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Nikotinabhängigkeit: Sind alle Raucher betroffen?

07.11.2012, 14:39 Uhr | je (CF)

Dass Zigaretten süchtig machen können, ist hinlänglich bekannt. Allerdings ist nicht jeder Raucher automatisch nikotinabhängig. Ob jemand von der giftigen pflanzlichen Stickstoffverbindung abhängig ist, bemisst sich anhand verschiedener Symptome, bei denen zwischen körperlichen sowie psychischen zu unterscheiden ist. Hieran entscheidet sich auch, wie schwer es Rauchern fällt, Zigaretten zu entsagen.

Zwei Drittel der Raucher sind süchtig nach Nikotin

Laut dem Gesundheitsportal "onmeda.de" besagen Schätzungen, dass etwa zwei Drittel aller Raucher nikotinabhängig sind. Sie sind also süchtig nach Nikotin und brauchen den giftigen Stoff zur Aufrechterhaltung ihres Wohlbefindens. Sinkt der Nikotinspiegel im Blut unter ein bestimmtes Niveau, machen sich bei Betroffenen verschiedene Symptome bemerkbar. Viele sind in diesen Situationen beispielsweise leicht reizbar und schlecht gelaunt. Weitere körperliche Reaktionen können hinzukommen. Neben dieser physischen Nikotinabhängigkeit gibt es außerdem eine psychische. Sie ist geprägt durch ein großes Verlangen nach Nikotin, das nur durch regelmäßiges Rauchen von Zigaretten gestillt werden kann.

Offizielle Kriterien zur Diagnose von Nikotinabhängigkeit

Das sogenannte ICD-10-System hat sechs Kriterien festgelegt, anhand derer eine Nikotinabhängigkeit bei Rauchern diagnostiziert werden kann. Beim ICD-System (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) handelt es sich um ein medizinisches Diagnoseklassifikationssystem, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben wird.

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Nikotinabhängig ist laut dem Gesundheitsportal "lifeline.de", wer mindestens vier der sechs folgenden Symptome bei sich feststellen kann: (1) Zwanghafter Zigarettenkonsum, (2) eingeschränkte Kontrolle über das Rauchverhalten, (3) Toleranzentwicklung, (4) Vernachlässigung anderer Interessen zugunsten des Substanzkonsums, (5) anhaltender Konsum trotz des Nachweises physischer oder psychischer Folgeschäden und (6) Auftreten körperlicher Entzugssymptome – beispielsweise Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Aggressivität, die durch den fortgesetzten Konsum unterdrückt werden können.

Nikotinabhängigkeit macht das Aufhören so schwer

Wenn es nur um die Frage des Wollens oder Nichtwollens ginge, würden sich wohl viele Raucher lieber heute als morgen ihres Lasters entledigen. Doch in der Praxis zeigt sich, dass der Wunsch nach einem rauchfreien Leben allein nicht genügt. Mitentscheidend über den Erfolg ist die Nikotinabhängigkeit, von der die Mehrheit der Raucher betroffen ist. Die Entzugserscheinungen werden bei einem plötzlichen Verzicht auf Zigaretten so stark, dass viele rückfällig werden.

Wie gut die Erfolgschancen für eine Rauchentwöhnung stehen, können Sie auch anhand des sogenannten Fagerström-Tests ermitteln. Nachdem Sie sechs Fragen beantwortet haben, lässt sich die eigene Abhängigkeit in vier verschiedene Stufen von "gering" bis "sehr stark" einordnen. Der Test eignet sich allerdings vor allem für männliche Raucher. Doch selbst, wenn Sie eine sehr starke Abhängigkeit bei sich diagnostizieren, sollte Sie das nicht von Ihrem Vorhaben abbringen, mit dem Rauchen aufzuhören. Selbst mehrere nur kurzfristige Erfolge bei der Rauchabstinenz erhöhen die Chancen, irgendwann auch langfristig von den Zigaretten loszukommen. (Endlich Nichtraucher! So schaffen Sie es ohne Gewichtszunahme)

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