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Hormontherapie in den Wechseljahren sinnvoll oder voller Nebenwirkungen?

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Hormonersatztherapie in den Wechseljahren

21.12.2016, 14:59 Uhr | aj (CF)

Hormontherapie in den Wechseljahren sinnvoll oder voller Nebenwirkungen?. Eine Hormonersatztherapie ist nicht das einzige Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Ridofranz)

Eine Hormonersatztherapie ist nicht das einzige Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden (Quelle: Ridofranz/Thinkstock by Getty-Images)

Schon seit mehreren Jahrzehnten gilt die Hormonersatztherapie als mögliche Behandlung für Frauen in den Wechseljahren. Sie kann, sofern richtig angewendet, Beschwerden lindern und den Alltag erleichtern. Viele Frauen sind jedoch aufgrund starker Kritik an der Behandlung verunsichert. Sie sollten Nutzen und Risiko gut abwägen.

Geschichte der Hormonersatztherapie

Bei der Hormonersatztherapie werden Frauen in der Zeit der Wechseljahre Hormone verabreicht, die die gesunkenen Hormonspiegel wieder ausgleichen und die Wechseljahresbeschwerden lindern sollen. Die Behandlung galt aber nicht immer als ideale Behandlung der Probleme von Frauen in den Wechseljahren. Während sie in den achtziger und neunziger Jahren als Standardbehandlung von Wechseljahresbeschwerden galt, erlebte sie mit den Ergebnissen einer im Jahre 2002 veröffentlichten Studie der Women's Health Initiative einen Einbruch. Laut dem Gesundheitsportal "jameda.de" verwiesen die Ergebnisse der Studie auf ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko bei Patientinnen einer Hormonersatztherapie.

Für wen eine Behandlung infrage kommt

Die Behandlung wird heute deutlich seltener verordnet als noch vor einigen Jahrzehnten, und auch die Dosierungen fallen geringer aus. Eine Hormonersatztherapie ist jedoch nicht das einzige Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden und jede Frau sollte Nutzen und Risiko genau abwägen und sich mit ihrem Frauenarzt absprechen. Schließlich ist individuell abzustimmen, ob die Therapie für eine Frau infrage kommt. Ein Arzt überprüft etwa bisherige Krankheitsbilder und berücksichtigt das Risiko einer Brustkrebs- oder Thromboseerkrankung.

Ob sich eine Frau für eine Hormonersatztherapie entscheiden sollte, hängt von ihrem Leidensdruck und dem Schweregrad der Symptome ab. So könnte sie zum Einsatz kommen, wenn die Beschwerden die tägliche Lebensqualität massiv beeinflussen. Bei Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Schweißausbrüchen kann sie durchaus helfen.

Dosis, Hormon-Kombination und Darreichungsform

Die Dosis an Hormonen sollte bei einer Hormonersatztherapie gering ausfallen, da sie in den vergangenen Jahrzehnten oft zu hoch dosiert war. Bei der Dosierung sollte Östrogen auch das Steroidhormon Gestagen enthalten. Ansonsten könnte die Verabreichung des Östrogens zu Gebärmutterkrebs führen, wie das Gesundheitsportal lifeline.de berichtet.

Sie sollten außerdem davon absehen, Östrogene in Tablettenform zu sich nehmen, und lieber Hormonpflaster oder Gels verwenden. So senken Sie nämlich das Thromboserisiko, vermeiden den Stoffwechselweg über die Leber, und auch die Dosierung der Hormone fällt geringerer aus als bei Tabletten.

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