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Schlaganfall: Auf diese fünf Anzeichen sollten Sie achten

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Schnelle Hilfe ist lebenswichtig  

Die fünf häufigsten Anzeichen für einen Schlaganfall

13.05.2016, 14:49 Uhr | akl/ bri, dpa

Die fünf häufigsten Symptome für Schlaganfall. (Screenshot: t-online.de)
Die fünf häufigsten Symptome für Schlaganfall

Jede Minute zählt, um die schlimmsten Folgen zu verhindern. Das sind die fünf häufigsten Symptome für einen Schlaganfall.

Die fünf häufigsten Symptome für Schlaganfall.(Quelle: t-online.de)


Ein Schlaganfall - oder auch schon der Verdacht - ist ein absoluter Notfall. Wichtig ist, die ersten Symptome zu erkennen und schnell zu handeln. Sie sollten schnellstmöglich unter der Notrufnummer 112 einen Arzt rufen. Zum Internationalen Tag gegen den Schlaganfall haben wir die wichtigsten Warnzeichen zusammengestellt.

Nicht immer setzt ein Schlaganfall einen Menschen völlig außer Gefecht: Sogenannte Mini-Schlaganfälle bleiben häufig unerkannt, darauf weist die Deutsche Schlaganfall-Hilfe hin. Dennoch zählt jede Minute. Je früher behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Die fünf häufigsten Symptome eines Schlaganfalls:

Sehstörungen

Ein typisches Symptom ist das sogenannte eingeschränkte Gesichtsfeld. Das äußerst sich darin, dass Betroffene beispielsweise Gegenstände übersehen, die sich in ihrem linken Sichtfeld befinden. Ebenso kann auch das räumliche Sehen betroffen sein. Doppelbilder und Orientierungslosigkeit sind dann die Folge.

Sprachstörungen

Der Betroffene redet stockend oder abgehackt. Häufig werden Silben oder Buchstaben verdreht. Auch der totale Sprachverlust ist möglich.

Lähmung und Taubheitsgefühle

Die Lähmung der Gesichtsmuskulatur gilt als eines der typischen Anzeichen eines Schlaganfalls. Die Wange, der Mund oder das Augenlid können herabhängen. Die Lähmung kann sich aber auch über eine gesamte Körperseite ausdehnen. Betroffene haben häufig ein gestörtes Berührungsempfinden.

Kopfschmerzen

Häufig kommt es bei einem Schlaganfall zu Blutungen im Gehirn. Diese können sehr starke Kopfschmerzen verursachen. Übelkeit mit Erbrechen sind typische Begleiterscheinungen.

Schwindel und Gangunsicherheit

Schwindelgefühl und ein unsicherer Gang sind für sich genommen keine sicheren Anzeichen für einen Schlaganfall - allerdings in Kombination mit den anderen genannten Symptomen schon.

Symptome eines Mini-Schlaganfalls (TIA)

Schlaganfälle können auch fast unbemerkt verlaufen. Bei Mini-Schlaganfällen sprechen Ärzte von einer sogenannten Transitorisch Ischämischen Attacke (TIA). Eine TIA ist eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Die Symptome ähneln denen eines Schlaganfalls, bilden sich aber meist innerhalb von ein bis zwei Stunden zurück. Sie gelten auch als Vorboten für einen echten Schlaganfall. Jeder zehnte Betroffene, der solche Anzeichen bemerkt, erleidet in den nächsten Tagen einen Schlaganfall. Australische Forscher der University of New South Wales haben zudem festgestellt, dass die Lebenserwartung durch einen Mini-Schlaganfall um bis zu 20 Prozent sinkt.

Einfacher Test überprüft Symptome

Mit dem FAST-Test können auch Ungeübte ohne jegliche Fachkenntnisse die Schlaganfall-Symptome überprüfen. Die Buchstaben FAST stehen für "Face - Arms - Speech - Time" (Gesicht - Arme - Sprache - Zeit). Wenn der Verdacht besteht, dass eine Person einen Schlaganfall erlitten hat, kann man mit Hilfe der drei folgenden Übungen eine schnelle und sichere Schlaganfall-Diagnose erstellen:

So funktioniert der FAST-TEST:

  • Bitten Sie die betroffene Person zu lächeln
  • dazu gleichzeitig beide Arme heben
  • außerdem einen einfachen Satz nachzusprechen

Hat der Betroffene mit dieser Aufgabe Probleme, zählt jede Minute. Rufen Sie umgehend den Notarzt!

Häufiger Auslöser: verstopfte Arterie

Üblicherweise tritt der Schlaganfall plötzlich auf. Die häufigste Ursache ist eine Arterienverkalkung, die durch Risikofaktoren wie Alkohol, Rauchen, Bluthochdruck und Diabetes mellitus begünstigt wird. In den Arterien sammeln sich Cholesterin, Blutzellen, Bindegewebe und Kalksalze ab und verengen diese Stück für Stück. Bildet sich dann ein Blutgerinnsel, kann das die Arterie verstopfen - ein Schlaganfall ist die Folge.

Aber auch eine Hirnblutung ist eine mögliche Ursache. So können Blutgefäße platzen, etwa durch Missbildungen, Ausbeulungen der Gefäße oder durch Tumore. Die Blutversorgung wird so unterbrochen und die Gehirnzellen werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Man spricht von einem "hämorrhagischen Infarkt".

Ausführlich: Die wichtigsten Ursachen eines Schlaganfalls

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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