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Brustschmerzen in den Wechseljahren: Was Sie tun können

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Was tun bei Brustschmerzen in den Wechseljahren?

11.01.2013, 14:38 Uhr | af (CF)

Brustschmerzen in den Wechseljahren: Was Sie tun können. Brustschmerzen: Das können Sie tun um die Schmerzen zu lindern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Brustschmerzen: Das können Sie tun um die Schmerzen zu lindern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein unangenehmes Ziehen im Oberkörper plagt viele Frauen im Alter. Brustschmerzen in der Zeit der Wechseljahre sind dabei nichts Ungewöhnliches. Um sich Linderung zu verschaffen, können spezielle Wickel, entspannende Massagen und angeblich sogar Mönchspfeffer helfen.

Warum entstehen Brustschmerzen in den Wechseljahren?

Beschwerden während der Wechseljahre stehen im Zusammenhang mit einem reduzierten Hormonspiegel. So sinkt zum Beispiel der Progesteronspiegel und das weibliche Geschlechtshormon Östrogen überwiegt. Problematisch hierbei: Das Gelbkörperhormon Progesteron dämmt die Wassereinlagerungen, die das Östrogen verursacht. Ist der Progesteron-Anteil dann geringer, kann dies zu Spannungen und Schmerzen im Brustbereich führen.

Zudem können Veränderungen des Brustgewebes gutartige Zysten begünstigen, die ebenfalls Brustschmerzen in den Wechseljahren auslösen. Aber auch alltägliche Belastungen können die Schmerzen verschlimmern. "Körperlicher und psychischer Stress wirken sich über das Gehirn ebenfalls auf den Hormonzyklus aus", so die Gynäkologinnen Dr. Barbara Ehret und Dr. Mirjam Roepke-Buncsak laut einem Bericht des Gesundheitsportals lifeline.de.

Was Sie tun können

Leiden Sie unter Brustschmerzen in den Wechseljahren, können Sie sich mit ein paar einfachen Mitteln Linderung verschaffen. Wohltuende Massagen oder Quarkwickel können dabei helfen. Die Wickel kühlen angenehm und haben eine abschwellende Wirkung. Einfach ein Tuch etwa einen Zentimeter hoch mit kühlem Quark bestreichen und das Tuch mit dem Quark auf die Brust legen. Der Quark sollte übrigens nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen. Legen Sie nun noch ein Tuch über Ihren Quarkwickel und lassen Sie alles wirken.

Weniger Schmerzen dank Mönchspfeffer

Mönchspfeffer, das auch als Agnus Castus oder Keuschlamm bekannt ist, soll ebenfalls gegen Brustbeschwerden helfen. "Die Wirkstoffe dieser Pflanze beeinflussen die Freisetzung des Nerven-Botenstoffes Dopamin und normalisieren dadurch die Ausschüttung des Milch bildenden Hormons Prolaktin in der Hirnanhangdrüse. Das vermindert das lästige Spannungsgefühl in der Brust vor den Tagen", erläutert der Arzt für Naturheilkunde Professor Wolfgang Wuttke von der Universitätsfrauenklinik Göttingen.

Normalerweise ist Mönchspfeffer gut zu vertragen, doch bei einer Allergie gegen die Pflanze könnten juckende Ausschläge entstehen. Außerdem dauert es möglicherweise einige Wochen, ehe die Wirkung des Mönchspfeffer eintritt. Sprechen Sie vorsorglich besser mit einem Arzt, ehe Sie zu diesem pflanzlichen Heilmittel greifen. Sollte sich dann mit der Behandlung keine Besserung einstellen und Sie immer noch unter Brustschmerzen in den Wechseljahren leiden, könnte alternativ eine Hormontherapie helfen.

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