinge in Bezug auf Ihren Lebensstil ändern.

Richtig essen bei Bluthochdruck

In vielen Fällen reicht schon eine gesunde und ausgewogene Ernährung aus, um den Blutdruck zu senken. So kann die Umstellung der Ernährung den Blutdruck durchschnittlich um bis zu 11 mmHG systolisch und 5,5 mmHG diastolisch reduzieren wie in der amerikanischen DASH-Studie nachgewissen werden konnte. Allein der Verzehr von mehr Ost und Gemüse ohne weitere Änderungen beim Essen ließ die Werte nach unten gehen. Besonders positiv zeigte sich diese Effekt, wenn gleichzeitig der Fett- und Fleischkonsum reduziert wurden. Auch Kakao und dunkle Schokolade senken den Blutdruck. Allerdings sollte man hier vorsichtig mit den zusätzlichen Kalorien sein, die schnell zu Übergewicht führen können. Mit Kochsalz sollten Menschen mit Bluthochdruck generell sparsam umgehen.

Durch Abnehmen den Blutdruck senken

Grundsätzlich gilt: Jedes Kilo, das Sie abnehmen, hilft Ihren Blutdruck zu senken. Pro Kilo Gewichtsabnahme könne man 1 bis 2 mmHG von den Werten abziehen, meint Dr. Ramon Martinez. von drastischen Diäten rät der Kardiologe jedoch ab. Dauerhaft helfe nur eine vernünftige Ernährungsumstellung in Verbindung mit Sport.

Regelmäßiger Sport reguliert die Werte

Durch regelmäßige Bewegung lässt sich der Blutdruck auf natürliche Weise senken. Ein wenig Geduld muss man jedoch haben, denn der Effekt tritt in der Regel drei bis zwölf Wochen nach Trainingsbeginn auf. Ramon Martinez empfiehlt Hypertonikern drei bis vier Bewegungseinheiten pro Woche über jeweils 30 Minuten. Besonders geeignet seien mäßige Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Schwimmen, Fahrradfahren und Ergometertraining im Fitnessstudio. Zwischen 7 und 8 mmHG slassen sich nach Aussage von Ramirez die Blutdruck-Werte dadurch reduzieren. Ganz vermeiden sollten Bluthochdruckpatienten allerdings extremes Belastungstraining wie Gewichtheben, Tauchen, Klettern und Bodybuilding. Mehr Bewegung in den Alltag bringen auch Aktivitäten wie tägliches Treppensteigen und der Verzicht aufs Auto, um Supermarktseinkäufe zu erledigen.

Entspannung und Stressabbau

Hektik, Zeitdruck und Ärger können den Blutdruck nachweislich in die Höhe treiben, indem sie das Nervensystem in Alarmbereitschaft setzen. Daher ist es sinnvoll, Methoden zum Stressabbau und zur Entspannung zu entwickeln. Autogenes Training, Tai Chi, Yoga und spezielle Atemübungen können laut Ramirez dabei hilfreich sein. Das belegen zahlreiche Studien zu den einzelnen Entspannungsmethoden, die der Arzt in seinem Buch zitiert. Von Genussmitteln wie Alkohol und Zigaretten sollten Hypertoniker dagegen besser die Finger lassen. Die negativen Auswirkungen des Tabakkonsums seien hier besonders gravierend. Denn das Nikotin hat eine gefäßverengende Wirkung, die den Blutdruck noch weiter steigen lässt.

ratgeber.t-online.de: Blutdruck messen: Wann und wie oft ist es sinnvoll?
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