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Herzrhythmusstörungen: Magnesium- und Kaliummangel gefährlich

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Herzerkrankungen  

Herzrhythmusstörungen durch Kalium- und Magnesiummangel

23.12.2011, 13:58 Uhr | akl

Herzrhythmusstörungen: Magnesium- und Kaliummangel gefährlich. Bei Herzerkrankungen kann Kalium- und Magnesiummangel zu Herzrhythmusstörungen führen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Herzerkrankungen kann Kalium- und Magnesiummangel zu Herzrhythmusstörungen führen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Herzerkrankungen sollten Betroffene darauf achten, dass Sie genug Kalium und Magnesium aufnehmen. Zu niedrige Werte können Herzrhythmusstörungen auslösen, die im schlimmsten Fall zum plötzlichen Herztod führen, so die Deutsche Herzstiftung. Wann Sie Ihre Werte überprüfen lassen sollten, lesen Sie hier.

Herzrhythmusstörungen durch Kalium- und Magnesiummangel

Ein Mangel an den Mineralstoffen Kalium und Magnesium kann zu einer gesteigerten Aktivität der Schrittmacher- und Muskelzellen im Herzen führen. Die Folge sind Herzrhythmusstörungen, die sich in Form von Herzstolpern bemerkbar machen. Die Deutsche Herzstiftung weist darauf hin, dass es in schlimmen Fällen zu lebensbedrohlichem Kammerflimmern kommen kann. Plötzlicher Herztod ist eine mögliche Folge.

Menschen mit Herzerkrankung sollten Werte überprüfen lassen

Menschen mit Herzerkrankungen sollten ihre Werte regelmäßig überprüfen lassen. Besonders dann, wenn sie an einer Nierenerkrankung leiden, zusätzlich Medikamente einnehmen, eine Herzschwäche haben oder unter Herzrhythmusstörungen leiden. Nehmen Betroffene Medikamente mit entwässernder oder harntreibender Wirkung, rät die Deutsche Herzstiftung, den Kaliumwert zwei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Therapiebeginn bestimmen zu lassen. Das gilt auch für die Einnahme von blutdrucksenkenden Arzneimitteln sowie bei Medikamenten, die bei Herzmuskelschwäche eingesetzt werden. Betroffene sollten ihrem Arzt die Medikamente nennen, die sie einnehmen, und gezielt nach einer Überprüfung der Kalium- und Magnesiumwerte fragen.

Auch Durchfall und Erbrechen kann zu Mineralmangel führen

Normalerweise werden dem Körper durch die Ernährung genügend Kalium und Magnesium zugeführt. Gute Kaliumlieferanten sind zum Beispiel Bananen, Trockenobst, Fenchel und Kartoffeln. Magnesium ist in Hülsenfrüchten, Getreideprodukten, Trockenobst und Nüssen reichlich enthalten. Zu Verlusten im Mineralstoffhaushalt kommt es unter anderem durch Nierenfunktionsstörungen, Durchfall, Erbrechen, Fieber und starkes Schwitzen. Entsteht ein Mangel, müssen die Speicher wieder aufgefüllt werden.

Nahrungsergänzungsmittel nicht vorbeugend nehmen

Kalium- und Magnesiumpräparate sollten nur dann eingenommen werden, wenn durch eine Blutabnahme ein Mangel festgestellt wurde. Nahrungsergänzungsmittel helfen dann aber nicht. Der Arzt verschreibt in einem solchen Fall Medikamente. Kalium wird in der Regel als Kaliumchlorid in einer Dosierung von 40 mmol (Millimol) pro Tag verschrieben, Magnesium als Magnesiumaspartat oder Magnesiumcitrat mit einer Dosierung von zehn mmol pro Tag. Die Deutsche Herzstiftung rät zudem davon ab, Nahrungsergänzungsmittel verbeugend einzunehmen. Denn auch zu viel ist nicht gut. So kann ein zu hoher Kaliumspiegel gefährlich werden, wenn er den Herzrhythmus so weit verlangsamt, dass es zum Herzstillstand kommt.

Ratgeber: Symptome bei Magnesiummangel

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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