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Erkältung: Bei Heiserkeit tut heißer Tee nicht gut

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Erkältungstipps  

Bei Heiserkeit besser nicht flüstern

10.10.2016, 13:34 Uhr | Nina Bürger, dpa-tmn

Heiserkeit kann durch eine Erkältung oder zu viel sprechen ausgelöst werden. Doch auch ernsthafte Krankheiten können dahinter stecken. Flüstern sollten Sie jedoch besser nicht.

Das vermeintliche Schonen der Stimme durch leises Sprechen kann die Beschwerden unter Umständen sogar verstärken, warnt der Bundesverband der Apothekerverbände in seiner Zeitschrift "Neue Apotheken Illustrierte". Am besten sei es, nicht zu viel und in normaler Lautstärke zu sprechen. Wichtig ist auch, ausreichend zu trinken. Empfehlenswert seien zwei Liter am Tag.

Wenn die Stimme verschwindet

Heiserkeit durch Sprechen, Singen oder als Begleiterscheinung einer Erkältung ist meist kein Grund zur Besorgnis, erklärt die deutsche Fortbildungsgesellschaft der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Dann klingt die Stimme tief und rauchig. Sie kann auch ganz verschwinden, so dass nur noch flüstern möglich ist. Meist kehrt die Stimme nach wenigen Tagen zurück.

Heißer Tee lindert Beschwerden nicht

Helfen kann die sogenannte "Kehlkopfdiät": Betroffene sollten nicht rauchen oder hochprozentigen Alkohol trinken, scharf gewürzte Speisen meiden, auf stark gekühlte als auch erhitzte Getränke verzichten, nicht zu heiß essen und die Stimme schonen. Heißer Tee oder scharfer Ingwer sind zwar bei einer Erkältung gut, die Beschwerden eines angeschlagenen Kehlkopfes lindern sie jedoch nicht.

Heiserkeit kann auch Symptom für Krebs sein

Allerdings können hinter der Heiserkeit auch eine Kehlkopfentzündung oder Kehlkopfkrebs stecken. An einem Kehlkopfkarzinom erkranken jährlich in Deutschland 3000 Menschen. Wichtig ist es, rechtzeitig zu einem Hals-Nasen-Ohrenarzt zu gehen. Er kann die Ursachen der Heiserkeit diagnostizieren. "Früh erkannt, können wir heute fast alle Kehlkopferkrankungen heilen, selbst Kehlkopfkrebs. Jede Heiserkeit, die länger als drei Wochen dauert, muss daher laryngoskopisch untersucht werden", sagt der Facharzt. Dann schaut sich der Arzt den Kehlkopf mit speziellen Instrumenten gründlich an.

"Stimme ist Spiegel der Seele"

Bei einer Kehlkopfentzündung reicht Abwarten und Schonen nicht aus. Wird die Entzündung nicht behandelt, kann sie chronisch werden. Doch auch psychischer Stress, Angst, Aufregung und Depressionen können heiser machen. "Die Stimme ist auch ein Spiegelbild der Seele", sagt Sopko.

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