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Herzschwäche: Vorhofflimmern wird häufig unterschätzt

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Herzkrankheiten  

Vorhofflimmern ist häufig ein Vorbote von Schlaganfall

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Herzschwäche: Vorhofflimmern wird häufig unterschätzt. Schlaganfall: Vorhofflimmern wird häufig unterschätzt.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vorhofflimmern kann zum Schlaganfall führen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vorhofflimmern ist die häufigste Art von Herzrhythmusstörungen. Schätzungen zufolge sind rund ein Prozent der Deutschen betroffen. Doch viele wissen nichts von ihrer Erkrankung. Dabei zählt das Flimmern zu den Hauptrisiken für einen Schlaganfall. Lesen Sie hier, wie die Rhythmusstörung entsteht, welche die Warnzeichen sind und warum sie so gefährlich ist.

Risikofaktor für Schlaganfall

Vorhofflimmern entsteht, wenn sich die Herzvorhöfe aufgrund der fehlerhaften Ausbreitung der Herzströme nicht mehr richtig zusammenziehen, sondern nur noch unkoordiniert zucken. Im Normalzustand schlägt das Herz rund 70 Mal in der Minute, beim Flimmern der Vorhöfe kann die Herzschlagfolge auf bis zu 150 Schläge pro Minute steigen. Das belastet nicht nur den Herzmuskel, sondern schränkt wegen der reduzierten Pumpleistung auch die Leistungsfähigkeit des Betroffenen ein.

Im Gegensatz zu dem wesentlich selteneren Kammerflimmern, ist Vorhofflimmern nicht sofort tödlich. Allerdings bilden sich in den Herzvorhöfen leicht Gerinnsel, die in die Blutbahn und schließlich ins Gehirn wandern können. Verstopfen sie dort ein Blutgefäß, lösen sie einen Schlaganfall aus. Etwa 15 Prozent der Schlaganfälle sind auf Vorhofflimmern zurückzuführen. Auch eine Herzschwäche kann durch Vorhofflimmern ausgelöst werden.

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Herzrasen und Angstgefühl als Warnsignale

Typische Anzeichen eines Vorhofflimmerns sind ein unregelmäßiger Puls, Herzrasen, Atemnot und Angstgefühl. Auch Herzstolpern, Schwindel sowie ein starker Leistungsabfall sind Warnzeichen, die man ernst nehmen sollte. Wird die Krankheit früh erkannt, lässt sich nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen verbessern, auch das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, wird gesenkt. Allerdings bleiben einige Betroffene auch völlig symptomfrei, sodass das Flimmern unerkannt bleibt. Mediziner raten deshalb zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. Zudem sollte jeder regelmäßig seinen Blutdruck und Puls kontrollieren.

Herzkrankheit, Bluthochdruck und Übergewicht als Ursache

Die Ursachen für Vorhofflimmern sind vielfältig. Die überwiegende Zahl der Betroffenen leidet bereits an einer Herzkrankheit. Dazu gehören vor allem kranke Herzkranzgefäße, Herzklappenfehler und Herzmuskelerkrankungen. Etwa ein Drittel der Patienten hat zu hohen Blutdruck. Auslöser kann auch die Überfunktion der Schilddrüse sein. Risikofaktoren sind zudem Diabetes und Übergewicht. Die Therapie kann deshalb nur gelingen, wenn die Grunderkrankungen behandelt werden.

Tritt als Folge des Vorhofflimmerns ein Schlaganfall auf, ist dies immer ein Notfall, bei dem sofort gehandelt werden muss. Die typischen Anzeichen sind plötzlich auftretende Seh- oder Sprachstörungen. Auch Lähmungen auf einer Körperseite und Taubheitsgefühle sowie heftiger Kopfschmerz können auftreten.

Testen Sie hier Ihr Herzinfarkt-Risiko

Vom 1. November bis 30. November veranstaltet die Deutsche Herzstiftung die Bundesweiten Herzwochen. 
Termine in Ihrer Nähe und kostenfreie Infos zum Thema Herzschwäche finden Sie unter: www.herzstiftung.de/herzwochen.html 
Kontakt: Deutsche Herzstiftung e. V.
Tel. 069 9551280
Mail: info@herzstiftung.de

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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