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Nackenschmerzen: Was dahinter stecken kann

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Verspannter Nacken  

Manchmal steckt Migräne dahinter

19.05.2017, 15:55 Uhr | kf (CF), dpa

Nackenschmerzen: Was dahinter stecken kann. Nackenschmerzen können ganz verschiedene Ursachen haben (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/sankalpmaya)

Nackenschmerzen können ganz verschiedene Ursachen haben (Quelle: sankalpmaya/Thinkstock by Getty-Images)

Ein verspannter Nacken sorgt häufig für Kopfschmerzen. Die Ursachen für die Verspannungen können vielfältig sein: Haltungsschäden, Fehlstellungen oder nächtliches Zähneknirschen sind mögliche Auslöser. Worauf man zunächst nicht sofort kommt: Auch Migräne kann dahinter stecken.

Diese Erkrankung kann sich neben Kopfschmerzen ebenfalls durch Schmerzen im Nacken, den Augen oder Zähnen bemerkbar machen. Der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) weißt darauf hin, dass man bei Nackenschmerzen auch Migräne als Ursache in Betracht ziehen sollte. Wer häufig solche Symptome hat und diese keiner anderen Ursache zuschreiben kann, sollte zum Arzt gehen. Einfach Schmerztabletten zu nehmen, sei dagegen keine gute Idee, warnen die Neurologen. Der Grund: Die Schmerzen können dadurch chronisch werden.

Warum Migräne sich im Nacken zeigen kann 

Das hängt mit dem großen Hinterhauptnerv zusammen. Dieser verläuft am Hinterkopf hinab bis in den Nacken. Im Gehirn treffen die Ausläufer dieses Hinterkopfnervs mit denen des Trigeminusnervs zusammen. Und dieser wird wiederum verstärkt aktiviert, wenn man einen Migräneanfall hat. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa zwölf bis 14 Prozent der Frauen und sechs bis acht Prozent der Männer unter Migräne. Die chronische Erkrankung kann behandelt werden, aber sie ist nicht heilbar.

Weitere Ursachen für Kopfschmerzen 

Kopfschmerzen treten häufig in Zusammenhang mit verspannten Nackenmuskeln auf, weshalb diese Form auch als Spannungskopfschmerz bezeichnet wird. Fast jeder Mensch ist schon einmal morgens mit Schmerzen im Nacken aufgewacht, die bis hoch in den Kopf ziehen. Das liegt vor allem daran, dass sich auch am Kopf zahlreiche Muskeln befinden, die bei Verspannung schmerzen. Ist die Kopfhaltung nicht optimal, wird auch die Blutzirkulation beeinträchtigt. Neben Kopfschmerzen kann ein verspannter Nacken so auch zu kurzzeitigen Schwindelgefühlen führen.

Haltungsfehler als Ursache

Ein verspannter Nacken kann auch eine Folge von Fehlstellungen und Haltungsfehlern sein. Anfällig für Kopfschmerzen, deren Auslöser ein verspannter Nacken ist, sind typischerweise Menschen, die viel am Schreibtisch sitzen und am Computerbildschirm arbeiten. Oft schleicht sich dabei unbemerkt eine starre Haltung ein, die leicht zu Verspannungen führt. Ärzte beobachten auch bei Jugendlichen zunehmend Spannungskopfschmerzen. Der Grund ist vermehrter Medienkonsum, bei dem der Kopf meist unbemerkt nach vorn zum Bildschirm geht oder nach unten auf das Spmartphone gerichtet ist.

Manchmal sitzt die Ursache für einen verspannten Nacken im Kiefer. Fehlstellungen oder nächtliches Kauverhalten können dazu führen, dass Kiefer- und Nackenmuskulatur verkrampfen. Ein Grund für nächtliches Zähneknirschen ist häufig Stress. Kopfschmerzen, typischerweise im Bereich der Schläfen, sind die Folge der Verspannungen.

Hilfe bei Spannungskopfschmerzen

Da regelmäßig auftretende Spannungskopfschmerzen eine Reihe von Ursachen haben können, gibt es keine allgemein wirksame Therapie gegen sie. Leiden Sie regelmäßig unter starken Kopfschmerzen, sollten Sie sich ärztlich untersuchen und beraten lassen. Häufig helfen schon regelmäßige Bewegung und Entspannungsübungen für den Nacken. Bei hartnäckiger Verspannung oder Fehlstellungen kann möglicherweise Physiotherapie die richtige Lösung sein. Auch Massagen haben sich bewährt. Gegen nächtliches Zähneknirschen kann eine Beißschiene helfen, die Ihnen Ihr Zahnarzt anpasst.

Macht sich Ihr verspannter Nacken regelmäßig morgens bemerkbar, entspricht vielleicht auch die Matratze nicht Ihren Bedürfnissen oder Ihr Kopfkissen hat nicht die richtige Stärke. In diesem Fall sollten Sie über den Kauf ergonomischer Kissen und einer passgenauen Matratze nachdenken.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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