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Diabetes: So gefährlich sind Fußverletzungen

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Diabetes: Hautriss am Fuß kann schlimme Folgen haben

16.03.2012, 15:04 Uhr | dpa-tmn / akl, dpa-tmn

Diabetes: So gefährlich sind Fußverletzungen. Diabetiker sollten besonders gut auf ihre Füße aufpassen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Diabetiker sollten besonders gut auf ihre Füße aufpassen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Diabetikern sind besonders die Füße anfällig für Entzündungen, Hautrisse und Druckstellen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DGG) warnt davor, Verletzungen am Fuß auf die leichte Schulter zu nehmen. Warum Achtsamkeit so wichtig ist, damit es nicht zur Amputation kommt. Acht Fakten zum diabetischen Fuß.

Hautriss am Fuß sofort behandeln lassen

Menschen mit Diabetes sollten regelmäßig ihre Füße auf kleinste Verletzungen kontrollieren. Entdecken sie zum Beispiel eine kleine Blase, einen winzigen Hautriss oder eine Druckstelle am Zeh, sollte dies sofort behandelt werden. Sonst könnte es im schlimmsten Fall zu einer Amputation von Zehen oder Fuß kommen. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DGG) in Berlin hin.

Patienten bemerken Verletzungen erst spät

Der zu hohe Blutzuckerspiegel bei Diabetes stört die Durchblutung. Der gestörte Blutfluss führt dazu, dass die Nerven geschädigt werden. Die Füße werden unempfindlicher. Dadurch bemerken die Patienten Verletzungen oft erst, wenn sich daraus größere Wunden und Geschwüre entwickelt haben. Hinzu kommt, dass bei vielen Diabetikern die Sehkraft beeinträchtigt ist und Entzündungen oftmals nicht gesehen werden. Regelmäßige Fußpflege und Bewegung kann Verletzungen vorbeugen.

Die richtige Fußpflege

Zudem sollten Betroffenen einmal täglich ihre Füße mit lauwarmem Wasser reinigen und danach mit einer fetthaltigen Salbe eincremen. Auch die Hornhaut sollte regelmäßig entfernt werden. Wer die Fußnägel gerade schneidet, vermeidet, dass diese in das Nagelbett einwachsen und Entzündungen verursachen. Auch sollten bequeme Schuhe getragen werden, in denen der Fuß genügend Platz hat. So lassen Druckstellen vermeiden.

Amputationen sind oft die Folge 

Da bei Diabetikern die Wundheilung länger dauert als bei Menschen mit gesundem Stoffwechsel, ist es wichtig, die Verletzung frühzeitig zu erkennen. Wird sie nicht richtig behandelt, lassen sich Amputationen der Zehen, Teile des Fußes oder der ganzen Gliedmaße oft nicht vermeiden. 70 Prozent der etwa 60 000 Amputationen in Deutschland betreffen der DGG zufolge Menschen mit Diabetes. Bei etwa 14.000 von ihnen müsse der Fuß oberhalb des Knöchels abgenommen werden. Die DDG empfiehlt daher, Fußverletzungen in einer auf das sogenannte diabetische Fußsyndrom spezialisierte Facheinrichtung behandeln zu lassen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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