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Multiple Sklerose: Das sind die ersten Symptome

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Krankheitsbild  

Multiple Sklerose: Symptome erkennen

04.05.2016, 08:22 Uhr | af (CF)

Multiple Sklerose: Das sind die ersten Symptome. Kopfschmerzen und Schwindel sind unspezifische Symptome die eine Diagnose von MS schwer machen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kopfschmerzen und Schwindel sind unspezifische Symptome die eine Diagnose von MS schwer machen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die auftretenden Symptome können individuell ganz unterschiedlich sein - je nachdem welche Areale von der chronischen Entzündung betroffen sind. Lesen Sie hier, was die beginnenden Anzeichen sind, an der Sie eine Multiple Sklerose erkennen können.

Erste Symptome von Multipler Sklerose

Statistisch gesehen beginnt Multiple Sklerose am häufigsten mit Empfindungsstörungen an Armen und Beinen. Machen sich bei Ihnen beispielsweise taube Füße oder Kribbeln in den Händen bemerkbar, kann dies ein erstes Indiz für den Beginn der entzündlichen Nervenerkrankung sein.

Ähnlich häufig kommt es zu Beginn der Multiplen Sklerose zu Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen. Diese äußern sich unter anderem in einem unsicheren Gang und Stolpern, gleichzeitig kann es auch zu Schwindel, Kopfschmerzen und Erbrechen kommen.

Anfangsstadium: Lähmungserscheinungen und Sehstörungen

Auch Störungen der Muskelfunktion sind im frühen Stadium möglich, die Sie an Symptomen wie Kraftlosigkeit, Lähmungserscheinungen oder Muskelsteifigkeit erkennen können.

Weitere Anzeichen sind Sehstörungen: Im Zentrum des Blickfeldes eines Auges kann es zu einem Sehausfall kommen oder der Blick wird nur getrübt, wie bei leichtem Nebel vor einem Auge. Auch Doppelbilder zählen zur Symptomatik, wie das Portal "neurologen-und-psychiater-im-netz.de" berichtet.  Seltener treten bei Multiple Sklerose am Anfang Blasenentleerungsstörungen oder eine undeutliche Sprache auf. 

Weitere Anzeichen der Nervenerkrankung

Bei Multipler Sklerose sprechen Experten auch von sogenannten "unsichtbaren" Symptomen, die auftreten können. Dazu gehören sexuelle Störungen wie verminderte Empfindungsfähigkeiten und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Sie können das Nervenleiden auch an einer unnatürlichen Überempfindlichkeit an verschiedenen Körperstellen erkennen. Des Weiteren treten auch schwere und anhaltende Müdigkeit oder Depressionen auf.

Krankheitsverlauf der Multiplen Sklerose

Multiple Sklerose ist eine Erkrankung, die häufig in Schüben verläuft. Dabei können sich neu auftretende Symptome wieder vollständig zurückbilden. Andererseits ist es aber auch möglich, dass sich die Beschwerden immer weiter verschlimmern, bis die entzündliche Nervenerkrankung zu einer zunehmenden Behinderung führt.

Nicht selten kommt es deshalb in einem späteren Stadium der Multiplen Sklerose zu Gangstörungen unterschiedlichen Grades - sogenannten Spastiken -, da sich die Muskelspannung krankhaft erhöht. Auch eine komplette Lähmung von Gliedmaßen ist möglich, sodass Betroffene auf einen Rollstuhl angewiesen sind oder sogar bettlägerig werden. Des Weiteren können sich auch die Sehstörungen verschlimmern und zu vorübergehender Blindheit führen.

Zwar werden auch die kognitiven Funktionen von der Krankheit beeinflusst, dennoch sind die meisten Patienten trotz schwerer körperlicher Behinderungen geistig lange kaum beeinträchtigt. 

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